„Kein TikTok mit 12!“, so lautet die klare Ansage von Franziska van Almsick, wenn es um die Nutzung sozialer Medien durch ihre Kinder geht. Die ehemalige Schwimmerin setzt auf klare Regeln und Vorbildfunktion, um ihre Söhne vor den potenziellen Gefahren der digitalen Welt zu schützen. Franziska van Almsick und ihre Kinder stehen im Mittelpunkt ihrer Erziehungsphilosophie, die auf altersgerechte Mediennutzung setzt.

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- Franziska van Almsick: Klare Linie bei der Medienerziehung
- Warum kein TikTok mit 12?
- Wie funktioniert altersgerechte Medienerziehung?
- Ein konkretes Beispiel aus dem Familienalltag
- Welche Alternativen gibt es zu Social Media für Kinder?
- Franziska Van Almsick Kinder: Ein Vorbild für bewusste Medienerziehung
- Häufig gestellte Fragen
Franziska van Almsick: Klare Linie bei der Medienerziehung
Franziska van Almsick, eine der bekanntesten deutschen Schwimmerinnen, hat sich auch nach ihrer sportlichen Karriere einen Namen gemacht. Nicht nur als Sportlerin, sondern auch als Mutter von zwei Söhnen. Dabei legt sie großen Wert auf eine ausgewogene Erziehung, die auch den Umgang mit digitalen Medien einschließt. Wie Bild berichtet, ist ihr Ansatz dabei klar und konsequent: Social Media, insbesondere TikTok, ist für ihre Kinder unter 12 Jahren tabu.
Diese Entscheidung begründet sie mit der Sorge um die Inhalte, denen Kinder in diesem Alter auf solchen Plattformen ausgesetzt sein könnten. Van Almsick möchte ihre Kinder vor Cybermobbing, ungeeigneten Inhalten und dem potenziellen Suchtverhalten schützen, das mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen kann. Es ist ein Thema, das viele Eltern beschäftigt: Wie viel Bildschirmzeit ist angemessen und ab wann ist der Zugang zu sozialen Medien vertretbar?
Laut einer Studie der Bundesregierung verbringen Kinder und Jugendliche in Deutschland durchschnittlich mehrere Stunden täglich vor Bildschirmen. Es ist daher wichtig, frühzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu erlernen.
Warum kein TikTok mit 12?
Die Entscheidung von Franziska van Almsick, ihren Kindern den Zugang zu TikTok vor dem 12. Lebensjahr zu verwehren, ist kein Einzelfall. Viele Eltern und Erziehungsexperten warnen vor den Risiken, die mit der unkontrollierten Nutzung sozialer Medien verbunden sind. TikTok, mit seiner Flut an kurzen Videos, kann schnell süchtig machen und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Zudem sind die Inhalte oft nicht altersgerecht und können Kinder überfordern oder sogar traumatisieren. (Lesen Sie auch: Vier Länder, Fünf Sprachen – Inder (16)…)
Ein weiterer Aspekt ist der Datenschutz. Auf TikTok werden zahlreiche persönliche Daten gesammelt und verarbeitet, was insbesondere für jüngere Kinder problematisch sein kann. Van Almsick möchte ihre Kinder vor diesen Risiken schützen und ihnen die Möglichkeit geben, sich in einem geschützten Umfeld zu entwickeln.
Stattdessen setzt sie auf andere Aktivitäten, die die Kreativität und soziale Kompetenzen ihrer Kinder fördern. Sport, Musik, Lesen und gemeinsame Zeit mit der Familie stehen bei den Van Almsicks hoch im Kurs.
Wie funktioniert altersgerechte Medienerziehung?
Altersgerechte Medienerziehung ist ein Prozess, der bereits im frühen Kindesalter beginnt. Es geht darum, Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu vermitteln und sie vor den potenziellen Gefahren zu schützen. Das bedeutet nicht, Medien komplett zu verbieten, sondern sie bewusst und kontrolliert einzusetzen. Eltern sollten sich aktiv mit den Medien auseinandersetzen, die ihre Kinder nutzen, und gemeinsam Regeln für die Nutzung festlegen.
Ein wichtiger Aspekt ist die Vorbildfunktion der Eltern. Wenn Eltern selbst stundenlang vor dem Bildschirm verbringen, ist es schwierig, ihren Kindern einen maßvollen Umgang mit Medien zu vermitteln. Es ist daher wichtig, als Elternteil ein gutes Beispiel zu geben und bewusst Zeit ohne digitale Medien zu verbringen.
Konkret bedeutet das im Alltag, feste Zeiten für die Nutzung von Fernsehen, Computer oder Smartphone festzulegen und diese auch konsequent einzuhalten. Zudem sollten Eltern darauf achten, welche Inhalte ihre Kinder konsumieren und gegebenenfalls eingreifen, wenn diese nicht altersgerecht sind. Auch das Gespräch mit den Kindern über ihre Erfahrungen mit Medien ist wichtig, um sie für die Risiken zu sensibilisieren und ihnen zu helfen, kritisch mit den Inhalten umzugehen. (Lesen Sie auch: Warnstreik Hessen: Busse und Bahnen Stehen Still)
Familien-Tipp
- Klare Regeln aufstellen: Legen Sie feste Zeiten für die Mediennutzung fest und halten Sie diese konsequent ein.
- Vorbild sein: Leben Sie einen bewussten Umgang mit Medien vor und verbringen Sie Zeit ohne digitale Geräte.
- Inhalte prüfen: Achten Sie darauf, welche Inhalte Ihre Kinder konsumieren und greifen Sie gegebenenfalls ein.
- Gespräche führen: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über ihre Erfahrungen mit Medien und sensibilisieren Sie sie für die Risiken.
