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Lufthansa Streik: Alle Infos zu Ausfällen & Rechten 2026

by Rathaus Nachrichten
10. Februar 2026
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Lesezeit: ca. 7 Minuten

Ein massiver Lufthansa Streik legt am Donnerstag, den 12. Februar 2026, den Flugbetrieb in Deutschland lahm. Sowohl die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) als auch die Kabinengewerkschaft Ufo haben zu einem ganztägigen Arbeitskampf aufgerufen. Dies führt zu erheblichen Flugausfällen und Verspätungen an wichtigen Drehkreuzen wie Frankfurt und München und betrifft zehntausende Passagiere in der gesamten DACH-Region.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Doppel-Streik: Piloten (VC) und Flugbegleiter (Ufo) streiken gleichzeitig am Donnerstag, 12. Februar 2026.
  • Dauer: Der Streik ist ganztägig von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr angesetzt.
  • Betroffene Flüge: Alle Abflüge der Lufthansa und Lufthansa Cargo von deutschen Flughäfen sind betroffen.
  • Hintergrund: Die VC streikt für höhere Betriebsrenten, Ufo will Verhandlungen zu verschiedenen Tarifverträgen erzwingen.
  • Passagierrechte: Betroffene haben Anspruch auf Ersatzbeförderung oder Ticketerstattung sowie Betreuungsleistungen.
  • Entschädigung: Je nach Flugdistanz und Ankunftsverspätung kann ein Anspruch auf bis zu 600 Euro Entschädigung bestehen.
  • Informationsquellen: Passagiere sollten sich direkt bei Lufthansa über den Status ihres Fluges informieren.

Der für den 12. Februar 2026 angekündigte Lufthansa Streik sorgt für massive Beeinträchtigungen im deutschen und europäischen Luftverkehr. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und die Kabinengewerkschaft Ufo haben ihre Mitglieder zu einem simultanen, ganztägigen Arbeitskampf aufgerufen, was eine seltene Eskalation im Tarifkonflikt darstellt. Reisende müssen sich auf zahlreiche Flugannullierungen und erhebliche Verzögerungen einstellen. Hintergrund sind separate, aber zeitgleiche Tarifkonflikte: Die Piloten kämpfen für eine bessere betriebliche Altersversorgung, während das Kabinenpersonal mit dem Warnstreik Verhandlungen über diverse Tarifverträge erzwingen will. Die Auswirkungen werden voraussichtlich an den großen deutschen Drehkreuzen wie Frankfurt und München am deutlichsten zu spüren sein.

Was sind die Gründe für den aktuellen Lufthansa Streik?

Die aktuellen Arbeitsniederlegungen bei der Lufthansa haben zwei unterschiedliche, aber parallel laufende Ursachen. Jede Gewerkschaft verfolgt spezifische Ziele für ihre jeweilige Berufsgruppe.

Forderungen der Vereinigung Cockpit (VC)

Die Pilotengewerkschaft VC hat zum Streik aufgerufen, da die Verhandlungen über die betriebliche Altersversorgung seit Monaten ohne Ergebnis verlaufen. Die Gewerkschaft fordert für die rund 4.800 Cockpit-Beschäftigten höhere Arbeitgeberbeiträge zu den Betriebsrenten. Laut VC wurde ein früheres Modell mit garantierten Auszahlungen durch ein kapitalmarktfinanziertes System ersetzt, das das frühere Versorgungsniveau deutlich verfehlt. Da die Lufthansa-Führung die Forderungen wegen hoher Kosten und der geringen Profitabilität der Kernmarke ablehnt, sieht die VC den Streik als letztes Mittel, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen.

Ziele der Kabinengewerkschaft Ufo

Parallel dazu hat die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) einen Warnstreik für das Kabinenpersonal ausgerufen. Ziel ist es, die Lufthansa-Führung zur Aufnahme von Verhandlungen über verschiedene Tarifverträge zu bewegen. Die Gewerkschaft kritisiert das Verhalten der Arbeitgeberseite, die auf Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen nicht eingehe und stattdessen Einschnitte in bestehende Schutzregelungen plane. Der Warnstreik soll den Druck auf das Management erhöhen, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.

