Der Wald der Zukunft wird anders sein – vielfältiger, lichter und anspruchsvoller in seiner Erhaltung. Der Klimawandel setzt dem Wald massiv zu, und Experten sind sich einig: Das Ökosystem Wald verändert sich. Der Stern berichtet anlässlich des internationalen Tag des Waldes, wie sich das Gesicht unserer Wälder wandeln muss. Internationaler Tag Des Waldes steht dabei im Mittelpunkt.

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Wie sieht der Wald der Zukunft aus?
Experten prognostizieren einen Wald, der in 50 Jahren vielfältiger und lichter sein wird, aber auch mehr Pflege benötigt. Der Umbau der Wälder ist bereits im Gange, wie Silvio Schüler vom Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) erklärt. Ein Zeichen dafür ist die steigende Beliebtheit der Eiche, die in Baumschulen reißenden Absatz findet. Sie gilt als widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Hitze als beispielsweise die Fichte. (Lesen Sie auch: überschwemmung Hawaii: Tausende Verlassen Ihre Häuser auf…)
Ergebnis & Fakten
- Waldumbau durch Klimawandel
- Förderung von Mischwäldern
- Eiche als Hoffnungsträger
- Zusammenarbeit für zukunftsfähige Wälder
Anpassung und Waldumbau: Wie funktioniert das?
Um den Wald an den Klimawandel anzupassen, ist eine enge Zusammenarbeit von Forstwirtschaft, Politik und Gesellschaft erforderlich. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) betont, dass nur durch aktive Eingriffe der Wald zukunftsfähig gemacht werden kann. Dies sei das erklärte Ziel der Forstverwaltungen und staatlichen Forstbetriebe.
Die Forstwirtschaft setzt auf artenreiche Mischwälder mit stabilen Baumarten. Neben Eichen gehören dazu auch seltenere heimische Arten wie Elsbeere, Speierling, Feldahorn und Vogelkirsche. Die LWF empfiehlt, idealerweise mindestens vier verschiedene Baumarten pro Bestand zu mischen. (Lesen Sie auch: Influencer Dubai Thailand: Flucht Ins Paradies ?)
Welche Baumarten sind die Hoffnungsträger?
In wärmeren Regionen Deutschlands, wie dem Oberrheingraben, werden laut LWF zunehmend auch submediterrane Arten wie Zerreiche, Edelkastanie oder Orientbuche diskutiert. Auch die Douglasie gilt als Hoffnungsträger, da sie besser mit den veränderten Klimabedingungen zurechtkommt. Die Douglasie ist jedoch nicht unumstritten.
Der internationale Tag des Waldes am 21. März soll das Bewusstsein für die Bedeutung der Wälder schärfen und zu ihrem Schutz beitragen. (Lesen Sie auch: Artemis 2 Mission: Rakete für Mondflug Zurück…)
Was bedeutet das für die Zukunft der Forstwirtschaft?
Der Waldumbau erfordert ein Umdenken in der Forstwirtschaft. Monokulturen, insbesondere Fichtenwälder, sind anfällig für Schädlinge und Trockenheit. Der Fokus liegt nun auf widerstandsfähigeren Mischwäldern, die besser an die veränderten Klimabedingungen angepasst sind. Die Bundeswaldinventur liefert wichtige Daten für die Planung des Waldumbaus.

Die Anpassung der Wälder an den Klimawandel ist eine Mammutaufgabe, die nur durch gemeinsames Handeln von Forstwirtschaft, Politik und Gesellschaft gelingen kann. Es gilt, die Wälder so umzubauen, dass sie auch in Zukunft ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können – als Kohlenstoffspeicher, Wasserspeicher, Bodenschutz und Lebensraum für zahlreiche Tierarten. (Lesen Sie auch: Lotto Betrug Tankstelle: Mitarbeiter Zockt Kunden ab!)
Die Wälder verändern sich. Es ist an uns, diesen Wandel aktiv zu gestalten und die Weichen für eine zukunftsfähige Forstwirtschaft zu stellen. Nur so können wir sicherstellen, dass auch kommende Generationen von den vielfältigen Leistungen des Waldes profitieren können.








