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Ein 57-jähriger Mann aus Apulien, Italien, hat versehentlich Goldbarren im Müll im Wert von bis zu 130.000 Euro entsorgt. Der Mann warf eine Metallkiste mit 20 Goldbarren in eine öffentliche Mülltonne, da er sie für Schrott hielt. Nach der Meldung des Verlusts bei der Polizei in Porto Cesareo am 3. Februar 2026 konnte eine großangelegte Suchaktion auf einer Mülldeponie den Schatz schließlich wiederfinden und dem erleichterten Besitzer zurückgeben.
Der Vorfall vom 14.02.2026 zeigt, wie schnell ein Moment der Unachtsamkeit zu einem enormen finanziellen Verlust führen kann. Die Geschichte um die Goldbarren im Müll nahm ihren Anfang in Torre Lapillo, einem Küstenort in der süditalienischen Provinz Lecce. Ein 57-jähriger Mann hatte seine Ersparnisse über Jahre in 20 Goldbarren angelegt und diese in einer unauffälligen Metallkiste aufbewahrt.
Das Wichtigste in Kürze
- Was ist passiert? Ein 57-jähriger Mann entsorgte versehentlich eine Kiste mit 20 Goldbarren im Hausmüll.
- Wert des Goldes: Der Wert der Barren wird auf 120.000 bis 130.000 Euro geschätzt.
- Ort des Geschehens: Der Irrtum passierte in Torre Lapillo, einer Gemeinde von Porto Cesareo in Apulien, Italien.
- Polizeiliche Ermittlung: Die Carabinieri von Porto Cesareo nahmen den Fall nach anfänglicher Skepsis ernst und nutzten Überwachungsvideos zur Verifizierung.
- Die Suche: Eine großangelegte Suchaktion auf der Mülldeponie in Ugento wurde eingeleitet.
- Das Ergebnis: Nach stundenlanger Suche wurde die Kiste mit allen 20 Goldbarren gefunden und dem Besitzer zurückgegeben.
- Datum der Meldung: Der Mann meldete den Verlust am 3. Februar bei der Polizei.
Der fatale Irrtum in Torre Lapillo
In einem Moment der Gedankenlosigkeit, vermutlich bei Aufräumarbeiten, verwechselte der Mann die wertvolle Metallkiste mit Schrott. Er warf sie in eine öffentliche Mülltonne am Straßenrand. Erst am darauffolgenden Tag realisierte er seinen Fehler, als die Kiste bereits von der Müllabfuhr abgeholt worden war. In Panik wandte er sich an die örtliche Polizeistation der Carabinieri.
Wie reagierte die Polizei auf den Verlust?
Die Beamten der Carabinieri in Porto Cesareo zeigten sich zunächst misstrauisch. Die Geschichte klang zu absurd, um wahr zu sein. Der 57-Jährige blieb jedoch hartnäckig und bei seiner Aussage. Um die Glaubwürdigkeit zu prüfen, sichteten die Ermittler Aufnahmen von Überwachungskameras aus der Umgebung. Die Videos bestätigten die Schilderung des Mannes: Man sah deutlich, wie er den Behälter in die Mülltonne warf und wie dieser später vom Müllwagen geleert wurde. Ähnliche Fälle von Diebstahl, wie bei den Einbrüchen in Sonnenkamp, erfordern oft ebenfalls eine genaue Auswertung von Beweismaterial.
Die spektakuläre Suche auf der Mülldeponie
Nachdem die Geschichte verifiziert war, begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Ermittler verfolgten die Route des Müllwagens bis zur zuständigen Entsorgungsanlage in Ugento. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Deponie wurde der Lkw identifiziert und der Bereich eingegrenzt, in dem der Müll aus Torre Lapillo abgeladen wurde. Eine stundenlange, mühsame Suche in Tonnen von Abfall begann. Die Polizisten und Deponiemitarbeiter durchkämmten den Müllberg akribisch. Der Einsatz erinnert an die Notwendigkeit schneller Reaktionen bei Notfällen, wie auch bei einem kürzlichen Küchenbrand in Oldenburg, wo die Feuerwehr schnell eingreifen musste.
Für solche Großeinsätze ist eine präzise Koordination entscheidend. Eine offizielle Darstellung ähnlicher Einsätze findet sich oft auf den Seiten der nationalen Polizeikräfte, wie der italienischen Carabinieri.
