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Nach einem brutalen Raub in den Gärten der Welt in Berlin-Marzahn am frühen Dienstagmorgen, dem 14. April 2026, fahndet die Polizei nach vier maskierten Tätern. Die Angreifer verletzten zwei Sicherheitsmitarbeiter und entkamen mit einer Bargeldsumme in sechsstelliger Höhe. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang mit den Einnahmen des Kirschblütenfestes vom vorausgegangenen Wochenende.
- Tatzeit: In der Nacht zum 14. April 2026, gegen 1:20 Uhr, kam es zum Gärten der Welt Raub.
- Tatort: Verwaltungs- und Wirtschaftshof der „Gärten der Welt“ an der Eisenacher Straße in Berlin-Marzahn.
- Täter: Vier maskierte Männer, bewaffnet mit Pistole und Brecheisen.
- Beute: Bargeld in sechsstelliger Höhe, vermutlich die Einnahmen des Kirschblütenfestes.
- Opfer: Zwei Sicherheitsmitarbeiter wurden verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Der schwere Raub auf dem Gelände der Gärten der Welt ereignete sich in der Nacht zum 15. April 2026. Vier bislang unbekannte Täter drangen gewaltsam in den Wirtschaftshof ein und griffen gezielt den Bereich des Sicherheitsdienstes an. Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage bei großen Veranstaltungsorten nach besucherstarken Events.
Brutaler Angriff auf Sicherheitskräfte
Nach bisherigen Erkenntnissen der Berliner Polizei konfrontierten die Täter zwei anwesende Sicherheitsmitarbeiter. Sie bedrohten die Angestellten mit einer Schusswaffe sowie Brecheisen und setzten massive Gewalt ein, um die Herausgabe des Tresorschlüssels zu erzwingen. Nachdem die Mitarbeiter der Forderung nachkamen, fesselten die Räuber sie und plünderten den Tresor. Beide Opfer erlitten Verletzungen und wurden zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.
Sechsstellige Beute nach Kirschblütenfest
Die Täter erbeuteten bei dem Gärten der Welt Raub Bargeld in sechsstelliger Höhe. Ersten Einschätzungen zufolge handelt es sich dabei um die Einnahmen des Kirschblütenfestes, das am Wochenende zuvor Tausende von Besuchern auf das Parkgelände lockte. Aufgrund des hohen Andrangs hatte die Polizei am Samstag zeitweise sogar die Zufahrt zur Eisenacher Straße sperren müssen, um den Verkehr zu regeln. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen und prüft den genauen Tathergang sowie mögliche Verbindungen.
Täterbeschreibung und polizeiliche Fahndung
Nach der Tat flüchteten die vier Männer zu Fuß in Richtung Helle Mitte. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Die Polizei hat eine Beschreibung der Täter veröffentlicht und bittet um Zeugenhinweise. Die vier Männer werden wie folgt beschrieben:
- Größe: ca. 1,70 bis 1,80 Meter
- Statur: schlank bis normal
- Kleidung: vollständig schwarz gekleidet
- Maskierung: Sturmhauben mit durchgehendem Augenschlitz
- Sprache: Deutsch mit russischem Akzent
Einer der Täter war zudem mit einer Pistole bewaffnet. Ob die Gruppe ein Fluchtfahrzeug nutzte, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen des zuständigen Raubkommissariats dauern an.
Häufig gestellte Fragen
- Was sind die „Gärten der Welt“?
- Die Gärten der Welt sind eine Parkanlage in Berlin-Marzahn, die verschiedene internationale Gartenanlagen präsentiert. Die Anlage ist ein beliebter Ausflugsort und war 2017 Schauplatz der Internationalen Gartenausstellung (IGA).
- Gibt es Videoaufzeichnungen von dem Überfall?
- Die Polizei hat sich noch nicht dazu geäußert, ob Videomaterial von der Tat existiert. Die Auswertung möglicher Aufnahmen aus dem Umfeld des Tatorts ist jedoch ein Standardverfahren bei solchen Ermittlungen.
- Wie ist der aktuelle Zustand der verletzten Sicherheitsmitarbeiter?
- Beide Mitarbeiter wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Über die Schwere ihrer Verletzungen und ihren aktuellen Gesundheitszustand wurden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine weiteren Angaben gemacht.
Fazit
Der Gärten der Welt Raub mit einer Beute von einer sechsstelligen Summe stellt einen Akt schwerer Kriminalität dar. Die brutale Vorgehensweise gegen die Sicherheitsmitarbeiter und die gezielte Tat nach einem besucherstarken Wochenende verdeutlichen die hohe kriminelle Energie der Täter. Die Berliner Polizei steht nun vor der Herausforderung, die vier flüchtigen Männer anhand der vorliegenden Beschreibung zu identifizieren und festzunehmen.





