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Angriff auf Iran treibt Gaspreise in die Höhe: Was bedeutet

Der Angriff auf den Iran hat zu einem deutlichen Anstieg der Gaspreise geführt. Zu Handelsbeginn am Montag betrug der Preisanstieg rund 25 Prozent im Vergleich zum Freitag, dem stärksten Anstieg seit August 2023. Grund dafür ist die Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus.

Der Angriff Israels und der USA auf den Iran hat unmittelbare Auswirkungen auf die Energiemärkte. Insbesondere der gaspreis ist sprunghaft angestiegen, nachdem der Iran den Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormus eingeschränkt hat. Diese Entwicklung sorgt für Verunsicherung an den Börsen und lässt die Preise für Öl und Gold ebenfalls steigen.

Symbolbild zum Thema Gaspreis
Symbolbild: Gaspreis (Bild: Picsum)

Hintergrund: Die Bedeutung der Straße von Hormus für den Gaspreis

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den globalen Öl- und Gashandel. Rund ein Fünftel der weltweiten Öltransporte wird täglich durch diese Meerenge in der ölreichen Region am Persischen Golf abgewickelt. Jede Störung des Schiffsverkehrs hat daher das Potenzial, die Energiepreise weltweit in die Höhe zu treiben und die internationalen Märkte zu verunsichern. Experten befürchten, dass die aktuelle Eskalation die Lage weiter verschärfen könnte. Die Europäische Kommission veröffentlicht regelmäßig Berichte über die Bedeutung von Öltransportwegen.

Zu den Ländern, die auf diesen Seeweg für ihre Ölexporte angewiesen sind, gehören der Irak, Kuwait und Saudi-Arabien. Auch der Iran selbst, obwohl kein großer Ölförderer, nutzt die Straße von Hormus, um sein Öl nach China zu exportieren. Die aktuelle Situation hat bereits dazu geführt, dass rund 150 Tanker vor Anker liegen und auf die Durchfahrt warten. (Lesen Sie auch: умар джабраилов: Umar Dschabrailow: Russischer)

Aktuelle Entwicklung: Gaspreis explodiert nach Angriff auf Iran

Nach dem Angriff auf den Iran, bei dem unter anderem das Staatsoberhaupt und der Religionsführer des Landes, Ajatollah Ali Khamenei, getötet wurden, schnellte der gaspreis am Montag zu Handelsbeginn um etwa 25 Prozent nach oben. Dies war der stärkste Preissprung seit August 2023. Auch die Ölpreise legten zu. Laut ORF sehen Fachleute einen weiteren Anstieg der Energiepreise voraus, da der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt hat.

Die Eskalation des Konflikts hat auch an den Börsen für Nervosität gesorgt. Die Aktienindizes gingen mit tiefroten Vorzeichen in die neue Woche. Besonders betroffen waren Banken sowie Mode- und Reiseaktien. Auf der anderen Seite gab es aber auch Gewinner: Ölaktien wie Shell konnten zulegen. Auch die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen stieg.

Reaktionen und Einordnung

Die OMV sieht die Energieversorgung in Österreich trotz der aktuellen Spannungen als gesichert an. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Tagen entwickelt und welche Auswirkungen sie auf die Energiepreise in Europa haben wird. Die Einschränkung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus könnte zu Engpässen in der Versorgung führen und die Preise weiter in die Höhe treiben. DiePresse.com berichtet, dass iranische Firmen Konten bei der Bank Santander genutzt haben könnten, um Sanktionen zu umgehen. (Lesen Sie auch: Orlando City – Inter Miami: gegen: Messis…)

Die deutsche Wirtschaft reagiert besorgt auf die Eskalation. Der deutsche Leitindex Dax gab am Montag zunächst deutlich nach, konnte seine Verluste aber im Laufe des Tages etwas eindämmen. Besonders stark sanken die Aktienkurse von Chemie- und Touristikkonzernen. Der Reiseverkehr in Nahost ist zum Erliegen gekommen, da der Luftraum weiträumig gesperrt ist und Flugzeuge nicht starten.

Gaspreis: Was bedeutet das für Verbraucher und die Wirtschaft?

Ein Anstieg des gaspreises hat direkte Auswirkungen auf die Verbraucher, da sich die Kosten für Heizung und Warmwasser erhöhen. Auch Unternehmen, die auf Gas als Energieträger angewiesen sind, müssen mit höheren Produktionskosten rechnen. Dies könnte sich letztlich in höheren Preisen für Waren und Dienstleistungen niederschlagen und die Inflation weiter anheizen. Die aktuelle Situation birgt somit Risiken für die gesamte Weltwirtschaft.

Es ist zu erwarten, dass die Regierungen der betroffenen Länder Maßnahmen ergreifen werden, um die Auswirkungen des Preisanstiegs abzufedern. Denkbar sind beispielsweise Entlastungspakete für Haushalte und Unternehmen oder eine verstärkte Förderung erneuerbarer Energien, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. (Lesen Sie auch: Nicholas Braimbridge: "Bridgerton"-Finale ehrt verstorbene)

Detailansicht: Gaspreis
Symbolbild: Gaspreis (Bild: Picsum)

Ausblick

Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, wie sich die Lage im Iran und in der Straße von Hormus entwickelt. Sollte sich der Konflikt weiter zuspitzen und der Schiffsverkehr längerfristig beeinträchtigt sein, drohen weitere Preissprünge bei Gas und Öl. Es bleibt zu hoffen, dass die internationalen Bemühungen um eine Deeskalation erfolgreich sind und eine weitere Eskalation verhindert werden kann.

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Illustration zu Gaspreis
Symbolbild: Gaspreis (Bild: Picsum)
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