Ein konkretes Beispiel aus dem Familienalltag
In der Familie Van Almsick wird der Umgang mit Medien offen diskutiert. Einmal wollte der ältere Sohn unbedingt ein bestimmtes Videospiel spielen, das eigentlich erst ab 16 Jahren freigegeben war. Franziska setzte sich mit ihm zusammen und schaute sich gemeinsam mit ihm Trailer und Testberichte an. Sie erklärte ihm, warum sie das Spiel für sein Alter noch nicht geeignet fand und bot ihm stattdessen eine altersgerechte Alternative an. Nach anfänglichem Murren akzeptierte der Sohn ihre Entscheidung und war schließlich begeistert von dem neuen Spiel.
Dieses Beispiel zeigt, dass es nicht immer einfach ist, den richtigen Weg im Umgang mit Medien zu finden. Es erfordert Geduld, Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, sich mit den Interessen der Kinder auseinanderzusetzen. Doch es lohnt sich, denn eine bewusste Medienerziehung kann dazu beitragen, dass Kinder einen gesunden und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien entwickeln.
Es gibt zahlreiche Apps und Programme, die Eltern dabei unterstützen, die Mediennutzung ihrer Kinder zu kontrollieren. Diese Tools ermöglichen es, Zeitlimits festzulegen, ungeeignete Inhalte zu blockieren und die Aktivitäten der Kinder im Blick zu behalten.
Welche Alternativen gibt es zu Social Media für Kinder?
Anstatt auf Social Media zu setzen, gibt es zahlreiche andere Möglichkeiten, die Kreativität und soziale Kompetenzen von Kindern zu fördern. Sportvereine, Musikschulen, Jugendgruppen und Pfadfinder bieten ein breites Spektrum an Aktivitäten, die Kinder begeistern und ihnen die Möglichkeit geben, neue Freunde zu finden. Auch das gemeinsame Spielen mit Freunden, das Lesen von Büchern oder das Basteln und Malen sind wertvolle Alternativen, die die Fantasie anregen und die Entwicklung fördern.
Zudem gibt es auch altersgerechte Online-Angebote, die speziell für Kinder entwickelt wurden. Lernspiele, interaktive Geschichten und kreative Apps können eine sinnvolle Ergänzung zum traditionellen Freizeitangebot sein. Wichtig ist, dass Eltern auch hier darauf achten, dass die Inhalte altersgerecht sind und die Kinder nicht überfordern. (Lesen Sie auch: Hotel Insolvenz Deutschland: Diese Hotels Müssen Schließen)

Franziska Van Almsick Kinder: Ein Vorbild für bewusste Medienerziehung
Franziska van Almsick zeigt mit ihrem Ansatz, dass es möglich ist, Kinder vor den negativen Einflüssen der digitalen Welt zu schützen, ohne sie komplett von den Medien abzuschotten. Ihr Fokus liegt auf einer bewussten und altersgerechten Medienerziehung, die auf klaren Regeln, Vorbildfunktion und offenen Gesprächen basiert. Dieser Ansatz kann anderen Eltern als Inspiration dienen und ihnen helfen, den richtigen Weg im Umgang mit Medien in ihrer eigenen Familie zu finden. Die Initiative klicksafe bietet hierzu wertvolle Informationen und Hilfestellungen.
Häufig gestellte Fragen
Ab welchem Alter ist TikTok für Kinder geeignet?
TikTok selbst gibt an, dass die Nutzung erst ab 13 Jahren erlaubt ist. Viele Experten empfehlen jedoch, den Zugang noch später zu erlauben, da die Inhalte und die Interaktionsmöglichkeiten für jüngere Kinder oft nicht geeignet sind.
Welche Risiken birgt die Nutzung von Social Media für Kinder?
Zu den Risiken gehören Cybermobbing, der Kontakt mit ungeeigneten Inhalten, Datenschutzprobleme, Suchtverhalten und die Beeinträchtigung der Konzentrationsfähigkeit. Zudem kann der ständige Vergleich mit anderen zu einem negativen Körperbild führen. (Lesen Sie auch: Hotel Schließungen: Erste Häuser der Mega-Gruppe Betroffen)
Wie können Eltern ihre Kinder vor Cybermobbing schützen?
Eltern sollten offen mit ihren Kindern über Cybermobbing sprechen und ihnen zeigen, wie sie sich wehren können. Wichtig ist, dass Kinder wissen, dass sie sich bei Problemen an ihre Eltern oder andere Vertrauenspersonen wenden können.
Welche Alternativen gibt es zu Social Media für Kinder?
Es gibt zahlreiche Alternativen, wie Sport, Musik, Lesen, Basteln, Spielen mit Freunden oder altersgerechte Online-Angebote. Wichtig ist, dass die Kinder Spaß haben und ihre Kreativität und sozialen Kompetenzen gefördert werden.
Welche Rolle spielen Eltern bei der Medienerziehung ihrer Kinder?
Eltern spielen eine zentrale Rolle bei der Medienerziehung ihrer Kinder. Sie sollten Vorbild sein, klare Regeln aufstellen, Inhalte prüfen, Gespräche führen und ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien vermitteln. Hilfestellungen hierzu bietet beispielsweise die Elternratgeber-Seite.
Eine bewusste Medienerziehung ist ein fortlaufender Prozess, der Zeit und Engagement erfordert. Doch die Investition lohnt sich, denn sie legt den Grundstein für einen gesunden und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien im späteren Leben. Nehmen Sie sich die Zeit, gemeinsam mit Ihren Kindern Medien zu entdecken und zu nutzen, und schaffen Sie so eine positive und sichere Umgebung für ihre digitale Entwicklung.







