Hape Kerkeling erlebte in Italien Diskriminierung als schwuler Mann, die so stark war, dass er das Land verließ. Der Entertainer lebte mehrere Monate im Jahr in Italien, sah sich dort aber einer „tagtäglichen“ Belastung ausgesetzt, die ihn zu diesem Schritt bewog. Hape Kerkeling Diskriminierung steht dabei im Mittelpunkt.

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Zusammenfassung
- Hape Kerkeling verließ Italien aufgrund von Diskriminierung als homosexueller Mann.
- Er beschreibt seine Erfahrungen als „tagtägliche“ Belastung.
- Kerkeling kritisiert die aktuelle Regierung Italiens.
- Er lobt Deutschland für seine Entwicklung hin zu mehr Freiheit.
Warum verließ Hape Kerkeling Italien?
Hape Kerkeling begründet seinen Entschluss, Italien den Rücken zu kehren, mit der Diskriminierung, die er dort als homosexueller Mann erfahren hat. Im Interview mit dem Magazin „stern“ schildert er die Situation als unzumutbar und nicht mehr tragbar für ihn. (Lesen Sie auch: Hape Kerkeling Diskriminierung: Darum Verließ Er Italien)
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„Das war unterirdisch. Italien ist nicht auf der Höhe der Zeit“
Der Entertainer lebte jahrelang zeitweise in Italien. Im Gespräch mit Comedienne Tahnee, das im „stern“ veröffentlicht wurde, beschreibt Kerkeling die erlebte Diskriminierung als „tagtägliche“ und andauernde Belastung. Gala berichtet, dass er die Situation als „unterirdisch“ empfand und Italien kritisiert, da es in dieser Hinsicht „nicht auf der Höhe der Zeit“ sei. (Lesen Sie auch: Joel Madden über Ehefrau Nicole Richie: „Ich…)
Kritik an der italienischen Regierung
Hape Kerkeling geht mit der aktuellen Regierung in Rom hart ins Gericht. Er äußert, dass jede Kooperation mit der Regierung unter Giorgia Meloni ein Schritt in die falsche Richtung wäre. Die rechtsnationale Politikerin ist seit Oktober 2022 Italiens Ministerpräsidentin. Ihre Amtszeit endet voraussichtlich 2027.
Vergleich mit Skandinavien und Deutschland
Kerkeling zieht einen Vergleich zu anderen Ländern, um das Ausmaß der Diskriminierung zu verdeutlichen. In Skandinavien falle ein schwules Paar kaum auf, während in Deutschland zumindest noch Augenbrauen hochgezogen würden. „Menschen, die dem nie ausgesetzt sind, begreifen das nicht, aber auch das ist diskriminierend“, so Kerkeling. (Lesen Sie auch: Tommy Schwimmer: „Dahoam is Dahoam“-Star Tommy Schwimmer…)
Bekenntnis zu Deutschland
Trotz seiner kritischen Haltung gegenüber mancher Entwicklungen in Deutschland betont Kerkeling seine Liebe zu seiner Heimat. „Was ich an diesem Land liebe, ist meine Heimat: das Ruhrgebiet und das Rheinland“, sagt er. Er schätzt besonders, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg ein Land aufgebaut hat, „in dem wir uns frei entfalten können.“ Die Bundesregierung setzt sich für die Rechte von LSBTIQ-Personen ein.
„Ich bin schwul!“
Kerkeling unterstreicht die Bedeutung der Freiheit, offen zu seiner Homosexualität zu stehen. „Ich kann hier sitzen und laut in die Welt hinausposaunen: Ich bin schwul!“, erklärt er selbstbewusst. Dies sei ein Ausdruck der gewonnenen Freiheit in Deutschland, die es zu schätzen und zu verteidigen gelte. Die Tagesschau berichtete mehrfach über Diskriminierung und Akzeptanz von Homosexualität. (Lesen Sie auch: Chiara Ferragni: Nicht ihr Ex! Dieser Mann…)

Häufig gestellte Fragen
Welche Kritik übt Hape Kerkeling an der italienischen Regierung?
Kerkeling kritisiert die aktuelle rechtsnationale Regierung unter Giorgia Meloni scharf und lehnt jede Kooperation mit ihr ab. Er sieht in der Politik eine Gefahr für die Rechte von Minderheiten.
Wie vergleicht Hape Kerkeling die Situation in Deutschland mit anderen Ländern?
Er sieht Skandinavien als sehr tolerant gegenüber Homosexuellen, während Deutschland einen Mittelweg darstellt. Hierzulande gäbe es zwar Fortschritte, aber immer noch Diskriminierung im Alltag.





