Vor Fürstin Charlène prägte eine andere große Frau Monaco: Fürst Alberts Mutter Gracia Patricia. Die beiden Fürstinnen verbindet überraschend vieles.
Einfach bezaubernd: Ein Foto, das der Palast kürzlich von Charlène, 48, veröffentlichte, zeigt sie strahlend und entspannt. Großartig sieht die Fürstin aus mit den in weiche Wellen gelegten Haaren. Und einmal mehr fällt auf, wie gut die durchs Schwimmtraining Gestählte weite Ausschnitte tragen kann. An diesem Tag gleicht Charlène einer anderen großen Frau Monacos frappierend: Fürstin Gracia Patricia.
Fürstin Charlène: Was sie mit Grace Kelly verbindet
Jeder, der die geheimen Codes der Royals kennt, weiß, dass Charlènes Styling sicher kein Zufall ist. Es darf als Zeichen großer Wertschätzung für die verstorbene Schwiegermutter verstanden werden. So funktioniert es auch in anderen Dynastien: Prinzessin Kate etwa trägt oft Schmuck von Prinz Williams Mutter Diana.
Fürstin Charlène und ihre Vorgängerin lernten sich ebenfalls nie kennen – doch die beiden Frauen verbindet vieles. Das herausstechendste Merkmal: Der Nachwuchs ist das Wichtigste. Gracia Patricia galt als Hands-on-Mum, die mit ihren drei Kindern sehr eng war. Sie unterstützte jedes in seinen Träumen, wie etwa ihre zirkusbegeisterte Tochter Stéphanie, die sogar eine Zeit lang eine Zirkus-Schule besuchte. Heute mag dies normal wirken; damals galt die entschiedene Pro-Kind-Haltung als etwas Besonderes. Nachfolgerin Charlène perfektioniert dieses Prinzip. So dürfen Jacques und Gabriella, beide 11, viel exklusive Einzelzeit mit Mama verbringen, damit die Twins nicht nur als „Wir“ existieren.
Und es gibt noch mehrerstaunliche Parallelen: Eigene Wünsche stellten beide Fürstinnen mit der Heirat konsequent zurück. Die oscar-gekrönte Schauspielerin Grace Kelly existierte plötzlich nicht mehr; und auch Charlènes Leistungen als Profi-Schwimmerin verschwanden hinter der neuen Identität. Nur – wie geht das eigentlich: Fürstin sein? Die Hofetikette und vor allem Französisch mussten beide Frauen erst lernen, was anfangs holperte.
Der Glaube und die Nähe zum Volk
Geholfen hat in schwierigen Momenten ihr Glaube. Gracia Patricia wurde bereits katholisch erzogen, doch Charlène konvertierte mit der Hochzeit zum Katholizismus, der Staatsreligion Monacos. Dies entpuppte sich in einer Lebenskrise als Rettung. In einem Interview, in dem die Fürstin einmal über ihre krankheitsbedingte Auszeit in Südafrika sprach, zeigte sie sich sehr dankbar für die neue Religion: „Der Glaube hat mich durch die schwierigen Zeiten meines Lebens geführt.“
Sicher hilft ihr Vertrauen in eine höhere Macht auch jetzt, nachdem gerade ein weiteres Enthüllungsbuch über die Grimaldis erschienen ist. Fürst Alberts, 67, Ex-Buchhalter Claude Palmero, 69, behauptet in „Monaco Interdit“ („Verbotenes Monaco“), sein Chef habe Ehefrau Charlène zu Anfang der Ehe ins Unglück gestürzt, weil er sich lieber seinen Lieblingsthemen Sport, Partys und Frauen gewidmet habe. Unschön für die Fürstin – und gut, dass sie sich in solchen Momenten an anderer Stelle stärken kann.
Wirkliche Erfüllung findet siezudem in Charity-Aktivitäten. Bei der Bescherung des monegassischen Roten Kreuzes kurz vor Weihnachten verteilt Charlène jedes Jahr zig Umarmungen, nimmt sich viel Zeit für Gespräche. Was andere Royals wegen zu viel Volksnähe fürchten, hat sich zu ihrer Parade-Disziplin entwickelt. Auch Fürstin Gracia Patrica war im Echt-Kontakt mit Menschen sehr, sehr gut.
Sie teilen die Liebe zu Hunden
Und es gibt eine weitere, ganz unerwartete Gemeinsamkeit der beiden: ihre bedingungslose Liebe zu Hunden. Wenn Vierbeiner um sie wuselten, fühlte sich Gracia Patricia glücklich. Ihre favorisierte Rasse: Rhodesian Ridgeback. Und wen brachte Charlène 2021 aus Südafrika mit? Einen Ridgeback-Welpen namens Khan, den sie sich in der Zeit ohne Familie zugelegt hatte.
Einen Trost-Hund braucht sie nicht mehr. Vergleicht man ihre Auftritte mit früheren Events, fällt auf, wie selbstbewusst Charlène heute agiert. Ihren eigenen Fürstinnen-Weg zu finden war sicher ihre größte Herausforderung. Auch das verbindet sie mit ihrer Schicksals-Schwester Gracia Patricia.
Diese war bei den Monegassen bald sehr beliebt – und die Trauer bei ihrem frühen Tod riesig. Noch heute wird der Fürstin bei der alljährlichen Rot-Kreuz-Gala gedacht. Die aktuelle Gastgeberin heißt, wie passend: Charlène.
Quelle: Gala





