Die Lawinengefahr in den Alpen ist weiterhin hoch, insbesondere in den nördlichen Hochalpen, wo in den letzten Tagen über 1,5 Meter Neuschnee gefallen sind. Trotz der angespannten Situation hat sich die Verkehrslage weitgehend normalisiert, nachdem es zuvor zu Beeinträchtigungen gekommen war. Lawinengefahr Alpen steht dabei im Mittelpunkt.

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Was bedeutet Lawinengefahr Stufe 4 in den Alpen?
Lawinengefahr Stufe 4, auch als „große Lawinengefahr“ bezeichnet, bedeutet, dass Lawinen bereits bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden können. Spontane Lawinen sind wahrscheinlich. Es wird dringend empfohlen, auf Touren im freien Gelände zu verzichten und sich an gesicherte Pisten zu halten. Die Situation erfordert erhöhte Vorsicht und Umsicht.
Zusammenfassung
- In den nördlichen Hochalpen sind über 1,5 Meter Neuschnee gefallen.
- Die Lawinengefahr wird aktuell mit Stufe 4 (groß) bewertet.
- Die Verkehrssituation in den betroffenen Gebieten hat sich normalisiert.
- Experten warnen vor Touren im freien Gelände.
Aktuelle Situation und Lawinengefahr in den Alpen
Die Schneefälle der letzten Tage haben in den nördlichen Hochalpen zu einer erheblichen Zunahme der Schneemenge geführt. Dies hat die ohnehin schon angespannte Lawinensituation weiter verschärft. Besonders betroffen sind Regionen in der Schweiz, Österreich und Bayern. Die regionalen Lawinenwarndienste haben die Lawinengefahr auf Stufe 4 („groß“) heraufgesetzt. Das bedeutet, dass Lawinen bereits durch geringe Zusatzbelastung, wie beispielsweise durch Skifahrer oder Snowboarder, ausgelöst werden können. Auch spontane Lawinenabgänge sind wahrscheinlich. (Lesen Sie auch: Lawinengefahr Wallis: Lage Kritisch – Was Bedeutet…)
Die Behörden appellieren an Wintersportler und Bergsteiger, sich unbedingt an die Warnhinweise zu halten und auf Touren im freien Gelände zu verzichten. Gesicherte Pisten und Routen sollten bevorzugt werden. Es wird zudem empfohlen, sich vor Antritt einer Tour über die aktuelle Lawinensituation zu informieren, beispielsweise beim Schweizerischen Lawinenforschungsinstitut SLF.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die starken Schneefälle hatten in den vergangenen Tagen auch Auswirkungen auf den Verkehr in den Alpen. Zahlreiche Straßen und Pässe mussten aufgrund von Lawinengefahr und Schneeverwehungen gesperrt werden. Mittlerweile hat sich die Situation jedoch weitgehend normalisiert. Die meisten Straßen sind wieder befahrbar, allerdings kann es weiterhin zu Behinderungen kommen. Reisende sollten sich vor Antritt ihrer Fahrt über die aktuelle Verkehrslage informieren, beispielsweise beim ADAC oder den regionalen Verkehrsbehörden.
Wie entsteht Lawinengefahr in den Alpen?
Die Entstehung von Lawinengefahr ist ein komplexer Prozess, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Zu den wichtigsten Faktoren gehören die Schneemenge, die Schneequalität, die Temperatur, die Windverhältnisse und die Hangneigung. Wenn eine große Menge Neuschnee auf eine instabile Altschneedecke fällt, kann sich eine gefährliche Situation entwickeln. Auch starke Temperaturschwankungen oder anhaltender Wind können die Stabilität der Schneedecke beeinträchtigen. (Lesen Sie auch: Schneechaos Alpen: Evakuierungen und Lawinengefahr in Sicht)
Die Lawinengefahr wird von den regionalen Lawinenwarndiensten beurteilt und in einer fünfstufigen Skala angegeben. Stufe 1 bedeutet geringe Lawinengefahr, Stufe 5 sehr große Lawinengefahr. Die Lawinenwarndienste erstellen täglich Lawinenlageberichte, in denen die aktuelle Lawinensituation beschrieben und Empfehlungen für Wintersportler und Bergsteiger gegeben werden.
Die Lawinengefahr kann sich innerhalb kurzer Zeit ändern. Informieren Sie sich daher regelmäßig über die aktuelle Situation.
Was sind die Konsequenzen der hohen Lawinengefahr?
Die hohe Lawinengefahr hat weitreichende Konsequenzen für den Tourismus und die lokale Bevölkerung in den Alpen. Viele Skigebiete haben Pisten und Lifte gesperrt, um die Sicherheit der Skifahrer zu gewährleisten. Auch zahlreiche Veranstaltungen wurden abgesagt. Für die lokale Bevölkerung bedeutet die Lawinengefahr eine erhöhte Belastung, da beispielsweise Zufahrtswege zu abgelegenen Dörfern gesperrt sein können. (Lesen Sie auch: Nordstaulage Alpen: Schneechaos und Lawinengefahr Drohen)
Die Lawinendienste und Rettungskräfte sind im Dauereinsatz, um Lawinenabgänge zu beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört beispielsweise die Sprengung von Lawinen, um unkontrollierte Abgänge zu verhindern. Es ist wichtig zu betonen, dass Lawinen unberechenbar sind und auch in vermeintlich sicheren Gebieten abgehen können. Daher ist es unerlässlich, sich an die Warnhinweise zu halten und keine unnötigen Risiken einzugehen. Wie SRF berichtet, hat sich die Verkehrslage zwar normalisiert, die Gefahr bleibt aber bestehen.

Wie geht es weiter mit der Lawinengefahr in den Alpen?
Die weitere Entwicklung der Lawinengefahr in den Alpen hängt von den Wetterbedingungen der kommenden Tage ab. Sollten weitere Schneefälle hinzukommen oder die Temperaturen steigen, ist mit einer weiteren Verschärfung der Situation zu rechnen. Die Lawinenwarndienste werden die Situation weiterhin genau beobachten und ihre Warnungen entsprechend anpassen. Wintersportler und Bergsteiger sollten sich daher regelmäßig über die aktuelle Lawinenlage informieren und ihre Touren entsprechend planen. Es ist ratsam, sich an die Empfehlungen der Experten zu halten und keine unnötigen Risiken einzugehen, um die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer nicht zu gefährden.
Die Situation in den Alpen bleibt angespannt. Die Kombination aus großen Neuschneemengen und der damit verbundenen Lawinengefahr in den Alpen erfordert weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Wintersportler und Reisende sollten sich umfassend informieren und die Warnungen der Behörden ernst nehmen. (Lesen Sie auch: Lawinengefahr Wallis: Zweithöchste Stufe – Täler Gesperrt)










