Kängurufleisch in der Mensa? Ja, das gibt es! In einer Nürnberger Uni-Mensa wurde kürzlich Chili mit Kängurufleisch angeboten. Die Aktion sorgte für Gesprächsstoff unter den Studierenden, wobei die Meinungen über das exotische Gericht auseinandergingen. Einige lobten den ungewöhnlichen Geschmack, während andere eher skeptisch waren.

Die wichtigsten Fakten
- Eine Uni-Mensa in Nürnberg bot Chili mit Kängurufleisch an.
- Das Gericht wurde in der Mensa am Langemarckplatz in Erlangen serviert.
- Etwa 400 Portionen wurden verkauft.
- Die Meinungen der Studierenden über das Gericht waren geteilt.
Wie kam das Kängurufleisch in die Mensa?
Die Idee, Kängurufleisch in der Mensa anzubieten, entsprang dem Wunsch, den Speiseplan abwechslungsreicher und experimenteller zu gestalten. Die Verantwortlichen der Friedrich-Alexander-Universität, zu der die Mensa gehört, wollten den Studierenden etwas Besonderes bieten und sie für neue Geschmäcker begeistern. Die Universität wird in der Stern wie folgt zitiert: „Die geplanten ca. 400 Portionen wurden verkauft und wir haben viel positives Feedback bekommen“.
Woher stammt das Kängurufleisch für die Mensa?
Das Kängurufleisch stammt aus Australien, wo Kängurus in freier Wildbahn leben und bejagt werden dürfen. Das Fleisch wird von zertifizierten Unternehmen importiert, die sich an strenge Tierschutzrichtlinien halten müssen. Die genauen Lieferanten für die Nürnberger Uni-Mensa sind nicht bekannt, jedoch ist davon auszugehen, dass es sich um etablierte Importeure handelt, die regelmäßig Kängurufleisch nach Deutschland liefern. Die Einfuhr von Kängurufleisch nach Deutschland ist grundsätzlich erlaubt, unterliegt aber bestimmten veterinärrechtlichen Bestimmungen, die sicherstellen sollen, dass das Fleisch gesundheitlich unbedenklich ist. Informationen zu den Einfuhrbestimmungen finden sich auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. (Lesen Sie auch: Wetterlage Polarwirbel: -: Droht Deutschland)
Kängurufleisch gilt als mager und proteinreich. Es enthält wenig Fett und Cholesterin und ist reich an Eisen und Zink. Geschmacklich wird es oft mit Wildfleisch verglichen.
Ist der Verzehr von Kängurufleisch ethisch vertretbar?
Die Frage nach der ethischen Vertretbarkeit des Verzehrs von Kängurufleisch ist komplex und wird kontrovers diskutiert. Befürworter argumentieren, dass die Kängurujagd in Australien eine nachhaltige Form der Landwirtschaft darstellt, da Kängurus im Gegensatz zu Rindern und Schafen besser an die australische Umwelt angepasst sind und weniger Schäden anrichten. Zudem wird betont, dass die Kängurujagd streng reguliert ist und dem Schutz der Kängurubestände dient. Kritiker hingegen bemängeln die Jagdmethoden und die Bedingungen, unter denen die Tiere getötet werden. Sie fordern eine artgerechtere Behandlung der Kängurus und eine Reduzierung des Fleischkonsums insgesamt. Organisationen wie PETA setzen sich aktiv gegen den Verzehr von Kängurufleisch ein.
Wie reagierten die Studierenden auf das Kängurufleisch in der Mensa?
Die Reaktionen der Studierenden auf das Kängurufleisch in der Mensa waren gemischt. Einige zeigten sich neugierig und probierten das Gericht gerne aus. Sie lobten den ungewöhnlichen Geschmack und die Abwechslung zum üblichen Mensa-Essen. Andere hingegen waren skeptisch oder lehnten den Verzehr von Kängurufleisch aus ethischen Gründen ab. In sozialen Medien wie Reddit wurde die Aktion ebenfalls diskutiert, wobei die Meinungen von „Kann Känguru sehr empfehlen, schmeckt sehr gut“ bis „Kängurufleisch schmeckt ekelhaft“ reichten. Diese Vielfalt an Meinungen spiegelt die unterschiedlichen Wertvorstellungen und Essgewohnheiten der Studierenden wider. (Lesen Sie auch: Sturm Graz will nach Cup-Aus gegen Ried…)
Welche Alternativen gibt es zum Kängurufleisch in der Mensa?
Die Mensa bietet neben dem Kängurufleisch-Chili auch eine Vielzahl anderer Gerichte an, darunter vegetarische und vegane Optionen. Studierende, die kein Kängurufleisch essen möchten, können also problemlos auf andere Speisen ausweichen. Die Mensa ist bemüht, ein ausgewogenes und vielfältiges Angebot zu schaffen, das den unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorlieben der Studierenden gerecht wird. Informationen zu den Inhaltsstoffen der Gerichte sind in der Regel auf der Speisekarte oder online verfügbar, so dass sich die Studierenden vorab informieren können. Die Verbraucherzentrale bietet Informationen rund um das Thema Ernährung.
Häufig gestellte Fragen
Warum wurde Kängurufleisch in der Mensa angeboten?
Das Kängurufleisch wurde angeboten, um den Speiseplan der Mensa abwechslungsreicher zu gestalten und den Studierenden ein exotisches Gericht zu präsentieren. Es war als eine Art „experimentelle Phase“ gedacht.

Woher stammte das in der Mensa verwendete Kängurufleisch?
Das Kängurufleisch stammte aus Australien, wo Kängurus in freier Wildbahn leben und bejagt werden dürfen. Der Import unterliegt strengen veterinärrechtlichen Bestimmungen.
Wie viele Portionen des Kängurufleisch-Chilis wurden verkauft?
Es wurden etwa 400 Portionen des Kängurufleisch-Chilis verkauft. Die Universität gab an, dass das Gericht insgesamt sehr gut angekommen sei und viel positives Feedback erhalten habe. (Lesen Sie auch: Kaufsucht Hilfe: Zişans Weg aus 12.000 Euro…)
Welche ethischen Bedenken gibt es beim Verzehr von Kängurufleisch?
Ethische Bedenken beziehen sich hauptsächlich auf die Jagdmethoden und die Bedingungen, unter denen die Kängurus getötet werden. Kritiker fordern eine artgerechtere Behandlung der Tiere.
Gibt es Alternativen zum Kängurufleisch in der Mensa?
Ja, die Mensa bietet eine Vielzahl anderer Gerichte an, darunter vegetarische und vegane Optionen. Studierende, die kein Kängurufleisch essen möchten, können problemlos auf diese Alternativen ausweichen.
Die Aktion der Nürnberger Uni-Mensa, Kängurufleisch anzubieten, zeigt, dass Mensen zunehmend experimentierfreudiger werden und versuchen, den Studierenden eine größere Vielfalt an Gerichten zu bieten. Ob sich kängurufleisch mensa als dauerhafte Option etabliert, bleibt abzuwarten, aber die Diskussion darüber hat in jedem Fall angeregt.









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