Eine Lawine Goppenstein hat am Donnerstag die Lötschberg-Südrampe-Strasse verschüttet. Wer war betroffen? Das Bundesamt für Strassen (Astra) wollte eine Sprengung durchführen, als sich die Lawine unerwartet löste. Wo genau ereignete sich das? Nahe Goppenstein im Kanton Wallis. Was war der Grund? Ein „Extremereignis“, so das Astra.

Das ist passiert
- Eine Lawine verschüttete die Lötschberg-Südrampe-Strasse bei Goppenstein.
- Das Astra plante eine Sprengung, als sich die Lawine vorzeitig löste.
- Die Strasse musste gesperrt werden.
- Es gab keine Verletzten.
Lawine Goppenstein: Was sind die Ursachen für Lawinenbildung?
Lawinen entstehen, wenn die Stabilität einer Schneedecke gestört wird. Dies kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, darunter Neuschnee, Regen, Temperaturänderungen, Wind und menschliche Aktivitäten wie Skifahren oder Sprengungen. Die Kombination dieser Faktoren kann zu einer kritischen Belastung der Schneedecke führen, die dann als Lawine abgeht.
Das Ereignis bei Goppenstein im Detail
Wie SRF berichtet, ereignete sich der Vorfall am Donnerstag auf der Lötschberg-Südrampe-Strasse. Das Astra hatte geplant, eine kontrollierte Sprengung durchzuführen, um die Lawinengefahr zu bannen. Doch die Natur war schneller: Die Lawine löste sich früher als erwartet und verschüttete die Strasse.
Die Lötschberg-Südrampe ist eine wichtige Verkehrsader im Kanton Wallis. Sie verbindet das Rhonetal mit dem Lötschbergtunnel und ist besonders im Winter stark frequentiert. Die Strasse musste nach dem Lawinenniedergang gesperrt werden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Das Astra bezeichnete den Vorfall als „Extremereignis“. Die Behörde untersucht nun, wie es zu dem vorzeitigen Lawinenabgang kommen konnte. Dabei werden verschiedene Faktoren analysiert, darunter die Schneeverhältnisse, die Wetterbedingungen und die geplante Sprengung. (Lesen Sie auch: Lawine Lötschental: Tal nach Abgang komplett gesperrt!)
Lawinengefahr besteht besonders nach starken Schneefällen und bei grossen Temperaturunterschieden. Informieren Sie sich vor Ausflügen in alpine Regionen stets über die aktuelle Lawinensituation.
Welche Massnahmen werden zur Lawinenprävention eingesetzt?
Zur Lawinenprävention werden verschiedene Massnahmen eingesetzt. Dazu gehören:
- Lawinensprengungen: Kontrollierte Sprengungen lösen künstlich Lawinen aus, um unkontrollierte Abgänge zu verhindern.
- Schneebrücken und Verbauungen: Diese Konstruktionen stabilisieren die Schneedecke und verhindern Lawinenbildungen.
- Lawinenwarndienste: Sie beobachten die Schneeverhältnisse und geben Warnungen heraus, um die Bevölkerung zu schützen.
- Sperrungen von gefährdeten Gebieten: Bei hoher Lawinengefahr werden Strassen, Wanderwege und Skigebiete gesperrt.
Das Astra setzt regelmässig Lawinensprengungen entlang der Lötschberg-Südrampe ein, um die Sicherheit der Strasse zu gewährleisten. Die Sprengungen werden von erfahrenen Experten durchgeführt und sorgfältig geplant. Trotzdem lassen sich unvorhergesehene Ereignisse wie der Lawinenabgang bei Goppenstein nicht immer vermeiden.
Die Schweizer Behörden investieren viel in den Lawinenschutz. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF betreibt intensive Forschung und entwickelt neue Methoden zur Lawinenprävention. Die SLF stellt auch detaillierte Lawinenbulletins zur Verfügung, die von Bergsteigern, Skifahrern und anderen Interessierten genutzt werden können.
Die Sperrung der Lötschberg-Südrampe hatte Auswirkungen auf den regionalen Verkehr. Reisende mussten auf andere Routen ausweichen, was zu Verzögerungen führte. Die Strasse konnte jedoch nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden, nachdem die Lawine beseitigt und die Sicherheit der Strecke gewährleistet war. (Lesen Sie auch: Lawine Lötschberg: Autoverlad nach Bergsturz Eingestellt)
Nach dem Lawinenniedergang bei Goppenstein stellt sich die Frage, ob die bestehenden Sicherheitsmassnahmen ausreichend sind. Das Astra wird die Ereignisse genau analysieren und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um die Sicherheit der Strasse in Zukunft weiter zu verbessern. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität.
Es ist wichtig, sich über die Gefahren von Lawinen zu informieren und die Warnungen der Behörden ernst zu nehmen. Wer sich in lawinengefährdetem Gebiet aufhält, sollte über die richtige Ausrüstung verfügen und sich entsprechend verhalten. Lawinenkurse und Schulungen können helfen, das Risiko zu minimieren.
Planen Sie Ihre Touren sorgfältig und berücksichtigen Sie die aktuelle Lawinensituation. Führen Sie immer ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), eine Schaufel und eine Sonde mit sich.
Wie geht es weiter?
Die Lötschberg-Südrampe ist wieder geöffnet und befahrbar. Das Astra wird die Situation weiterhin genau beobachten und bei Bedarf weitere Massnahmen ergreifen. Die Behörde appelliert an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer und bittet darum, die Hinweise und Warnungen zu beachten.
Die Lawine bei Goppenstein erinnert daran, dass die Natur unberechenbar ist. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es immer wieder zu solchen Ereignissen kommen. Es ist wichtig, sich der Gefahren bewusst zu sein und entsprechend zu handeln. Die Schweizer Behörden arbeiten kontinuierlich daran, die Sicherheit in den Bergen zu verbessern und die Bevölkerung vor Lawinen zu schützen. Ein Bericht der Schweizerischen Eidgenossenschaft zeigt die Anstrengungen des Landes im Bereich Naturgefahren. (Lesen Sie auch: Lawineneinsatz Adelboden: Glück im Unglück im Skigebiet)