Details zum Fund der Goldbarren im Müll
Die intensive Suche nach den Goldbarren im Müll hatte schließlich Erfolg. Die Beamten fanden die beschädigte Metallkiste, in der sich glücklicherweise noch alle 20 Goldbarren befanden. Nach der Klärung der Eigentumsverhältnisse wurde der Schatz dem überglücklichen, aber auch sichtlich erschütterten Besitzer zurückgegeben. Die Geschichte wurde schnell zu einem lokalen Medienereignis und einem warnenden Beispiel für den sorgsamen Umgang mit Wertgegenständen.
Ein Video des Senders Euronews berichtet über den Vorfall:
Zusammenfassung der Ereignisse
| Ereignis | Detail |
|---|---|
| Verlust | 20 Goldbarren in einer Metallkiste |
| Wert | ca. 120.000 – 130.000 Euro |
| Ort | Torre Lapillo (Gemeinde Porto Cesareo), Italien |
| Datum des Verlusts | Anfang Februar 2026 |
| Meldung bei der Polizei | 3. Februar 2026 |
| Beweismittel | Aufnahmen von Überwachungskameras |
| Fundort | Mülldeponie in Ugento |
| Ergebnis | Vollständige Rückgabe an den Eigentümer |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was genau hat der Mann weggeworfen?
Der 57-jährige Mann hat eine Metallkiste mit 20 Goldbarren, seinen gesamten Ersparnissen, versehentlich in eine öffentliche Mülltonne geworfen.
Wie hoch war der Wert der Goldbarren im Müll?
Der Wert der 20 Goldbarren wird von verschiedenen Quellen auf zwischen 120.000 und 130.000 Euro geschätzt.
Wo ist der Vorfall passiert?
Der Vorfall ereignete sich in Torre Lapillo, einem Küstenort, der zur Gemeinde Porto Cesareo in der italienischen Region Apulien gehört.
Wie konnte die Polizei die Geschichte überprüfen?
Die Polizei überprüfte die Aussage des Mannes durch die Auswertung von Videoaufnahmen von Überwachungskameras, die zeigten, wie er die Kiste entsorgte.
Wurden die Goldbarren wiedergefunden?
Ja, nach einer intensiven, stundenlangen Suche auf der Mülldeponie in Ugento konnten die Carabinieri die Kiste mit allen 20 Goldbarren finden und dem Eigentümer zurückgeben.
Fazit: Ende gut, alles gut
Der Fall der versehentlich entsorgten Goldbarren im Müll in Apulien ist ein Lehrstück mit glücklichem Ausgang. Er verdeutlicht den Wert von Hartnäckigkeit, präziser Polizeiarbeit und einer Portion Glück. Dank des schnellen Handelns der Carabinieri und der Mithilfe der Deponiemitarbeiter konnte ein finanzieller Ruin für den 57-jährigen Mann abgewendet werden. Der Vorfall unterstreicht die Wichtigkeit, Wertgegenstände sicher und getrennt von zu entsorgenden Objekten aufzubewahren. Weitere Informationen zu solchen Vorfällen werden oft von Nachrichtenagenturen wie Reuters international verbreitet.
Informationen zum Autor
Maximilian Weber ist studierter Politikwissenschaftler und seit 2019 als Redakteur für RathausNachrichten.de tätig. Seine Schwerpunkte sind lokale Polizeimeldungen, kommunale Entwicklungen und kuriose Alltagsgeschichten. Vor seiner Zeit bei uns arbeitete er für eine regionale Tageszeitung in Nordrhein-Westfalen.
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Twitter/X: Unglaublich! Mann in Italien wirft versehentlich Goldbarren im Wert von 130.000€ in den Müll. Eine spektakuläre Polizeiaktion auf der Mülldeponie führte zum Happy End. #Goldbarren #Apulien #Polizei #Kurios
Facebook: Ein 57-jähriger Italiener entsorgte aus Versehen seine gesamten Ersparnisse: 20 Goldbarren im Wert von 130.000 Euro landeten im Müll. Die Polizei glaubte ihm zunächst nicht, doch Überwachungsvideos bestätigten die Geschichte. Es folgte eine nervenaufreibende Suche auf der Mülldeponie mit einem glücklichen Ausgang. Lest die ganze Geschichte hier. #Nachrichten #Italien #Goldfund #Polizeieinsatz
LinkedIn: Ein Fall, der die Bedeutung von Sorgfalt und präziser Ermittlungsarbeit unterstreicht: Ein Mann entsorgt versehentlich Goldbarren im Wert von 130.000 Euro. Die Carabinieri in Apulien konnten durch die Auswertung von Videomaterial und einer koordinierten Suchaktion auf einer Deponie den gesamten Wert wiederbeschaffen. Ein Beispiel für erfolgreiches Krisenmanagement und operative Polizeiarbeit. #Krisenmanagement #Ermittlung #Sicherheit #Italien