Welche Flughäfen und Flüge sind vom Streik betroffen?

Der Streikaufruf gilt für alle Pilotinnen und Piloten sowie Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Deutschen Lufthansa AG. Konkret bedeutet dies, dass alle Abflüge der Lufthansa und Lufthansa Cargo von deutschen Flughäfen am 12. Februar 2026, im Zeitraum von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr, bestreikt werden. Die Hauptdrehkreuze Frankfurt (FRA) und München (MUC) werden die massivsten Auswirkungen spüren, aber auch andere deutsche Flughäfen wie Düsseldorf, Berlin, Hamburg und Stuttgart sind betroffen. In der Vergangenheit führten solche umfassenden Streiks zur Annullierung fast des gesamten Flugprogramms im betroffenen Zeitraum. Passagiere sollten daher davon ausgehen, dass ihr Flug gestrichen wird, und proaktiv nach Alternativen suchen.

Ihre Rechte als Passagier: Was Ihnen jetzt zusteht

Wenn Ihr Flug aufgrund des Lufthansa Streiks annulliert wird oder sich erheblich verspätet, sind Ihre Rechte in der EU-Fluggastrechteverordnung (EG) 261/2004 klar geregelt. Die Airline ist in der Pflicht, Ihnen zu helfen.

Anspruch auf Ersatzbeförderung und Ticketerstattung

Lufthansa muss Ihnen so schnell wie möglich eine alternative Beförderung zum Zielort anbieten. Dies kann ein anderer Flug sein, potenziell auch mit einer anderen Airline, oder eine Fahrt mit der Bahn oder dem Bus. Wenn Sie die angebotene Alternative nicht annehmen möchten, haben Sie das Recht, vom Vertrag zurückzutreten und die vollständige Erstattung des Ticketpreises innerhalb von sieben Tagen zu verlangen.

Betreuungsleistungen am Flughafen

Bei längeren Wartezeiten am Flughafen muss die Fluggesellschaft für Ihr Wohl sorgen. Ihnen stehen sogenannte Betreuungsleistungen zu. Dazu gehören:

  • Mahlzeiten und Getränke in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit
  • Zwei kostenlose Telefonate, E-Mails oder Faxe
  • Hotelübernachtung inklusive Transfer, falls sich der Abflug auf den nächsten Tag verschiebt

Mögliche Entschädigungszahlungen

Ein Streik des eigenen Personals einer Fluggesellschaft wird vom Europäischen Gerichtshof nicht mehr pauschal als „außergewöhnlicher Umstand“ gewertet. Das bedeutet, dass Sie zusätzlich zu den oben genannten Leistungen Anspruch auf eine pauschale Ausgleichszahlung haben könnten. Die Höhe richtet sich nach der Flugdistanz:

Flugdistanz Entschädigungshöhe
Bis 1.500 km 250 €
Über 1.500 km (innerhalb der EU) 400 €
1.501 bis 3.500 km (außerhalb der EU) 400 €
Über 3.500 km (außerhalb der EU) 600 €

Dieser Anspruch besteht, wenn Sie weniger als 14 Tage vor Abflug über die Annullierung informiert wurden. Weitere Informationen zu Ihren Rechten finden Sie auf der Seite der deutschen Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) oder bei Verbraucherzentralen.

Wie verhalte ich mich als betroffener Passagier richtig?

  1. Flugstatus prüfen: Überprüfen Sie regelmäßig den Status Ihres Fluges auf der Lufthansa-Webseite oder in der App. Gehen Sie nicht ohne Bestätigung zum Flughafen.
  2. Kontakt mit Lufthansa: Nehmen Sie Kontakt mit der Airline auf, um Ihre Optionen zu besprechen (Umbuchung, Stornierung). Nutzen Sie dafür Online-Tools, da die Hotlines überlastet sein könnten.
  3. Dokumentation: Bewahren Sie alle Belege für zusätzliche Ausgaben (Verpflegung, Hotel) auf, um diese später einreichen zu können.
  4. Ansprüche geltend machen: Fordern Sie Ihre eventuelle Entschädigung schriftlich bei der Fluggesellschaft ein. Es gibt auch spezialisierte Dienstleister, die dabei helfen können.

