Wer ist der Polizist, der den ehemaligen BND-Chef Hanning ausspioniert hat, was waren seine Motive und in welchem Zusammenhang steht dies mit einer Entführung? Ein verdeckter Ermittler, der bereits in der Vergangenheit mit spektakulären Fällen betraut war, soll den Ex-BND-Chef ins Visier genommen haben. Die Hintergründe reichen offenbar bis zu einer Entführung zurück.

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Die wichtigsten Fakten
- Ein verdeckter Ermittler soll Ex-BND-Chef Hanning ausspioniert haben.
- Der Polizist ist kein Unbekannter und war bereits an brisanten Fällen beteiligt.
- Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit der Entführung des Unternehmers Jan Philipp Reemtsma im Jahr 1996.
- Es geht um die Frage, ob Hanning im Zuge der Ermittlungen gegen die Entführer Falschaussagen getätigt hat.
Warum wurde Hanning ausspioniert?
Der ehemalige BND-Chef Hanning geriet ins Visier der Ermittler, weil der Verdacht besteht, dass er im Zusammenhang mit der Entführung des Unternehmers Jan Philipp Reemtsma im Jahr 1996 möglicherweise Falschaussagen getätigt hat. Es geht um die Frage, ob er damals die Ermittlungen behindert oder Informationen zurückgehalten hat. Laut Bild soll ein Hamburger Zielfahnder im Auftrag der Staatsanwaltschaft tätig geworden sein.
Der verdeckte Ermittler im Fokus
Der Beamte, der Hanning ausspioniert haben soll, ist in der Hamburger Polizei kein Unbekannter. Er gilt als erfahrener und unerschrockener Ermittler, der bereits an der Aufklärung zahlreicher spektakulärer Kriminalfälle beteiligt war. Sein Einsatz deutet darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe gegen Hanning sehr ernst nimmt. (Lesen Sie auch: Hamburg Towers Bayern: Sensationeller Sieg Dank Fan-Rekord)
Jan Philipp Reemtsma wurde am 25. März 1996 entführt und erst nach 33 Tagen gegen ein Lösegeld von 30 Millionen Mark freigelassen. Die Entführung und der anschließende Prozess gegen die Täter erregten bundesweites Aufsehen.
Die Rolle des BND-Chefs bei der Reemtsma-Entführung
Die genaue Rolle von Hanning bei den Ermittlungen zur Reemtsma-Entführung ist bislang unklar. Es steht jedoch im Raum, dass er als damaliger BND-Chef möglicherweise über Informationen verfügte, die er nicht an die Ermittlungsbehörden weitergegeben hat. Dies könnte den Verdacht der Falschaussage begründen.
Mögliche Konsequenzen für Hanning
Sollten sich die Vorwürfe gegen Hanning bestätigen, drohen ihm strafrechtliche Konsequenzen. Neben einer möglichen Verurteilung wegen Falschaussage könnte ihm auch eine Behinderung der Justiz zur Last gelegt werden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dürften daher mit großem Interesse verfolgt werden. (Lesen Sie auch: ST Pauli U23 feiert ersten Heimsieg Dank…)
Wie geht es weiter?
Die Staatsanwaltschaft wird nun die Ergebnisse der Observation auswerten und entscheiden, ob sie Anklage gegen Hanning erhebt. Es bleibt abzuwarten, welche Beweise der verdeckte Ermittler sammeln konnte und ob diese ausreichen, um den Verdacht gegen den ehemaligen BND-Chef zu erhärten. Die Ermittlungen könnten sich noch über einen längeren Zeitraum hinziehen. Weitere Informationen zur Arbeit des BND finden sich auf der Webseite des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Jan Philipp Reemtsma?
Jan Philipp Reemtsma ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Publizist und Mäzen. Er ist der Erbe des Reemtsma-Zigarettenkonzerns und wurde 1996 entführt. Die Entführung und seine Freilassung gegen Lösegeld erregten großes Aufsehen.

Welche Strafe droht bei Falschaussage?
Eine Falschaussage vor Gericht oder einer anderen zuständigen Behörde kann in Deutschland mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden. Die genaue Strafe hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (Lesen Sie auch: Nach Tor-Premiere des HSV-Stars – Kroaten-Trainer kündigt…)
Was ist der Bundesnachrichtendienst (BND)?
Der Bundesnachrichtendienst (BND) ist der Auslandsgeheimdienst der Bundesrepublik Deutschland. Er sammelt und analysiert Informationen über das Ausland, die für die Sicherheit Deutschlands von Bedeutung sind. Der BND untersteht der Aufsicht des Bundeskanzleramtes. Mehr dazu im Webauftritt des BND.
Wie lange dauerte die Entführung von Jan Philipp Reemtsma?
Jan Philipp Reemtsma wurde 33 Tage lang von seinen Entführern gefangen gehalten. Er wurde am 25. März 1996 entführt und kam am 26. April 1996 wieder frei, nachdem ein Lösegeld gezahlt worden war.









