Federica Brignone hat bei den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026 Geschichte geschrieben, indem sie im Riesenslalom triumphiert hat. Nach ihrem Gold im Super-G gelang ihr damit das Kunststück, in derselben Olympia-Ausgabe zwei Goldmedaillen zu gewinnen – ein Erfolg, den zuvor nur Alberto Tomba für Italien verbuchen konnte. Brignone dominierte den ersten Lauf und verteidigte ihren Vorsprung souverän, um ihren Platz an der Spitze zu sichern. Federica Brignone Olympia steht dabei im Mittelpunkt.

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| Olympia 2026 – Riesenslalom Damen | |
|---|---|
| Gold | Federica Brignone (ITA) |
| Silber | Thea Louise Stjernesund (NOR) / Sara Hector (SWE) |
| Datum | Datum der Veranstaltung |
| Austragungsort | Olympia delle Tofane, Cortina |
Brignones Triumphzug in Cortina d’Ampezzo
Die Olympia delle Tofane in Cortina d’Ampezzo bebte, als Federica Brignone zu ihrem zweiten Lauf ansetzte. Der Druck war enorm, doch die italienische Skirennläuferin zeigte keine Nerven. Mit einer beeindruckenden Fahrt verteidigte sie ihren Vorsprung aus dem ersten Lauf und sicherte sich Gold im Riesenslalom. Das Publikum tobte, die italienischen Flaggen wehten, und Brignone strahlte über das ganze Gesicht.
Dieser Sieg ist nicht nur ein weiterer Erfolg in Brignones beeindruckender Karriere, sondern auch ein historischer Moment für den italienischen Skisport. Sie ist die erste Frau überhaupt, die bei denselben Olympischen Spielen sowohl den Super-G als auch den Riesenslalom gewinnen konnte. Eine Leistung, die ihren Namen für immer in die Annalen des Sports eintragen wird.
Der Weg zu diesem Triumph war jedoch kein leichter. Nur 349 Tage vor diesem historischen Sieg erlitt Brignone eine Verletzung, die ihre Karriere hätte beenden können. Doch anstatt aufzugeben, nutzte sie die Zeit der Rehabilitation, um noch stärker zurückzukommen. Die Verletzung gab ihr den zusätzlichen Antrieb, ihre ersten olympischen Goldmedaillen zu gewinnen, nachdem sie bereits Silber (Riesenslalom in Peking 2022) und zwei Bronzemedaillen (Riesenslalom in PyeongChang 2018 und alpine Kombination in Peking 2022) gewonnen hatte. (Lesen Sie auch: Federica Brignone Super-G: Gold-Triumph in Cortina!)
Auf einen Blick
- Federica Brignone gewinnt Gold im Riesenslalom bei den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026.
- Sie ist die erste Frau, die bei denselben Olympischen Spielen Super-G und Riesenslalom gewinnt.
- Italien erreicht mit Brignones Sieg die gleiche Anzahl an Goldmedaillen wie bei den Winterspielen 1994 in Lillehammer.
- Brignone überwindet eine schwere Verletzung, um zu olympischem Gold zu fahren.
Wie lief das Rennen ab?
Federica Brignone dominierte bereits den ersten Lauf des Riesenslaloms. Sie fuhr mit einer unglaublichen Präzision und Geschwindigkeit und setzte sich mit einem Vorsprung von 0,34 Sekunden vor der Deutschen Lena Dürr an die Spitze. Sofia Goggia, die nach dem ersten Lauf auf dem dritten Platz lag, hatte einen Rückstand von 0,46 Sekunden. Laut einer Meldung von Coni.it war die Spannung vor dem zweiten Lauf kaum zu überbieten.
Im zweiten Lauf zeigte Brignone dann ihre ganze Klasse. Trotz des hohen Drucks behielt sie die Nerven und fuhr eine nahezu perfekte Linie. Sie verteidigte ihren Vorsprung und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von Gesamtzeit die Goldmedaille. Die Norwegerin Thea Louise Stjernesund und die Schwedin Sara Hector teilten sich mit einem Rückstand von 0,62 Sekunden die Silbermedaille.
Lena Dürr, die nach dem ersten Lauf noch auf dem zweiten Platz lag, konnte im zweiten Lauf nicht an ihre Leistung anknüpfen und fiel auf den neunten Platz zurück. Sofia Goggia, die nach ihrem Bronze in der Abfahrt ebenfalls auf eine Medaille im Riesenslalom gehofft hatte, rutschte sogar auf den zehnten Platz ab.
Eine bemerkenswerte Leistung zeigte Lara Della Mea, die mit einem starken Rennen den vierten Platz belegte und nur knapp das Podest verpasste. Asja Zenere gelang im zweiten Lauf die schnellste Zeit, wodurch sie sich um acht Plätze verbesserte und auf dem 14. Platz landete. (Lesen Sie auch: Olympia Slalom Männer: Zenhäusern Siegt, Meillard Holt…)
Was bedeutet dieser Sieg?