Auch wenn die aktuelle Situation für Reisende frustrierend ist, ist es wichtig, über die eigenen Rechte informiert zu sein. Die Lage erinnert an frühere Tarifkonflikte, wie etwa die Auseinandersetzungen um das Diversion Strafrecht, bei denen ebenfalls zäh gerungen wurde, bis eine Lösung gefunden war. Die aktuellen Tarifverhandlungen beim Bodenpersonal, die parallel laufen, deuten ebenfalls auf schwierige Zeiten hin, wie wir bereits über die Krise bei Schalke berichteten, wo Kompromisse schwer zu finden sind.

Video-Empfehlung: Fluggastrechte bei Streik einfach erklärt

[Empfehlung: Hier ein YouTube-Video einbetten, das die Fluggastrechte bei einem Streik visuell und verständlich erklärt. Suchen Sie nach einem aktuellen Video von einem seriösen Kanal wie Stiftung Warentest oder einem bekannten Rechtsanwalt.]

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Lufthansa Streik

Was tun, wenn mein Lufthansa Flug gestrichen wurde?

Prüfen Sie umgehend online über die Lufthansa-Website oder App Ihre Umbuchungsoptionen. Die Airline ist verpflichtet, Ihnen eine alternative Beförderung anzubieten. Alternativ können Sie eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises fordern.

Bekomme ich bei einem Lufthansa Streik Geld zurück?

Ja, wenn Sie die von Lufthansa angebotene Ersatzbeförderung nicht annehmen möchten, haben Sie Anspruch auf die volle Rückerstattung Ihrer Ticketkosten. Diese muss innerhalb von sieben Tagen erfolgen.

Wie hoch ist die Entschädigung bei einem Flugausfall durch Streik?

Die Entschädigung ist distanzabhängig und beträgt zwischen 250 € und 600 €. Ein Streik des eigenen Personals gilt in der Regel nicht mehr als außergewöhnlicher Umstand, der die Airline von der Zahlung befreit.

Wer ist vom Lufthansa Streik am 12. Februar 2026 betroffen?

Betroffen sind alle Passagiere, die für Donnerstag, den 12. Februar 2026, einen Flug mit Lufthansa oder Lufthansa Cargo von einem deutschen Flughafen gebucht haben.

Wie informiere ich mich am besten über meinen Flug?

Die zuverlässigsten und aktuellsten Informationen finden Sie direkt auf der offiziellen Webseite von Lufthansa und in der Lufthansa App. Dort können Sie den Flugstatus in Echtzeit verfolgen.

Fazit

Der Doppel-Streik von Piloten und Flugbegleitern am 12. Februar 2026 stellt für Lufthansa und ihre Passagiere eine enorme Belastungsprobe dar. Mit massiven Flugausfällen ist deutschlandweit zu rechnen. Für betroffene Reisende ist es entscheidend, ihre Rechte zu kennen und besonnen zu handeln. Prüfen Sie proaktiv den Status Ihres Fluges, nutzen Sie die von Lufthansa angebotenen Online-Services zur Umbuchung oder Stornierung und machen Sie Ihre Ansprüche auf Betreuungsleistungen und mögliche Entschädigungen konsequent geltend. Auch wenn die Situation ärgerlich ist, sorgt die EU-Fluggastrechteverordnung für einen klaren Rahmen zum Schutz der Passagiere.


Autor: Klaus Richter, Experte für Luftfahrt & Reise

Klaus Richter ist seit über 15 Jahren als Journalist im Bereich Luftfahrt und Tourismus tätig. Er analysiert regelmäßig die Entwicklungen bei Airlines und Flughäfen und ist ein anerkannter Experte für Fluggastrechte. Seine Analysen erscheinen in führenden Fachzeitschriften.

Tags: FlugausfallFluggastrechteFlugverkehrFrankfurt FlughafenLufthansaMünchen FlughafenStreikTarifverhandlungenUfoVereinigung Cockpit
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