Am Freitagvormittag ging im Skigebiet Adelboden/Hahnenmoos eine Lawine adelboden nieder. Die Rettungskräfte suchten nach möglichen Verschütteten, konnten aber niemanden finden. Die Lawine ereignete sich beim Skilift Luegli im Gebiet Petersläägi.

Inhaltsverzeichnis
- Hintergrund: Lawinengefahr in den Alpen
- Aktuelle Entwicklung in Adelboden
- Reaktionen und Einordnung
- Was bedeutet die Lawine adelboden für den Tourismus?
- Lawinengefahr: Ein Überblick über die Gefahrenstufen
- FAQ zu Lawine Adelboden
- Häufig gestellte Fragen zu lawine adelboden
- Tabelle: Lawinenunglücke in der Schweiz (Auswahl)
Hintergrund: Lawinengefahr in den Alpen
Die Lawinengefahr in den Alpen ist im Winter ein ständiges Thema. Besonders gefährlich sind Situationen mit Neuschnee und starkem Wind, da sich dann leicht Schneebretter bilden können. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos gibt täglich Lawinenbulletins heraus, um die Bevölkerung und Wintersportler über die aktuelle Gefahrenlage zu informieren.
Die Beurteilung der Lawinengefahr erfolgt auf einer fünfteiligen Skala, die von „gering“ (Stufe 1) bis „sehr gross“ (Stufe 5) reicht. Bei grosser Lawinengefahr (Stufe 4) werden beispielsweise häufig Strassen und Bahnlinien gesperrt, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Auch das Skifahren abseits der gesicherten Pisten ist dann besonders riskant. (Lesen Sie auch: Deutsches Rodel-Team gewinnt Olympia-Gold – was bedeutet)
Aktuelle Entwicklung in Adelboden
Die Kantonspolizei Bern bestätigte gegenüber dem Schweizer Fernsehen SRF, dass sich der Lawinenniedergang am Freitag, dem 13. Februar 2026, um 11:15 Uhr beim Skilift Luegli ereignet hat. Spezialdienste der Kantonspolizei, die Rega und die alpine Rettung standen im Einsatz, um nach möglichen vermissten Personen zu suchen. Laut Berner Zeitung ging die Meldung bei der Kantonspolizei um circa 11:15 Uhr ein.
Ein kleiner Teil der Lawine adelboden sei auf eine Verbindungspiste niedergegangen, so Michelle Egger von der Berner Kantonspolizei gegenüber SRF. Da keine verschütteten Personen gefunden werden konnten und auch keine Vermisstmeldungen eingegangen waren, wurde die Suche am Nachmittag wieder eingestellt. Die Erleichterung war gross, dass niemand zu Schaden gekommen war.
Reaktionen und Einordnung
Der Lawinenniedergang in Adelboden erinnert daran, wie wichtig es ist, die Lawinengefahr ernst zu nehmen und sich vor dem Skifahren oder Snowboarden im freien Gelände über die aktuelle Situation zu informieren. Die regionalen Lawinenwarndienste geben detaillierte Auskünfte über die Gefahrenlage und die zu beachtenden Vorsichtsmassnahmen. Auch das Verhalten auf der Piste spielt eine wichtige Rolle, um das Risiko von Lawinenunfällen zu minimieren. (Lesen Sie auch: Julia Grabher: Österreich jubelt über Medaillenregen)
Die Rettungskräfte haben bei dem Einsatz in Adelboden professionell und schnell reagiert. Ihr Einsatz hat dazu beigetragen, dass die Situation rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte und niemand zu Schaden gekommen ist. Die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen, wie der Kantonspolizei, der Rega und der alpinen Rettung, hat sich dabei bewährt.
Was bedeutet die Lawine adelboden für den Tourismus?
Der Vorfall einer Lawine adelboden könnte kurzfristig Auswirkungen auf den Tourismus in der Region haben. Einige Gäste könnten verunsichert sein und ihren Aufenthalt möglicherweise verschieben oder absagen. Allerdings ist davon auszugehen, dass sich die Situation rasch wieder normalisiert, sobald die Lawinengefahr gebannt ist und die Pisten wieder sicher befahren werden können. Adelboden ist ein beliebtes Skigebiet mit einer langen Tradition und einem guten Ruf. Die Betreiber werden alles daran setzen, das Vertrauen der Gäste zurückzugewinnen und die Sicherheit auf den Pisten zu gewährleisten.
