Droht Joshua Kimmich eine zusätzliche Kimmich Sperre nach seiner Gelben Karte im Champions-League-Spiel gegen Bergamo? Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe hält eine nachträgliche Sanktionierung durch die UEFA für möglich, sollte die Verwarnung als unsportliches Verhalten interpretiert werden. Auch Michael Olise von Crystal Palace könnte betroffen sein.

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Droht Kimmich eine Sperre über die übliche Gelbsperre hinaus?
Eine normale Gelbsperre tritt in Kraft, wenn ein Spieler eine bestimmte Anzahl an Gelben Karten in einem Wettbewerb erhalten hat. Eine zusätzliche Sperre, wie sie Gräfe andeutet, würde aufgrund eines als unsportlich bewerteten Verhaltens verhängt werden. Ob die UEFA dies im Fall Kimmich so sieht, bleibt abzuwarten.
Bayern-Stars sahen Gelb in Bergamo – droht nun Ungemach?
Das Champions-League-Spiel zwischen Bayern München und Bergamo könnte für Joshua Kimmich noch ein Nachspiel haben. Wie Bild berichtet, hält der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Manuel Gräfe eine zusätzliche Sperre durch die UEFA für möglich. Grund dafür ist die Gelbe Karte, die Kimmich im Spiel in Bergamo gesehen hat. Gräfe argumentiert, dass die UEFA diese Verwarnung als unsportliches Verhalten auslegen und somit eine längere Sperre verhängen könnte. Auch Michael Olise von Crystal Palace steht im Fokus der Diskussion. (Lesen Sie auch: Atalanta Bayern: -Stars mit Brisanter Bergamo-Rechnung!)
Die Situation ist delikat, da die UEFA in der Vergangenheit bereits mehrfach nachträglich Strafen für vermeintlich unsportliches Verhalten ausgesprochen hat. Entscheidend wird sein, ob die UEFA-Disziplinarkommission die Szene, die zur Gelben Karte für Kimmich führte, als solches einstuft. Sollte dies der Fall sein, droht dem Bayern-Star eine Sperre, die über die übliche Gelbsperre hinausgeht. Dies wäre ein herber Rückschlag für den FC Bayern München, der in der laufenden Champions-League-Saison auf die Dienste seines Mittelfeldmotors angewiesen ist.
Zusammenfassung
- Joshua Kimmich droht eine zusätzliche Sperre durch die UEFA.
- Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe hält eine nachträgliche Sanktionierung für möglich.
- Die UEFA könnte die Gelbe Karte als unsportliches Verhalten werten.
- Auch Michael Olise von Crystal Palace könnte betroffen sein.
Die Rolle der UEFA-Disziplinarkommission
Die UEFA-Disziplinarkommission ist das Gremium, das über mögliche Strafen im europäischen Fußball entscheidet. Sie setzt sich aus unabhängigen Juristen und Fußballexperten zusammen, die die Vorfälle analysieren und auf Grundlage der UEFA-Regularien ein Urteil fällen. Dabei berücksichtigt die Kommission verschiedene Faktoren, wie die Schwere des Vergehens, die Vorbildfunktion des Spielers und die potenziellen Auswirkungen auf den Wettbewerb. Die Entscheidungen der Disziplinarkommission sind bindend und können nur in bestimmten Fällen vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) angefochten werden.
Im Fall von Kimmich wird die Disziplinarkommission nun prüfen, ob die Gelbe Karte, die er in Bergamo erhalten hat, eine zusätzliche Sperre rechtfertigt. Dabei wird sie sich das Videomaterial der Szene genau ansehen und bewerten, ob Kimmichs Verhalten als unsportlich einzustufen ist. Sollte die Kommission zu dem Schluss kommen, dass dies der Fall ist, wird sie eine entsprechende Strafe verhängen. Diese könnte von einer Geldstrafe bis hin zu einer längeren Sperre reichen. Die Entscheidung der UEFA-Disziplinarkommission wird mit Spannung erwartet, da sie einen maßgeblichen Einfluss auf die weitere Champions-League-Saison des FC Bayern München haben könnte. (Lesen Sie auch: Ob Reiter FC Bayern: Rücktritt Kurz vor…)
Die UEFA hat in der Vergangenheit bereits mehrfach Spieler nachträglich für unsportliches Verhalten gesperrt, selbst wenn sie im Spiel „nur“ eine Gelbe Karte erhalten hatten. Dies zeigt, dass die UEFA großen Wert auf Fairplay und Respekt auf dem Platz legt.
Welche Konsequenzen hätte eine Kimmich Sperre für den FC Bayern?
