Bei einem verheerenden Hochhausbrand in Berlin-Friedrichsfelde ist ein neun Monate alter Säugling ums Leben gekommen. Das Feuer brach am Vorabend in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines 20-stöckigen Gebäudes aus. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Kind nicht gerettet werden. Die Mutter und ein weiteres Kind wurden schwer verletzt. Hochhausbrand Berlin steht dabei im Mittelpunkt.

Das ist passiert
- Ein Hochhausbrand forderte das Leben eines Säuglings in Berlin-Friedrichsfelde.
- Die Mutter und ein weiteres Kind wurden schwer verletzt und befinden sich im Krankenhaus.
- Das Feuer brach in einer Wohnung im dritten Obergeschoss aus.
- Rund 170 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und Bewohner zu retten.
| Feld | Details |
|---|---|
| Datum/Uhrzeit | Vorabend, ca. 20:00 Uhr |
| Ort (genau) | Dolgenseestraße, Berlin-Friedrichsfelde, Bezirk Lichtenberg |
| Art des Einsatzes | Wohnungsbrand in einem Hochhaus |
| Beteiligte Kräfte | 170 Feuerwehrleute, zahlreiche Polizeikräfte, Notärzte |
| Verletzte/Tote | Ein Säugling tot, mehrere Schwerverletzte (darunter die Mutter und ein weiteres Kind des Säuglings) |
| Sachschaden | Umfangreich, 21 Wohnungen polizeilich gesperrt |
| Ermittlungsstand | Das Landeskriminalamt ermittelt zur Brandursache. |
| Zeugenaufruf | Nein |
Inhaltsverzeichnis
- Chronologie des Einsatzes
- Was ist bisher bekannt?
- Der Einsatz der Feuerwehr im Detail
- Die Situation der betroffenen Bewohner
- Reaktionen der Behörden
- Wie geht es den Verletzten?
- Welche Rolle spielte die sogenannte Messie-Wohnung?
🚨 Polizei-Info
Die Polizei bittet darum, von Spekulationen über die Brandursache abzusehen und die Ermittlungen des Landeskriminalamtes abzuwarten. (Lesen Sie auch: Sturmtote Frankreich: LKW-Fahrer Stirbt – Orkan auf…)
Was sind die Konsequenzen für die anderen Mieter?- Wie geht es jetzt weiter?
- Häufig gestellte Fragen
Chronologie des Einsatzes
Was ist bisher bekannt?
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer in der Wohnung eines 75-jährigen Mieters aus. Die Wohnung soll stark mit Gegenständen zugestellt gewesen sein, was die Brandbekämpfung erschwerte. Wie Stern berichtet, handelt es sich um eine sogenannte Messie-Wohnung. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Die Polizei konnte dies bislang nicht bestätigen.
Der Einsatz der Feuerwehr im Detail
Der Großeinsatz der Berliner Feuerwehr dauerte mehrere Stunden. Rund 170 Einsatzkräfte waren vor Ort, um den Brand zu bekämpfen und die Bewohner des Hochhauses in Sicherheit zu bringen. Die Feuerwehrleute mussten unter schwerem Atemschutz in das verrauchte Gebäude eindringen, um zu den Brandherden vorzudringen und die Menschen zu retten. Insgesamt wurden 70 Personen aus dem Gebäude evakuiert, viele von ihnen konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Die Berliner Feuerwehr veröffentlicht regelmäßig Einsatzberichte auf ihrer Webseite.
Die Situation der betroffenen Bewohner
Der Brand hat erhebliche Auswirkungen auf die Bewohner des Hochhauses. Laut der Wohnungsgesellschaft Howoge sind 21 Wohnungen in dem Gebäude in der Dolgenseestraße derzeit polizeilich gesperrt. Die Howoge steht in engem Kontakt mit den Mietern und unterstützt sie bei der Suche nach einer vorübergehenden Unterkunft. Die meisten Bewohner konnten die Nacht privat verbringen. Die Stromversorgung ist wiederhergestellt, ein Teil der Heizungen und der Aufzug sind jedoch vorerst abgeschaltet. Techniker arbeiten an der Reparatur. (Lesen Sie auch: Brand Berlin: Säugling Stirbt bei Feuer in…)
Reaktionen der Behörden
Das Bezirksamt Lichtenberg war in der Nacht mit Einsatzkräften vor Ort und organisierte Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Bewohner. Bezirksbürgermeister Michael Grunst zeigte sich betroffen von dem Unglück und sicherte den Betroffenen die Unterstützung des Bezirksamtes zu. Die genauen Umstände des Brandes werden nun von der Polizei ermittelt. Die Polizei Berlin veröffentlicht Pressemitteilungen zu aktuellen Einsätzen auf ihrer Webseite.
