Das Gi Joe Comeback könnte von einem überraschenden Namen angeführt werden: Max Landis. Der Drehbuchautor, der mit Filmen wie „Chronicle“ für Aufsehen sorgte, soll dem „G.I. Joe“-Franchise neues Leben einhauchen. Doch die Personalie ist umstritten, da Landis in der Vergangenheit mit Vorwürfen konfrontiert wurde, die seine Karriere ins Stocken brachten.

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Wie könnte ein G.I. Joe Comeback unter Max Landis aussehen?
Die Frage, wie ein G.I. Joe Comeback unter der Federführung von Max Landis aussehen könnte, beschäftigt viele Fans. Landis hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er in der Lage ist, frische und innovative Ideen in etablierte Genres einzubringen. Seine Arbeit an „Chronicle“ zeigte beispielsweise, wie man Superhelden-Geschichten auf unkonventionelle Weise erzählen kann. Ob er diesen Ansatz auch auf G.I. Joe übertragen kann, bleibt abzuwarten.
Film-Fakten
- Max Landis soll das Drehbuch für einen neuen G.I. Joe Film schreiben.
- Landis‘ Vergangenheit wirft einen Schatten auf das Projekt.
- Das G.I. Joe Franchise hatte in den letzten Jahren mit schwachen Einspielergebnissen zu kämpfen.
- Ein Neustart soll die Marke wiederbeleben.
Ein Neustart für G.I. Joe?
Das „G.I. Joe“-Franchise hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach dem großen Erfolg der Zeichentrickserie und der Spielzeugreihe in den 1980er Jahren versuchte man, die Marke auch im Kino zu etablieren. Die ersten beiden Filme, „G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra“ (2009) und „G.I. Joe – Die Abrechnung“ (2013), waren zwar kommerziell erfolgreich, wurden aber von Kritikern eher gemischt aufgenommen. Der dritte Film, „Snake Eyes: G.I. Joe Origins“ (2021), floppte dann an den Kinokassen und ließ die Zukunft des Franchises ungewiss erscheinen.
Die Entscheidung, Max Landis mit dem Drehbuch für einen Neustart zu beauftragen, ist daher durchaus riskant. Einerseits könnte Landis‘ Talent und seine Fähigkeit, Genregrenzen zu überschreiten, dem Franchise guttun. Andererseits ist seine Vergangenheit ein Problem, das Paramount Pictures, das Studio hinter den „G.I. Joe“-Filmen, nicht ignorieren kann. Wie Filmstarts.de berichtet, hatte Landis mit Vorwürfen sexueller Übergriffe zu kämpfen. (Lesen Sie auch: Nach über 60 Jahren: Der wegweisendste Anime…)
Die „G.I. Joe“-Spielzeugreihe wurde ursprünglich von Hasbro als Antwort auf die Barbie-Puppe entwickelt. Während Barbie sich an Mädchen richtete, sollte G.I. Joe Jungen ansprechen.
Max Landis: Talent und Kontroverse
Max Landis ist der Sohn des renommierten Regisseurs John Landis, der mit Filmen wie „Blues Brothers“, „American Werewolf“ und „Der Prinz aus Zamunda“ Kultstatus erlangte. Max trat in die Fußstapfen seines Vaters und machte sich als Drehbuchautor einen Namen. Sein Debüt gab er mit dem Found-Footage-Actioner „Chronicle“, der von Josh Trank inszeniert wurde. Der Film war ein Überraschungserfolg und katapultierte Landis in die erste Liga der Drehbuchautoren. Es folgten weitere Projekte wie „American Ultra“, „Victor Frankenstein“ und die Netflix-Serie „Dirk Gentlys holistische Detektei“.
Doch der Erfolg währte nicht lange. Im Jahr 2017 wurden Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen Landis laut. Mehrere Frauen beschuldigten ihn des Machtmissbrauchs und der sexuellen Belästigung. Die Vorwürfe führten dazu, dass Landis‘ Karriere ins Stocken geriet. Projekte wurden auf Eis gelegt, und er verlor Aufträge. Seitdem hat er versucht, ein Comeback zu starten, aber die Kontroverse um seine Person hängt ihm weiterhin an.
