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Das aktuelle INSA-Politikerranking für die zweite Märzhälfte 2026, veröffentlicht am 31.03.2026, zeigt ein klares Bild an der Spitze und am Ende der Beliebtheitsskala. Während Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) seine Führungsposition weiter ausbaut, finden sich mit Friedrich Merz und Jens Spahn gleich zwei prominente CDU-Politiker auf den hinteren Rängen wieder. Die Union muss sich zudem in der Sonntagsfrage den ersten Platz mit der AfD teilen.
- Spitzenreiter: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ist laut dem INSA-Ranking von Ende März 2026 der beliebteste Politiker Deutschlands.
- Abgeschlagen: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Fraktionsvorsitzender Jens Spahn (CDU) gehören zu den unbeliebtesten Politikern.
- Sonntagsfrage: In der aktuellen INSA-Umfrage vom 31.03.2026 liegen CDU/CSU und AfD mit je 26 Prozent gleichauf.
- Größte Veränderung: Sahra Wagenknecht (BSW) konnte im Vergleich zum Vormonat am deutlichsten zulegen.
Pistorius unangefochten an der Spitze
An der Spitze des INSA-Politikerrankings hat sich ein stabiles Bild etabliert. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bleibt auch Ende März 2026 mit einem Zustimmungswert von 5,8 von 10 Punkten der mit Abstand beliebteste Politiker in Deutschland. Seine ruhige und sachliche Amtsführung scheint bei den Bürgern gut anzukommen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit Johann Wadephul (Außenminister) und Hendrik Wüst (Ministerpräsident NRW) zwei CDU-Politiker, die jeweils einen Wert von 4,4 erreichen. Sie gehören damit zur festen Spitzengruppe, konnten den Abstand zu Pistorius jedoch nicht verringern.
Das schwarze Duo: Merz und Spahn im Beliebtheitstief
Während die Union in der Spitze vertreten ist, zeichnet sich am anderen Ende der Skala ein düsteres Bild für führende CDU-Politiker. Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht im Ranking von „März II 2026“ lediglich einen Wert von 3,20. Noch schlechter schneidet Unions-Fraktionsvorsitzender Jens Spahn ab. Mit einem Wert von nur 2,6 von 10 Punkten markiert er den „Tiefstwert des Monats“, wie aus den von ilium.de aufbereiteten Daten hervorgeht. Damit bilden zwei der profiliertesten Köpfe der Union das Schlusslicht im aktuellen Beliebtheitsranking. Dieses Ergebnis verdeutlicht eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Führungsfiguren und anderen prominenten Vertretern der Partei.
Bundestagswahl-Prognose: Union und AfD gleichauf
Die geringe persönliche Beliebtheit des Kanzlers schlägt sich auch in der allgemeinen politischen Stimmung nieder. Laut der neuesten INSA-Sonntagsfrage, die am 31.03.2026 im Auftrag der BILD veröffentlicht wurde, hat die Union ihre alleinige Spitzenposition verloren. CDU/CSU kommen nur noch auf 26 Prozent und liegen damit gleichauf mit der AfD, die ebenfalls 26 Prozent erreicht. Die SPD stagniert bei 14,5 Prozent. Die Grünen liegen bei 12 Prozent, während Die Linke auf 10,5 Prozent kommt. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreicht 3,5 Prozent und die FDP müsste mit 3 Prozent um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen. Eine Regierungsbildung wäre unter diesen Umständen schwierig und eine stabile Mehrheit nicht in Sicht.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist laut INSA-Politikerranking vom 31.03.2026 der beliebteste Politiker?
Laut dem für die zweite Märzhälfte 2026 erhobenen Ranking ist Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit einem Wert von 5,8 von 10 der beliebteste Politiker.
Welche Politiker sind im INSA-Ranking am unbeliebtesten?
Am unteren Ende der Skala finden sich Ende März 2026 unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit 3,20 Punkten und Fraktionschef Jens Spahn (CDU) mit 2,6 Punkten.
Wie schneiden die Parteien in der aktuellen Sonntagsfrage von INSA ab?
In der INSA-Umfrage vom 31.03.2026 liegen CDU/CSU und AfD mit jeweils 26 % gleichauf. Dahinter folgen die SPD (14,5 %), die Grünen (12 %), Die Linke (10,5 %), das BSW (3,5 %) und die FDP (3 %).
Fazit
Das INSA-Politikerranking von Ende März 2026 belegt eine deutliche Diskrepanz in der Wahrnehmung der Union: Während Politiker wie Wadephul und Wüst in der Spitzengruppe vertreten sind, bilden Kanzler Friedrich Merz und Fraktionschef Jens Spahn die Schlusslichter. Dieses Beliebtheitstief der Führungsriege korreliert mit den stagnierenden Umfragewerten der Partei, die sich in der Sonntagsfrage den ersten Platz mit der AfD teilen muss. Für die CDU/CSU stellt sich somit die dringende Frage, wie sie das Vertrauen in ihre Spitzenpolitiker zurückgewinnen kann, um im Hinblick auf zukünftige Wahlen wieder eine klare Führungsposition einzunehmen.