Brignones Triumph im Riesenslalom ist von großer Bedeutung für den italienischen Skisport. Er unterstreicht die Stärke und das Talent der italienischen Athleten und Athletinnen im alpinen Skisport. Darüber hinaus hat Italien mit diesem Sieg die gleiche Anzahl an Goldmedaillen erreicht wie bei den Winterspielen 1994 in Lillehammer – ein Erfolg, der die Nation mit Stolz erfüllt. Die herausragende Leistung von Federica Brignone ist ein Beweis für ihren unbändigen Willen und ihre außergewöhnliche sportliche Begabung. Ihre Erfolge bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo sind ein leuchtendes Beispiel für die Stärke des italienischen Sports.
Dieser Sieg könnte auch einen positiven Einfluss auf die Nachwuchsförderung im italienischen Skisport haben. Brignones Erfolg wird sicherlich viele junge Menschen dazu inspirieren, selbst Ski zu fahren und ihre Träume zu verfolgen. Die Begeisterung und das Interesse am Skisport in Italien dürften durch diesen Triumph weiter steigen.
Für Federica Brignone persönlich bedeutet dieser Sieg den Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere. Sie hat bewiesen, dass sie zu den besten Skirennläuferinnen der Welt gehört und dass sie auch unter dem größten Druck Höchstleistungen erbringen kann. Ihre beiden Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 2026 sind der verdiente Lohn für jahrelange harte Arbeit und Disziplin.
Federica Brignone hat insgesamt 20 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewonnen. Sie ist damit eine der erfolgreichsten italienischen Skirennläuferinnen aller Zeiten. (Lesen Sie auch: Startliste Riesenslalom Frauen Olympia: Alle Infos LIVE)
Alberto Tomba – Ein Vergleich
Federica Brignone wurde nach ihrem Sieg im Riesenslalom mit Alberto Tomba verglichen, der 1988 in Calgary ebenfalls Gold im Slalom und Riesenslalom gewann. Dieser Vergleich ehrt Brignones Leistung, aber es ist wichtig zu betonen, dass sie ihren eigenen Weg gegangen ist und ihren eigenen Stil entwickelt hat. Tomba war ein exzentrischer und extrovertierter Athlet, während Brignone eher eine ruhige und fokussierte Persönlichkeit ist.

Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten haben Tomba und Brignone eines gemeinsam: ihren unbedingten Siegeswillen. Beide haben den italienischen Skisport geprägt und die Nation mit ihren Erfolgen begeistert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Brignone nach ihrem Sieg mit Tomba verglichen wurde. Beide Athleten haben auf ihre Weise Geschichte geschrieben und den italienischen Skisport zu neuen Höhen geführt.
Während Tomba für seinen aggressiven und risikoreichen Fahrstil bekannt war, zeichnet sich Brignone durch ihre technische Perfektion und ihre Fähigkeit aus, sich an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Ihre Vielseitigkeit und ihre Fähigkeit, in verschiedenen Disziplinen erfolgreich zu sein, machen sie zu einer Ausnahmeathletin. Es bleibt abzuwarten, ob Brignone in Zukunft weitere Erfolge feiern wird. Ihr Potenzial ist jedoch unbestreitbar, und die italienischen Skifans können sich auf weitere spannende Rennen freuen.
Die Reaktion der Trainerin
Die Freude über Brignones Sieg war auch bei ihrem Trainerteam riesig. Name des Trainers, der Brignone seit vielen Jahren betreut, war sichtlich gerührt. „Wenn du verstehen willst, was ein Phänomen ist, schau dir Federica an: Sie lächelt jetzt, aber als sie in den ersten Tagen in Turin Physiotherapie machte, weinte sie vor Schmerzen…“, sagte Name des Trainers gegenüber Medium. Diese Aussage verdeutlicht, welchen steinigen Weg Brignone zurücklegen musste, um an die Spitze zu gelangen. Ihre mentale Stärke und ihre Fähigkeit, Rückschläge zu überwinden, sind beeindruckend. (Lesen Sie auch: Arianna Fontana Olympia: Holt Silber und Egalisiert…)
Der Trainer betonte auch Brignones Professionalität und ihren unermüdlichen Einsatz. Sie sei immer bereit, hart zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln. Diese Einstellung sei entscheidend für ihren Erfolg gewesen. Es ist offensichtlich, dass Brignone und ihr Trainerteam ein enges und vertrauensvolles Verhältnis haben. Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Faktor für ihren Erfolg.
Abschließend lässt sich sagen, dass Federica Brignones Triumph im Riesenslalom bei den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026 ein historischer Moment für den italienischen Skisport ist. Sie hat bewiesen, dass sie zu den besten Skirennläuferinnen der Welt gehört und dass sie auch unter dem größten Druck Höchstleistungen erbringen kann. Ihr Sieg wird die Nation mit Stolz erfüllen und viele junge Menschen dazu inspirieren, selbst Ski zu fahren und ihre Träume zu verfolgen. Wie das Sportschau-Team berichtet, blickt die Ski-Welt gespannt auf die kommenden Rennen.








