Ein mutmaßlich radioaktiver Fund in Celle hat am Freitagabend die Freiwillige Feuerwehr Celle in den Ortsteil Neuenhäusen gerufen. Im Keller eines Wohnhauses wurde ein Stoff entdeckt, der vermutlich aus den 1970er-Jahren stammt und Cobalt 60 enthält. Radioaktiver Fund Celle steht dabei im Mittelpunkt.

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Das ist passiert
- Chemie- und Strahlenschutzzug der Feuerwehr Celle alarmiert
- Radioaktiver Stoff (Cobalt 60) in einem Wohnhaus entdeckt
- Stoff stammt vermutlich aus den 1970er-Jahren
- Ermittlungen zur Herkunft und Gefährlichkeit laufen
Chronologie des Einsatzes
Was ist über den radioaktiven fund celle bisher bekannt?
Bisher ist bekannt, dass es sich um einen vermutlich radioaktiven Stoff handelt, der im Keller eines Wohnhauses in Celle gefunden wurde. Der Stoff wird auf die 1970er-Jahre datiert und könnte Cobalt 60 enthalten. Die Feuerwehr Celle hat den Stoff sichergestellt. Weitere Details sind derzeit noch unbekannt. (Lesen Sie auch: FW Celle: Vermutlich radioaktiv strahlender Stoff aufgefunden)
Welche Gefahren gehen von Cobalt 60 aus?
Cobalt 60 ist ein radioaktives Isotop, das zur Gruppe der Übergangsmetalle gehört. Es wird technisch erzeugt und findet beispielsweise in der Medizin zur Behandlung von Krebs Anwendung. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert über die Anwendung von Cobalt-60 in der Radiotherapie. Unkontrollierte Freisetzung kann jedoch gesundheitsschädlich sein.
Cobalt 60 entsteht künstlich durch die Bestrahlung von Cobalt 59 mit Neutronen. Es zerfällt unter Aussendung von Beta- und Gammastrahlung. (Lesen Sie auch: Verkehrsunfall Hockenheim: PKW und Motorrad Kollidieren)
Die Feuerwehr Celle hat den vermutlich radioaktiven Stoff sichergestellt. Wie Presseportal berichtet, laufen die Ermittlungen zur Art, Herkunft und Gefährlichkeit des Stoffes. Presseportal veröffentlichte die ursprüngliche Meldung. Die Polizei Celle hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.

Celle ist eine Stadt in Niedersachsen.











