Ein mutmaßlicher Greifswald Bahnsurfer sorgte am gestrigen Abend für Zugausfälle und Verspätungen im Bahnverkehr. Der Unbekannte befand sich auf einem Trittbrett eines Regionalexpresses. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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Einsatz am Haltepunkt Greifswald/Süd
Gestern Abend, gegen 19:45 Uhr, beobachtete ein Bahnmitarbeiter am Haltepunkt Greifswald/Süd eine Person, die sich auf einem Trittbrett am Ende eines Regionalexpresses befand. Der Mitarbeiter informierte umgehend die Bundespolizei, die daraufhin eine Notfallmaßnahme einleitete, um die Sicherheit des Bahnbetriebs zu gewährleisten.
Wie kam es zu den Zugausfällen?
Durch die Meldung des Bahnsurfers und die anschließenden polizeilichen Maßnahmen kam es zu Verzögerungen und Ausfällen im Zugverkehr. Betroffen waren vor allem Regionalzüge, die den Haltepunkt Greifswald/Süd passieren. Die genaue Dauer der Beeinträchtigungen und die Anzahl der betroffenen Züge konnte die Bundespolizei bislang nicht abschließend beziffern. Reisende mussten mit Verspätungen rechnen. (Lesen Sie auch: A24 Sperrung nach LKW-Unfall: Dauer noch Unklar!)
Das ist passiert
- Ein Bahnmitarbeiter meldete einen Bahnsurfer am RE 3317.
- Der Vorfall ereignete sich am Haltepunkt Greifswald/Süd.
- Es kam zu Zugausfällen und Verspätungen.
- Die Bundespolizei ermittelt.
Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr
Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen hat die Ermittlungen aufgenommen. Dem Unbekannten wird ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr zur Last gelegt. Solche Aktionen können nicht nur für den Täter selbst lebensgefährlich sein, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr haben und zu schweren Unfällen führen. Die gesetzlichen Strafen für solche Delikte sind entsprechend hoch.
Zeugen gesucht
Die Bundespolizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Greifswald Bahnsurfer geben können, sich zu melden. Sachdienliche Hinweise können unter der Telefonnummer der Bundespolizeiinspektion Pasewalk 03973 208 0 oder per E-Mail an bpoli.pasewalk@polizei.bund.de gegeben werden. Das Aktenzeichen lautet: 6437/24/24.
Das Bahnsurfen ist nicht nur illegal, sondern auch extrem gefährlich. Es drohen schwere Verletzungen oder sogar der Tod. (Lesen Sie auch: Kristallhöhlenmord Verjährung: Darf die Polizei Wieder Ermitteln)
Aktueller Stand der Ermittlungen
Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. Derzeit werden Zeugenaussagen ausgewertet und Videomaterial gesichtet, um den Täter zu identifizieren. Es ist noch unklar, ob der Bahnsurfer die gesamte Strecke auf dem Trittbrett verbrachte oder erst kurz vor dem Haltepunkt auf den Zug aufsprang. Die Bundespolizei arbeitet eng mit der Deutschen Bahn zusammen, um weitere Vorfälle dieser Art zu verhindern. Wie Nordkurier berichtet, sind solche Aktionen kein Kavaliersdelikt.
Der Vorfall in Greifswald verdeutlicht die Risiken, die mit solchen leichtsinnigen Aktionen verbunden sind. Die Bundespolizei wird auch weiterhin verstärkt Kontrollen durchführen, um die Sicherheit im Bahnverkehr zu gewährleisten. Weitere Informationen zum Thema Sicherheit im Bahnverkehr sind auf der Webseite der Bundespolizei zu finden.

Ursprünglich berichtet von: Presseportal (Lesen Sie auch: Körperverletzung Neubrandenburg: Streit Eskaliert am Datzeberg)