Wie geht es den Verletzten?
Neben dem Säugling, der noch am Brandort verstarb, wurden acht weitere Personen ins Krankenhaus gebracht. Darunter die 26-jährige Mutter und der fünfjährige Bruder des verstorbenen Kindes. Ihr Zustand wird als kritisch beschrieben. Auch der 75-jährige Mieter der Wohnung, in der das Feuer ausbrach, befindet sich im Krankenhaus. Die Polizei hat noch keine weiteren Details zum Zustand der Verletzten bekannt gegeben.
Welche Rolle spielte die sogenannte Messie-Wohnung?
Die Tatsache, dass es sich bei der Brandwohnung um eine sogenannte Messie-Wohnung gehandelt haben soll, erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Die großen Mengen an Unrat und Gegenständen in der Wohnung behinderten den Zugang zum Brandherd und trugen zur schnellen Ausbreitung des Feuers bei. Die Polizei wird im Rahmen ihrer Ermittlungen prüfen, ob die Wohnsituation des Mieters eine Rolle bei der Entstehung des Brandes gespielt hat.
Polizei-Info
Die Polizei bittet darum, von Spekulationen über die Brandursache abzusehen und die Ermittlungen des Landeskriminalamtes abzuwarten. (Lesen Sie auch: Sturmtote Frankreich: LKW-Fahrer Stirbt – Orkan auf…)
Die Polizei bittet darum, von Spekulationen über die Brandursache abzusehen und die Ermittlungen des Landeskriminalamtes abzuwarten. (Lesen Sie auch: Sturmtote Frankreich: LKW-Fahrer Stirbt – Orkan auf…)
Was sind die Konsequenzen für die anderen Mieter?
Die Bewohner des Hochhauses sind durch den Brand stark beeinträchtigt. Viele von ihnen können derzeit nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Howoge bemüht sich, den Betroffenen alternative Unterkünfte zur Verfügung zu stellen und die Schäden so schnell wie möglich zu beheben. Es ist noch unklar, wann die gesperrten Wohnungen wieder bewohnbar sein werden. Die Howoge ist eine der größten Wohnungsbaugesellschaften in Berlin.
Wie geht es jetzt weiter?
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Das Landeskriminalamt wird in den kommenden Tagen weitere Zeugen befragen und den Brandort untersuchen. Es wird geprüft, ob ein technischer Defekt, fahrlässige Brandstiftung oder eine andere Ursache für das Feuer verantwortlich ist. Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind, wird die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob ein Strafverfahren eingeleitet wird. Wie die Tagesschau berichtet, sind solche Brände in Hochhäusern besonders gefährlich. Tagesschau
Ursprünglich berichtet von: Stern
Häufig gestellte Fragen
Wie konnte sich das Feuer in dem Hochhaus in Berlin so schnell ausbreiten?
Die schnelle Ausbreitung des Feuers wird unter anderem auf die beengten Verhältnisse in der Brandwohnung zurückgeführt. Die Wohnung war offenbar stark mit Gegenständen zugestellt, was die Ausbreitung des Feuers begünstigte und die Löscharbeiten erschwerte.
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die betroffenen Bewohner zu unterstützen?
Die Wohnungsgesellschaft Howoge steht in engem Kontakt mit den betroffenen Mietern und unterstützt sie bei der Suche nach einer vorübergehenden Unterkunft. Zudem organisiert das Bezirksamt Lichtenberg Hilfsmaßnahmen für die Bewohner.
Wie lange werden die Ermittlungen zur Brandursache voraussichtlich dauern?
Die Ermittlungen zur Brandursache werden voraussichtlich mehrere Tage oder sogar Wochen dauern. Das Landeskriminalamt muss den Brandort gründlich untersuchen und zahlreiche Zeugen befragen, um die genauen Umstände des Brandes zu klären. (Lesen Sie auch: Hochhausbrand Berlin: Kind Stirbt, viele Wohnungen Unbewohnbar)
Welche Konsequenzen hat der Hochhausbrand in Berlin für die Brandschutzbestimmungen?
Es ist derzeit noch zu früh, um zu sagen, ob der Brand Auswirkungen auf die Brandschutzbestimmungen haben wird. Die Ermittlungen werden zeigen, ob die bestehenden Vorschriften ausreichend sind oder ob Anpassungen erforderlich sind.
Wie kann man sich vor einem Wohnungsbrand schützen?
Wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung von Wohnungsbränden sind unter anderem die Installation von Rauchmeldern, die regelmäßige Überprüfung elektrischer Geräte und die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit offenem Feuer.











