Matt Zurück in die Zukunft"-Star mit 89 Gestorben“>Clark, unter anderem bekannt aus dem dritten „Zurück in die Zukunft“-Teil, ist tot. Er starb mit 89 Jahren an Komplikationen einer Rücken-Operation.
Über sechs Jahrzehnte lang war Matt Clark im Filmgeschäft tätig. Nun hat der US-amerikanische Schauspieler für immer seine Augen geschlossen. Seine Witwe Sharon Mays bestätigte die traurige Nachricht am Montag, 16. März 2026, gegenüber „Variety“. Demnach verstarb Clark am Sonntag, 15. März, im Alter von 89 Jahren an Komplikationen, die infolge einer Rücken-OP aufgetreten waren.
Matt Clark: „Zurück in die Zukunft“-Schauspieler mit 89 Jahren verstorben
Der 89-Jährige sei in seinem Haus in Austin, Texas, verstorben, gibt Mays gegenüber dem Branchenmagazin preis. Als Ursache für seinen Tod gibt seine Witwe Komplikationen nach einem Eingriff an seinem Rücken an. Matt Clarks Tochter Aimee Clark, die ebenfalls als Produzentin im Filmgeschäft tätig ist, bestätigte ebenfalls am 16. März, dass sich ihr Vater vor einigen Monaten den Rücken gebrochen habe.
Clark hinterlässt seine dritte Frau Sharon, die er im Januar 2000 geheiratet hat, vier Kinder sowie Stief-, Enkel und Urenkelkinder.
Mit Clark geht ein Charakterdarsteller von der Weltbühne
Clark war das, was man in Hollywood einen Charakterdarsteller nennt: Einer jener Schauspieler:innen, der keine Hauptrolle braucht, um eine Szene zu beherrschen. Über 120 Film- und Fernsehproduktionen umfasste seine Karriere, die Anfang der 1960er-Jahre begann und erst 2014 ihren Abschluss fand.
Matt Clark wurde am 25. November 1936 in Washington, D.C., geboren und startete seine Karriere auf der Bühne, etwa als Reserve für seinen späteren guten Freund Martin Sheen, 85, am Broadway. Sein Leinwanddebüt gab er 1964 in „Black Like Me“, drei Jahre später spielte er im Oscar-Gewinner „In der Hitze der Nacht“.
Sein Zuhause aber fand Clark im Western. So war er etwa in Paul Newmans „Das war Roy Bean“ zu sehen, ritt an der Seite von John Wayne in „Die Cowboys“ und Clint Eastwood holte ihn gleich dreimal vor die Kamera („Betrogen“, „Der Texaner“ und „Honkytonk Man“). Auch im Klassiker „Pat Garrett jagt Billy the Kid“ (von 1973) wirkte er mit, ebenso wie in „Jeremiah Johnson“ (von 1972) mit Robert Redford. Mit Redford spielte er auch im Knast-Drama „Brubaker“ (von 1980).
Breit bekannt beim jüngeren Publikum wurde er 1990 als Barkeeper in „Zurück in die Zukunft III“ – ausgerechnet jener Teil der Zeitreise-Trilogie, der seine Figuren in den Wilden Westen verschlug. Sein letzter Leinwandauftritt war 2014 in der Western-Komödie „A Million Ways to Die in the West“.
Ehemaliger Western-Star war „komplex, zäh und zuweilen grob“
Im Fernsehen war Clark in Serien wie „Die Waltons“, „Magnum P.I.“, „Practice- Die Anwälte“, „Bonanza“ oder „Chicago Hope“ zu sehen. Zu seinen bekanntesten TV-Rollen gehörte eine wiederkehrende Nebenrolle in der ABC-Sitcom „Grace“ sowie in „The Jeff Foxworthy Show“.
In einem Statement würdigte Matt Clarks Familie diese jahrelange Arbeit. „Er baute sein eigenes Haus mit seinen eigenen Händen. Er pflegte seine engsten Freundschaften sechzig Jahre lang. Er war da – für die Arbeit und für seine Menschen, jedes Mal“, hieß es darin. Der Verstorbene sei „komplex“, „zäh“ und zuweilen „grob“ gewesen. „Aber der moralische Kompass zeigte immer in die richtige Richtung und die Liebe stand nie in Frage. Man konnte es sehen – in seinen Augen, in seinen Auftritten, in der Familie, die er so gerne um sich scharte. Er lebte. Er lebt, für immer.“ Der Schauspieler sei „glücklich“ über seine Karriere gewesen und so gestorben, wie er gelebt habe: „zu seinen Bedingungen.“
Verwendete Quellen: variety.com, hollywoodreporter.com
Quelle: Gala