Die Entscheidung von Paramount Pictures, Landis mit dem „G.I. Joe“-Reboot zu beauftragen, ist daher ein Balanceakt. Das Studio muss abwägen, ob Landis‘ Talent die Risiken, die mit seiner Vergangenheit verbunden sind, aufwiegt. Es ist auch fraglich, wie die Fans und die Öffentlichkeit auf die Personalie Landis reagieren werden. Ein Shitstorm in den sozialen Medien könnte dem Film schaden, bevor er überhaupt in die Kinos kommt. (Lesen Sie auch: Netflix Warner Bros Deal Geplatzt: Paramount Schnappt…)
Die Konkurrenz im Action-Genre
Das „G.I. Joe“-Franchise muss sich in einem hart umkämpften Action-Genre behaupten. Filme wie „Mission: Impossible“, „Fast & Furious“ und „James Bond“ dominieren seit Jahren die Kinokassen. Um erfolgreich zu sein, muss sich der „G.I. Joe“-Reboot von der Konkurrenz abheben und etwas Neues bieten. Eine Möglichkeit wäre, den Fokus stärker auf die Charaktere und ihre Beziehungen zu legen. Die bisherigen Filme haben sich vor allem auf Action und Spezialeffekte konzentriert, aber die Figuren blieben oft blass und austauschbar.
Ein weiterer Ansatz wäre, die politischen und gesellschaftlichen Aspekte des Franchises stärker zu betonen. „G.I. Joe“ ist nicht nur eine Action-Reihe, sondern auch eine Auseinandersetzung mit Themen wie Krieg, Patriotismus und internationaler Politik. Diese Themen könnten in einem Reboot stärker in den Vordergrund gerückt werden, um dem Franchise eine größere Tiefe und Relevanz zu verleihen.
Der Name „G.I. Joe“ ist eine Kurzform für „Government Issue Joe“ und bezieht sich auf die US-amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg.
Für wen lohnt sich G.I. Joe?
Ein potenzielles G.I. Joe Comeback unter der Regie eines neuen Drehbuchautors könnte sich für Fans von actiongeladenen Filmen lohnen, die eine Mischung aus militärischer Taktik, futuristischer Technologie und spannungsgeladener Geschichte suchen. Wer Filme wie „Transformers“ oder „Fast & Furious“ mag, könnte hier ebenfalls auf seine Kosten kommen, sofern der neue Film die richtige Balance zwischen Action und Storytelling findet. Allerdings sollten sich Zuschauer bewusst sein, dass die Personalie Max Landis aufgrund seiner Vergangenheit kontrovers diskutiert wird und dies den Filmgenuss trüben könnte. (Lesen Sie auch: „Die Leute haben ihn nicht verstanden“: Gerard…)
Häufig gestellte Fragen
Was sind die größten Herausforderungen für ein erfolgreiches G.I. Joe Comeback?
Eine der größten Herausforderungen ist es, sich von den vorherigen Filmen abzuheben, die von Kritikern oft als formelhaft und wenig originell kritisiert wurden. Ein Neustart muss frische Ideen und eine überzeugende Geschichte bieten, um das Publikum zu begeistern.
Welche Rolle spielt Max Landis‘ Vergangenheit bei der Entscheidung, ihn mit dem Drehbuch zu beauftragen?
Landis‘ Vergangenheit, die von Vorwürfen sexueller Übergriffe geprägt ist, wirft einen Schatten auf das Projekt. Paramount Pictures muss abwägen, ob sein Talent die potenziellen negativen Auswirkungen auf das Image des Films aufwiegt. (Lesen Sie auch: Vladimir Netflix Serie: Rachel Weisz Verführt?)
Wie kann sich ein G.I. Joe Reboot von der Konkurrenz im Action-Genre abheben?
Ein Reboot könnte sich durch eine stärkere Fokussierung auf die Charaktere und ihre Beziehungen, sowie durch die Betonung der politischen und gesellschaftlichen Aspekte des Franchises von der Konkurrenz abheben.
Welche Erwartungen haben die Fans an ein G.I. Joe Comeback?
Die Fans erwarten in erster Linie eine spannende und actiongeladene Geschichte, die den Geist der Original-Comics und Zeichentrickserie einfängt. Sie wünschen sich außerdem überzeugende Charaktere und eine glaubwürdige Darstellung der militärischen Aspekte.
Welche anderen Projekte hat Max Landis in der Vergangenheit realisiert?
Max Landis hat unter anderem das Drehbuch für den Überraschungserfolg „Chronicle“ geschrieben und war an Filmen wie „American Ultra“ und „Victor Frankenstein“ sowie der Netflix-Serie „Dirk Gentlys holistische Detektei“ beteiligt.
Die Entscheidung, Max Landis mit dem Drehbuch für einen neuen „G.I. Joe“-Film zu beauftragen, ist mutig. Ob dieses G.I. Joe Comeback gelingt, hängt von vielen Faktoren ab, aber eines ist sicher: Es wird mit Spannung erwartet.
Filmstarts.de
IMDb
Paramount Pictures











