Pendler in Hamburg müssen sich am Dienstag, dem 17. Februar 2026, auf erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Ein Streik der Gewerkschaft ver.di bei der Hamburger Hochbahn AG (HVV) hat zu massiven Ausfällen im Busverkehr geführt. Betroffen sind zahlreiche Buslinien, während auf einigen Strecken ein reduzierter Betrieb aufrechterhalten wird.

Hintergrundinformationen zum HVV-Streik
Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sogenannte Wellenstreiks angekündigt. An den drei Tagen sollen jeweils einzelne Bereiche oder Betriebshöfe bestreikt werden. Ziel der Streikmaßnahmen sind bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten im Nahverkehr. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di) ist eine der größten Gewerkschaften in Deutschland und vertritt die Interessen von Arbeitnehmern in verschiedenen Branchen.
Die Hamburger Hochbahn AG ist das größte Verkehrsunternehmen im HVV und betreibt neben U-Bahnen auch einen großen Teil des Busnetzes in der Hansestadt. Der HVV (Hamburger Verkehrsverbund) koordiniert den öffentlichen Personennahverkehr in Hamburg und Umgebung. Zum HVV gehören neben der Hochbahn auch die S-Bahn Hamburg, die HADAG-Fähren und zahlreiche private Busunternehmen. (Lesen Sie auch: Peter Orloff: Auftritt in Bad Kissingen und…)
Aktuelle Entwicklung: Welche Linien sind betroffen?
Der Streik begann am Dienstagmorgen um 3 Uhr und soll bis einschließlich Donnerstag, den 19. Februar 2026, andauern. Nach Angaben der Stadt Hamburg sind am Dienstag folgende Buslinien der Hochbahn betroffen: 4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37, 111, 115, 170, 172, 174, 176, 177, 179, 181, 183, 214, 218, 270, 276, 277, 292, 375, 391, 603, 606, 607, 613, 616, 617, 624, X86.
Auf einigen anderen Linien ist ein Teilbetrieb möglich, darunter die Linien 12, 16, 23, 25, 28, 31, 105, 150, 168, 171, 180, 191, 250, 261, X22 und X27. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die HVV-App oder die HVV-Webseite zu informieren.
Die S-Bahn und die HADAG-Fähren sind von den Streikmaßnahmen nicht betroffen und verkehren regulär. (Lesen Sie auch: Peter Brings: Sänger kritisiert Ex-OB Reker scharf)
Auswirkungen auf den Winterdienst
Der Streik im HVV fällt mit winterlichen Wetterbedingungen zusammen. Laut dem Hamburger Abendblatt sind die Winterdienste erneut im Einsatz, um Straßen und Gehwege von Schnee und Eis zu befreien. Die Kombination aus Streik und Winterwetter erschwert die Situation für Pendler zusätzlich.
Reaktionen und Stimmen
Die Hamburger Hochbahn AG hat sich zu den Streikmaßnahmen geäußert und bedauert die Auswirkungen auf die Fahrgäste. Das Unternehmen betonte, dass es sich bemühe, den Verkehr so gut wie möglich aufrechtzuerhalten. Die Gewerkschaft ver.di verteidigte die Streiks als notwendiges Mittel, um die Forderungen der Beschäftigten durchzusetzen.
HVV-Streik: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Streiks im HVV zeigen die angespannte Situation im öffentlichen Nahverkehr. Die Beschäftigten fordern bessere Arbeitsbedingungen und eine faire Bezahlung.Fahrgäste müssen sich in den kommenden Tagen weiterhin auf Einschränkungen und Ausfälle einstellen. (Lesen Sie auch: Hans Zimmer gibt Live-Konzert in Doha: Alle…)

Die aktuellen Streiks könnten auch Auswirkungen auf die Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs haben. Wenn Pendler regelmäßig mit Ausfällen und Verspätungen konfrontiert sind, könnten sie auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Dies würde die Bemühungen um eine Verkehrswende und eine Reduzierung der Schadstoffemissionen erschweren.
Eine zuverlässige und attraktive Alternative zum Individualverkehr ist jedoch entscheidend, um die Klimaziele zu erreichen und die Lebensqualität in den Städten zu verbessern. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sind daher wichtige Aufgaben für die Zukunft.
Weitere Informationen und Links
- Offizielle Webseite des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV)
- Aktuelle Verkehrsmeldungen des HVV
- Informationen zu den Streikmaßnahmen
| Linie | Streckenabschnitt | Hinweis |
|---|---|---|
| 4 | Altona – Billstedt | Kompletter Ausfall |
| 5 | Hauptbahnhof – Stellingen | Kompletter Ausfall |
| 12 | Altona – Ohlsdorf | Teilbetrieb möglich |
| 25 | Eidelstedt – Harburg | Teilbetrieb möglich |
Häufig gestellte Fragen zu hvv
Welche Buslinien sind vom aktuellen HVV-Streik betroffen?
Am 17. Februar 2026 sind zahlreiche Buslinien der Hamburger Hochbahn AG betroffen, darunter die Linien 4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37, 111 und weitere. Auf einigen anderen Linien ist ein eingeschränkter Betrieb möglich. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt informieren. (Lesen Sie auch: Wolfgang Krebs im TV: Vom Postboten zum…)
Wie lange dauert der Streik im Hamburger Verkehrsverbund voraussichtlich?
Die von der Gewerkschaft ver.di angekündigten Wellenstreiks sollen von Dienstag, dem 17. Februar, bis einschließlich Donnerstag, den 19. Februar 2026, andauern. An den drei Tagen werden jeweils unterschiedliche Bereiche oder Betriebshöfe bestreikt.
Sind auch U-Bahnen oder S-Bahnen von den HVV-Streiks betroffen?
Nach aktuellem Stand sind die U-Bahnen und S-Bahnen in Hamburg von den Streikmaßnahmen nicht betroffen. Diese verkehren regulär nach Fahrplan. Allerdings kann es aufgrund des erhöhten Fahrgastaufkommens zu kurzfristigen Änderungen oder Einschränkungen kommen.
Wo finde ich aktuelle Informationen zu den HVV-Streiks und Fahrplanänderungen?
Fahrgäste können sich über die HVV-App, die HVV-Webseite oder über die sozialen Medien des HVV über die aktuellen Streikmaßnahmen und Fahrplanänderungen informieren. Auch die Hamburger Hochbahn AG informiert auf ihrer Webseite über die Auswirkungen des Streiks.
Welche Ziele verfolgt die Gewerkschaft ver.di mit den Streiks im HVV?
Die Gewerkschaft ver.di möchte mit den Streiks im HVV bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten im Nahverkehr durchsetzen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung der Entgelte und Zulagen sowie eine Verbesserung der Arbeitszeitregelungen.