Die Ereignisse rund um die Lawine bei Goppenstein zeigen deutlich, wie wichtig ein effektives Risikomanagement und eine stetige Überwachung der Naturgefahren sind. Die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Forschern und der Bevölkerung ist entscheidend, um die Sicherheit in alpinen Regionen zu gewährleisten und die Auswirkungen von Naturkatastrophen zu minimieren. Die Ereignisse in Goppenstein werden sicherlich dazu beitragen, die Sensibilität für dieses Thema weiter zu erhöhen und die Präventionsmassnahmen zu optimieren.
Häufig gestellte Fragen
Was genau ist bei dem Lawinenabgang in Goppenstein passiert?
Eine Lawine verschüttete die Lötschberg-Südrampe-Strasse nahe Goppenstein. Das Astra plante eine Sprengung, aber die Lawine löste sich früher als erwartet aus. Die Strasse wurde gesperrt, es gab aber keine Verletzten.
Warum wollte das Astra eine Sprengung durchführen?
Das Astra führt regelmässig Lawinensprengungen durch, um die Lawinengefahr zu minimieren und die Sicherheit der Verkehrswege zu gewährleisten. Diese Sprengungen sind präventive Massnahmen. (Lesen Sie auch: Silvan Wildhaber Economiesuisse: Textilchef an der Spitze?)
Welche Auswirkungen hatte die Sperrung der Strasse?
Die Sperrung der Lötschberg-Südrampe führte zu Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen für Reisende, die auf alternative Routen ausweichen mussten. Die Strasse wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder freigegeben.
Wie wird die Lawinengefahr in der Schweiz überwacht?
Die Lawinengefahr wird in der Schweiz vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF überwacht. Das SLF erstellt Lawinenbulletins und gibt Warnungen heraus, um die Bevölkerung zu schützen.
Was sollte man bei Aufenthalten in lawinengefährdeten Gebieten beachten?
Man sollte sich vorab über die aktuelle Lawinensituation informieren, die Warnungen der Behörden ernst nehmen, die richtige Ausrüstung mitführen und sich entsprechend verhalten. Lawinenkurse können helfen, das Risiko zu minimieren.
Die Lawine bei Goppenstein verdeutlicht die ständige Herausforderung, mit der Natur umzugehen und die Sicherheit von Verkehrswegen in alpinen Regionen zu gewährleisten. Die Analyse des Vorfalls wird dazu beitragen, die bestehenden Massnahmen zu optimieren und die Bevölkerung besser vor solchen Ereignissen zu schützen.








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