Hausärztemangel betrifft viele Gemeinden in der Schweiz. Ein Ärzteehepaar hat nun in Bürglen (UR) die medizinische Versorgung übernommen, nachdem die Gemeinde vier Jahre lang ohne Hausarzt auskommen musste. Damit ist die Grundversorgung der Bevölkerung wieder sichergestellt.
Zusammenfassung
- Bürglen hatte vier Jahre lang keinen Hausarzt.
- Ein Ärztepaar hat die Praxis neu eröffnet.
- Die medizinische Grundversorgung ist somit wieder gewährleistet.
Wie äussert sich der Hausärztemangel in der Schweiz?
Der Hausärztemangel zeigt sich in vielen ländlichen Regionen der Schweiz durch fehlende Arztpraxen. Dies führt zu längeren Anfahrtswegen für Patienten und einer Belastung der verbleibenden Ärzte. Besonders betroffen sind ältere Menschen und Familien mit Kindern.
Die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung ist eine wichtige Aufgabe der Kantone. Der Hausärztemangel stellt viele Kantone vor grosse Herausforderungen.

Laut einer Meldung von SRF war die Gemeinde Bürglen vier Jahre lang ohne Hausarzt. Dies bedeutete für die Einwohner, dass sie für jede medizinische Konsultation in Nachbargemeinden fahren mussten.
Die Wiedereröffnung der Praxis durch das Ärztepaar ist daher ein wichtiger Schritt für die Gemeinde. Sie bietet den Bürgern wieder eine wohnortnahe medizinische Versorgung. Das Ärztepaar äusserte sich gegenüber SRF positiv über die Möglichkeit, eine so wichtige Rolle im Leben der Menschen einzunehmen. „Es ist ein Privileg, wenn Menschen einem so tief vertrauen“, so einer der beiden Ärzte.
Der Bund unterstützt Massnahmen zur Stärkung der Hausarztmedizin. Dazu gehören beispielsweise Förderprogramme für die Aus- und Weiterbildung von jungen Ärzten. Ziel ist es, den Beruf des Hausarztes attraktiver zu gestalten und so dem Ärztemangel entgegenzuwirken.
In der Schweiz praktizieren rund 6’000 Hausärzte. Der Bedarf an Hausärzten wird in den kommenden Jahren weiter steigen, da viele ältere Ärzte in den Ruhestand gehen werden. (Lesen Sie auch: Beste Actionfilme: Zhang Ziyis Schmerzhafte „Tiger &…)
Es bleibt zu hoffen, dass sich auch in anderen Gemeinden Lösungen finden, um die medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Die Beispiele wie in Bürglen zeigen, dass das Engagement einzelner Ärzte einen grossen Unterschied machen kann.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptursachen für den Hausärztemangel?
Hauptursachen sind die alternde Bevölkerung, die Zunahme chronischer Krankheiten und die ungleiche Verteilung von Ärzten zwischen Stadt und Land. Zudem spielt die Attraktivität des Berufs eine Rolle, da viele junge Ärzte eine Spezialisierung bevorzugen.
Welche Massnahmen können gegen den Hausärztemangel ergriffen werden?
Mögliche Massnahmen sind die Förderung der Aus- und Weiterbildung von Hausärzten, die finanzielle Unterstützung von Landarztpraxen, die Stärkung der interprofessionellen Zusammenarbeit und der Einsatz von Telemedizin. (Lesen Sie auch: Manor Schliesst drei Warenhäuser: Was bedeutet)
Wie wirkt sich der Hausärztemangel auf die Patienten aus?
Der Hausärztemangel führt zu längeren Wartezeiten, erschwert den Zugang zur medizinischen Versorgung und kann die Qualität der Behandlung beeinträchtigen. Besonders betroffen sind ältere Menschen und chronisch Kranke.
Welche Rolle spielen Telemedizin und Digitalisierung bei der Bekämpfung des Hausärztemangels?
Telemedizinische Angebote können die Erreichbarkeit von Ärzten verbessern, insbesondere in ländlichen Gebieten. Digitale Lösungen können zudem die Effizienz in den Praxen steigern und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient vereinfachen. (Lesen Sie auch: Sporting – Bodø/glimt: gegen: Lissabons Aufholjagd)