Eine Sperre für Joshua Kimmich wäre für den FC Bayern München ein schwerer Schlag. Der Nationalspieler ist eine zentrale Figur im Mittelfeld der Bayern und sowohl defensiv als auch offensiv von großer Bedeutung. Seine Zweikampfstärke, sein Passspiel und seine Torgefahr machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Mannschaft. Ein Ausfall von Kimmich würde eine große Lücke reißen, die nur schwer zu schließen wäre. Trainer Thomas Tuchel müsste dann umdisponieren und einen Ersatz für Kimmich finden. Dies könnte zu einer Schwächung des gesamten Teams führen, insbesondere in den wichtigen Spielen der Champions League.
Mögliche Alternativen für Kimmich wären beispielsweise Leon Goretzka, Konrad Laimer oder Ryan Gravenberch. Allerdings hat keiner dieser Spieler die gleiche Qualität und Erfahrung wie Kimmich. Goretzka ist zwar ebenfalls ein starker Mittelfeldspieler, aber er ist nicht so zweikampfstark wie Kimmich. Laimer ist ein ähnlicher Spielertyp wie Kimmich, aber er hat noch nicht die gleiche Erfahrung auf internationalem Niveau. Gravenberch ist ein talentierter junger Spieler, aber er ist noch nicht so weit, um Kimmich eins zu eins zu ersetzen. Daher wäre ein Ausfall von Kimmich für den FC Bayern München ein großes Problem, das sich negativ auf die sportlichen Leistungen auswirken könnte. (Lesen Sie auch: Urbig Kopfverletzung: Ulreich Hütet Wieder das Bayern-Tor)
Der DFB hatte Kimmich bereits in der Vergangenheit für ein unsportliches Verhalten gesperrt.
Der Fall Michael Olise: Auch Crystal Palace zittert
Neben Joshua Kimmich steht auch Michael Olise von Crystal Palace im Fokus der Diskussion um mögliche nachträgliche Sperren. Auch er hatte im Laufe eines Spiels eine Gelbe Karte gesehen, die nun von der UEFA überprüft wird. Ähnlich wie im Fall von Kimmich wird die UEFA-Disziplinarkommission bewerten, ob Olises Verhalten als unsportlich einzustufen ist und somit eine zusätzliche Strafe rechtfertigt. Sollte dies der Fall sein, droht auch Olise eine Sperre, die über die übliche Gelbsperre hinausgeht. Dies wäre ein herber Verlust für Crystal Palace, da Olise einer der wichtigsten Spieler im Kader der Eagles ist.

Die Situation ist für Crystal Palace besonders brisant, da sich die Mannschaft im Abstiegskampf befindet und auf jeden Spieler angewiesen ist. Ein Ausfall von Olise würde die ohnehin schon schwierige Lage noch weiter verschärfen. Trainer Patrick Vieira müsste dann umdisponieren und einen Ersatz für Olise finden. Dies könnte sich negativ auf die sportlichen Leistungen der Mannschaft auswirken und den Abstiegskampf noch weiter zuspitzen. Daher hoffen die Verantwortlichen von Crystal Palace, dass die UEFA-Disziplinarkommission im Fall von Olise zu einer milden Entscheidung kommt und keine zusätzliche Sperre verhängt.
Wie geht es weiter?
Die UEFA-Disziplinarkommission wird sich in den kommenden Tagen mit den Fällen Kimmich und Olise befassen und eine Entscheidung treffen. Diese Entscheidung wird mit Spannung erwartet, da sie einen maßgeblichen Einfluss auf die sportlichen Leistungen der betroffenen Vereine haben könnte. Sollte die Kommission zu dem Schluss kommen, dass die Gelben Karten in beiden Fällen eine zusätzliche Sperre rechtfertigen, werden Kimmich und Olise für die nächsten Spiele gesperrt. Dies wäre ein herber Rückschlag für den FC Bayern München und Crystal Palace, die in ihren jeweiligen Wettbewerben auf die Dienste ihrer Schlüsselspieler angewiesen sind. (Lesen Sie auch: Reiter Rücktritt Bayern: Das Sind die Gründe…)
Die Diskussion um eine mögliche Kimmich Sperre zeigt, wie sensibel das Thema Fairplay im Profifußball ist. Die UEFA hat die Möglichkeit, nachträglich zu sanktionieren, um sicherzustellen, dass die Regeln eingehalten werden und der Respekt vor dem Gegner gewahrt bleibt. Ob dies im Fall Kimmich geschieht, wird sich zeigen.
Die offiziellen Regularien der UEFA können hier eingesehen werden.










