Wer in Deutschland illegal ein Messer besitzt und damit in der Öffentlichkeit angetroffen wird, muss mit Konsequenzen rechnen. Am 6. März 2026 stellten Bundes- und Landespolizei in Bischofswerda bei einem 19-jährigen Deutschen ein verbotenes Messer sicher. Der junge Mann muss nun mit einem Strafverfahren rechnen. Illegal Messer Besitzen steht dabei im Mittelpunkt.

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Das ist passiert
- Gemeinsame Streife von Bundes- und Landespolizei kontrollierte einen 19-jährigen Deutschen.
- Der Mann führte ein verbotenes Messer mit sich.
- Das Messer wurde sichergestellt.
- Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
| Datum/Uhrzeit | 06.03.2026, 16:20 Uhr |
|---|---|
| Ort (genau) | Vor dem Bahnhof Bischofswerda |
| Art des Einsatzes | Kontrolle, Sicherstellung eines verbotenen Messers |
| Beteiligte Kräfte | Bundespolizei, Landespolizei |
| Verletzte/Tote | Keine |
| Sachschaden | Kein |
| Ermittlungsstand | Strafverfahren eingeleitet |
| Zeugenaufruf | Nein |
Chronologie des Einsatzes
Eine Streife kontrollierte einen 19-jährigen Mann vor dem Bahnhof Bischofswerda.
Bei der Kontrolle wurde ein verbotenes Messer gefunden und sichergestellt. (Lesen Sie auch: Bundespolizei Waffen Sichergestellt: Mehrere Funde am Wochenende)
Was ist über den illegalen Messerbesitz bekannt?
Der 19-jährige Deutsche wurde am 6. März 2026 um 16:20 Uhr vor dem Bahnhof Bischofswerda kontrolliert. Im Zuge der Kontrolle stellten die Beamten ein Messer fest, dessen Besitz in der Öffentlichkeit illegal ist. Das Messer wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet. Das deutsche Waffengesetz regelt, welche Messer nicht öffentlich geführt werden dürfen.
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das sichergestellte Messer wird als Beweismittel dienen.
Welche Konsequenzen drohen bei illegalem Messerbesitz?
Der Besitz und das Führen von illegalen Messern können in Deutschland strafrechtliche Konsequenzen haben. Je nach Art des Messers und den Umständen des Besitzes können Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen verhängt werden. Die zuständige Waffenbehörde des Bundeskriminalamtes (BKA) gibt Auskunft über erlaubte und verbotene Waffen. (Lesen Sie auch: Schloss Raben Steinfeld Sanierung: Bauminister übergibt Bescheid)
Reaktionen auf die Sicherstellung des Messers
Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach betonte die Wichtigkeit von Kontrollen zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit. „Solche Kontrollen sind notwendig, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten und Straftaten zu verhindern“, so ein Sprecher der Bundespolizei. Wie Presseportal berichtet, werden die Ermittlungen fortgesetzt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Arten von Messern sind in Deutschland verboten?
Das Waffengesetz verbietet unter anderem Springmesser, Butterflymesser und Faustmesser. Auch Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm, die in der Öffentlichkeit geführt werden, können problematisch sein.

Was bedeutet das Führen eines Messers in der Öffentlichkeit?
Das Führen eines Messers bedeutet, dass man es griffbereit bei sich trägt, beispielsweise in der Jackentasche oder am Gürtel. Der Transport in einem verschlossenen Behältnis gilt in der Regel nicht als Führen.
Wie hoch ist die Strafe für illegalen Messerbesitz?
Die Strafe für illegalen Messerbesitz hängt von den Umständen ab. Es können Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren verhängt werden. Entscheidend sind die Art des Messers und die Absicht des Besitzers. (Lesen Sie auch: Polizeimeldung Rottweil: Unbekannter Greift 20-Jährigen)
Darf ich ein Messer zu Hause besitzen, das in der Öffentlichkeit verboten ist?
Der Besitz bestimmter Messer, die in der Öffentlichkeit verboten sind, kann auch zu Hause illegal sein. Dies betrifft vor allem Waffen, die generell als verboten gelten, wie beispielsweise Springmesser mit beidseitig geschliffenen Klingen.
Wo kann ich mich über die aktuelle Gesetzeslage informieren?
Auskunft über die aktuelle Gesetzeslage zum Waffenrecht erteilen die zuständigen Waffenbehörden der Länder und das Bundeskriminalamt. Auch Rechtsanwälte, die auf Waffenrecht spezialisiert sind, können beraten.










