Die Erfolge von Marco Odermatt sind untrennbar mit seinen Skiern verbunden. Die Ski, mit denen er Siege einfährt, werden in der Schweizer Manufaktur Stöckli gefertigt. Doch die Weltcup-Ski des Ausnahmesportlers sind kaum für Hobbyfahrer geeignet, da sie auf höchste Präzision und Aggressivität ausgelegt sind.

Wie werden die Ski von Marco Odermatt hergestellt?
Die Herstellung der Marco Odermatt Ski ist ein komplexer Prozess, der viel Handarbeit erfordert. In der Stöckli-Manufaktur in Malters werden verschiedene Holzarten zu einem Kern verleimt, der anschließend mit Titanal und Carbon verstärkt wird. Dieser Aufbau verleiht dem Ski die nötige Stabilität und Torsionssteifigkeit für die hohen Geschwindigkeiten im Weltcup. Die Skier werden individuell auf Odermatts Bedürfnisse abgestimmt, wobei Flex, Taillierung und Dämpfung exakt auf seinen Fahrstil angepasst werden.
Die wichtigsten Fakten
- Stöckli produziert jährlich rund 60.000 Paar Ski.
- Ein Paar Weltcup-Ski von Stöckli kostet etwa 2.500 bis 3.000 CHF.
- Die Produktion eines einzelnen Skis dauert mehrere Stunden.
- Stöckli beschäftigt rund 200 Mitarbeiter.
Warum sind Marco Odermatt Ski für Hobbyfahrer ungeeignet?
Die Weltcup-Ski, die Marco Odermatt verwendet, sind extrem anspruchsvoll zu fahren. Sie sind sehr hart und direkt, was eine hohe Fahrtechnik und viel Kraft erfordert. Hobbyfahrer würden mit diesen Skiern schnell überfordert sein, da sie kaum Fehler verzeihen und eine permanente Kontrolle erfordern. Stöckli bietet jedoch auch eine breite Palette an Ski für Freizeitfahrer an, die auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt sind. (Lesen Sie auch: Marco Odermatt Trainer: Das Geheimnis Seines Erfolgs)
Wie Tages-Anzeiger berichtet, legt Stöckli grossen Wert auf die individuelle Anpassung der Ski, was bei Weltcup-Athleten wie Odermatt entscheidend ist.
Die Erfolgsgeschichte von Stöckli: Mehr als nur Marco Odermatt
Obwohl Marco Odermatt als prominentester Werbeträger für Stöckli fungiert, basiert der Erfolg des Unternehmens auf einer langen Tradition und kontinuierlicher Innovation. Seit der Gründung im Jahr 1935 hat sich Stöckli zu einem der führenden Skihersteller der Schweiz entwickelt. Das Unternehmen setzt auf hochwertige Materialien, präzise Verarbeitung und eine enge Zusammenarbeit mit Athleten, um Ski zu entwickeln, die höchsten Ansprüchen genügen. Stöckli produziert jährlich rund 60.000 Paar Ski, die weltweit verkauft werden. Die Firma beschäftigt etwa 200 Mitarbeiter am Hauptsitz in Malters.
Stöckli ist einer der wenigen Skihersteller, die ihre Ski noch vollständig in Europa produzieren. Dies ermöglicht eine hohe Qualitätskontrolle und kurze Transportwege. (Lesen Sie auch: Olympia Abfahrt Männer: Odermatt Holt Gold? die…)
Die Rolle von Holz im Skibau
Holz spielt nach wie vor eine zentrale Rolle im Skibau, insbesondere bei Stöckli. Der Holzkern bildet das Herzstück des Skis und bestimmt maßgeblich dessen Fahreigenschaften. Stöckli verwendet verschiedene Holzarten wie Esche, Pappel und Paulownia, die je nach Modell und Einsatzzweck kombiniert werden. Der Holzkern sorgt für die nötige Dämpfung, Stabilität und Lebendigkeit des Skis. Durch die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft leistet Stöckli einen Beitrag zum Umweltschutz.
Die Firma bezieht einen Grossteil ihres Holzes aus der Schweiz und dem nahen Ausland. Die Verwendung von Holz ermöglicht es, die Ski präzise auf die Bedürfnisse der Fahrer abzustimmen. Durch die Kombination verschiedener Holzarten und die Anpassung der Dichte und Dicke des Holzkerns können die Fahreigenschaften des Skis gezielt beeinflusst werden.
Die Zukunft des Skisports und die Rolle von Stöckli
Der Skisport steht vor großen Herausforderungen, insbesondere aufgrund des Klimawandels. Stöckli ist sich dieser Verantwortung bewusst und setzt sich für nachhaltige Produktionsmethoden und umweltschonende Materialien ein. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich an der Entwicklung neuer Technologien, um Ski noch leichter, stabiler und leistungsfähiger zu machen. Stöckli will auch in Zukunft eine führende Rolle im Skisport spielen und Athleten wie Marco Odermatt dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Die Swiss-Ski Organisation setzt ebenfalls auf Innovation und Nachhaltigkeit im Skisport. (Lesen Sie auch: Ralph Stöckli: Ralph Stöckli: Olympia-Chef will Topathleten…)
| Fakt | Details |
|---|---|
| Gründungsjahr Stöckli | 1935 |
| Jährliche Ski-Produktion | ca. 60.000 Paar |
| Anzahl Mitarbeiter | ca. 200 |
| Kosten Weltcup-Ski | 2.500 – 3.000 CHF |
Stöckli investiert stark in Forschung und Entwicklung, um den Skisport voranzutreiben. Das Unternehmen arbeitet eng mit Universitäten und Forschungsinstituten zusammen, um neue Materialien und Technologien zu entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verbesserung der Energieeffizienz und der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks der Ski. Ziel ist es, den Skisport auch für zukünftige Generationen attraktiv und nachhaltig zu gestalten.

Die Partnerschaft mit Marco Odermatt ist ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie von Stöckli. Der Erfolg des Skirennläufers auf der Weltcup-Bühne trägt dazu bei, die Marke Stöckli weltweit bekannt zu machen. Gleichzeitig profitiert Odermatt von der hochwertigen Ausrüstung, die ihm von Stöckli zur Verfügung gestellt wird. Die Zusammenarbeit zwischen Athlet und Hersteller ist ein Erfolgsmodell, das auch in Zukunft fortgesetzt werden soll. Die Schweizer Regierung unterstützt ebenfalls Initiativen zur Förderung des Sports und der Innovation.
Die nächste Herausforderung für Marco Odermatt und Stöckli ist die kommende Ski-Saison, in der es gilt, die Erfolge der vergangenen Jahre zu bestätigen und neue Ziele zu erreichen. Mit dem Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit ist Stöckli gut aufgestellt, um auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Skisport zu spielen. (Lesen Sie auch: Olympia Abfahrt: Schweizer Favoriten Hand in Hand…)