Langfristig gesehen ist es wichtig, dass die Verantwortlichen weiterhin in den Lawinenschutz investieren und die Bevölkerung und die Touristen über die Gefahren aufklären. Nur so können Lawinenunfälle vermieden und die Attraktivität der Region als sicheres und attraktives Reiseziel erhalten werden. Auch die Zusammenarbeit mit den Lawinenwarndiensten und den Rettungskräften ist von grosser Bedeutung, um im Ernstfall schnell und effektiv reagieren zu können. (Lesen Sie auch: Spahn erwartet höheres Renteneintrittsalter: Müssen wir)

Lawinengefahr: Ein Überblick über die Gefahrenstufen
Die Lawinengefahr wird in fünf Stufen eingeteilt, um die Risiken im alpinen Gelände zu verdeutlichen. Jede Stufe erfordert angepasstes Verhalten und Vorsichtsmassnahmen:
- Stufe 1 (gering): Stabile Schneeverhältnisse. Lawinen sind nur bei grosser Zusatzbelastung an wenigen Stellen möglich.
- Stufe 2 (mässig): Mässig stabile Schneeverhältnisse. Lawinen sind bei grosser Zusatzbelastung anSteilhängen möglich.
- Stufe 3 (erheblich): Erhebliche Lawinengefahr. Lawinen können bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden.
- Stufe 4 (gross): Grosse Lawinengefahr. Spontane Lawinen sind wahrscheinlich.
- Stufe 5 (sehr gross): Sehr grosse Lawinengefahr. Ausserordentlich ungünstige Schneeverhältnisse. Zahlreiche grosse, spontane Lawinen sind zu erwarten.
FAQ zu Lawine Adelboden
Häufig gestellte Fragen zu lawine adelboden
Wo genau ereignete sich der Lawinenniedergang in Adelboden?
Der Lawinenniedergang ereignete sich im Skigebiet Adelboden/Hahnenmoos, genauer gesagt beim Skilift Luegli im Gebiet Petersläägi. Dieser Bereich ist bekannt und bei Skifahrern beliebt, was die schnelle Reaktion der Rettungskräfte erforderlich machte.
Wann ging die Lawine in Adelboden nieder?
Die Lawine ging am Freitag, dem 13. Februar 2026, um 11:15 Uhr im Skigebiet Adelboden nieder. Die Kantonspolizei Bern bestätigte den Zeitpunkt und leitete umgehend Rettungsmassnahmen ein, um mögliche Verschüttete zu suchen. (Lesen Sie auch: Mainz bleibt 2026: " Mainz" 2026: Neue…)
Welche Rettungskräfte waren bei dem Lawinenunglück in Adelboden im Einsatz?
Bei dem Lawinenunglück in Adelboden waren Spezialdienste der Kantonspolizei Bern, die Rega (Schweizerische Rettungsflugwacht) und die Alpine Rettung Schweiz im Einsatz. Diese Organisationen arbeiteten zusammen, um das Gebiet abzusuchen.
Gab es Verletzte oder Vermisste nach dem Lawinenabgang in Adelboden?
Nein, nach dem Lawinenabgang in Adelboden gab es keine Meldungen über Verletzte oder Vermisste. Die Rettungskräfte suchten das Gebiet gründlich ab, konnten aber keine verschütteten Personen finden. Daraufhin wurde die Suche eingestellt.
Wie ist die aktuelle Lawinengefahr in der Region Adelboden einzuschätzen?
Die Lawinengefahr in der Region Adelboden ist weiterhin ein Thema, da die Bedingungen in den Bergen sich schnell ändern können. Es ist ratsam, die aktuellen Lawinenbulletins des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF zu beachten und sich vor dem Betreten des Geländes zu informieren.
Tabelle: Lawinenunglücke in der Schweiz (Auswahl)
| Datum | Ort | Ereignis | Todesopfer |
|---|---|---|---|
| 1999 | Galtür | Lawinenkatastrophe | 31 |
| 2018 | Steg im Tösstal | Mehrere Lawinenabgänge | 0 |
| 2019 | Andermatt | Lawine auf Piste | 2 |
Hinweis: Die Tabelle stellt eine Auswahl von Lawinenunglücken dar und ist nicht vollständig.






