Die MBaer Bank wird liquidiert, nachdem die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) schwere Mängel bei der Bekämpfung von mbaer bank geldwäsche festgestellt hat. Die Aufsichtsbehörde entzog der Bank die Bewilligung und ordnete die Liquidation an, um die Gläubiger zu schützen und das Vertrauen in den Schweizer Finanzplatz zu wahren.

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Warum wird die MBaer Bank liquidiert?
Die Finma hat die Liquidation der MBaer Bank angeordnet, da sie schwerwiegende Mängel bei der Bekämpfung von Geldwäscherei aufwies. Diese Mängel stellten eine Gefahr für die Gläubiger dar und beeinträchtigten die Integrität des Schweizer Finanzplatzes. Die Behörde sah keine andere Möglichkeit, als die Bank zu schließen.
Zusammenfassung
- Die Finma hat die Liquidation der MBaer Bank angeordnet.
- Grund sind schwere Mängel bei der Bekämpfung von Geldwäscherei.
- Die Bank hatte ihre Sorgfaltspflichten schwer verletzt.
- Die Liquidation soll die Gläubiger schützen und das Vertrauen in den Finanzplatz Schweiz wiederherstellen.
Finma entzieht MBaer Bank die Bewilligung
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hat der MBaer Bank die Bankbewilligung entzogen und die Liquidation angeordnet. Wie SRF berichtet, hatte die Finma zuvor schwere Mängel bei der Bekämpfung von Geldwäscherei festgestellt. Die Bank soll ihre Sorgfaltspflichten über einen längeren Zeitraum schwer verletzt haben. (Lesen Sie auch: Kopftuchverbot Aargau: Regierung Lehnt Generelles Verbot)
Die Finma begründete ihren Entscheid damit, dass die MBaer Bank nicht mehr in der Lage sei, einen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten. Die Aufsichtsbehörde sah keine Möglichkeit, die Mängel in angemessener Zeit zu beheben. Die Liquidation soll nun sicherstellen, dass die Gläubiger der Bank bestmöglich geschützt werden.
Schwere Mängel bei der Geldwäscherei-Bekämpfung
Die Finma hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach auf die Mängel bei der Geldwäscherei-Bekämpfung der MBaer Bank hingewiesen. Die Bank soll jedoch nicht ausreichend Maßnahmen ergriffen haben, um die Situation zu verbessern. Konkret geht es um die Verletzung von Sorgfaltspflichten bei der Identifizierung von Kunden und der Überwachung von Transaktionen.
Die Aufsichtsbehörde wirft der MBaer Bank vor, Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Kunden unterhalten zu haben, ohne die Herkunft der Gelder ausreichend zu prüfen. Dies habe das Risiko von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung erhöht. Die Finma hat in der Vergangenheit bereits mehrfach Sanktionen gegen Banken verhängt, die ihre Sorgfaltspflichten bei der Geldwäscherei-Bekämpfung verletzen. (Lesen Sie auch: Späterer Schulbeginn: Bessere Noten durch Mehr Schlaf)
Geldwäscherei bezeichnet das Einschleusen von illegal erwirtschaftetem Geld in den legalen Finanzkreislauf. Banken sind verpflichtet, ihre Kunden zu identifizieren und Transaktionen zu überwachen, um Geldwäscherei zu verhindern.
Auswirkungen auf die Gläubiger
Die Liquidation der MBaer Bank hat Auswirkungen auf die Gläubiger der Bank. Die Finma hat einen Liquidator eingesetzt, der die Vermögenswerte der Bank verwerten und die Gläubiger auszahlen soll. Die Einlagen der Kunden sind bis zu einem Betrag von 100.000 Schweizer Franken pro Kunde durch die Einlagensicherung esisuisse geschützt.
Ob die Gläubiger ihre Forderungen vollständig zurückerhalten, ist jedoch ungewiss. Dies hängt von der Höhe der vorhandenen Vermögenswerte und der Anzahl der Gläubiger ab. Die Finma hat angekündigt, die Liquidation eng zu begleiten, um sicherzustellen, dass die Interessen der Gläubiger bestmöglich gewahrt werden. (Lesen Sie auch: Mainz 05 trifft auf Sigma Olmütz)
Schweizer Finanzplatz unter Druck
Der Fall MBaer Bank setzt den Schweizer Finanzplatz erneut unter Druck. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Vorwürfe, dass Schweizer Banken nicht ausreichend gegen Geldwäscherei vorgehen. Die Finma hat in der Folge ihre Aufsicht verstärkt und mehrfach Sanktionen gegen Banken verhängt.

Die Schweizer Regierung hat zudem Maßnahmen ergriffen, um die Geldwäscherei-Bekämpfung zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die Einführung eines Transparenzregisters für wirtschaftlich Berechtigte und die Verschärfung der Sorgfaltspflichten für Banken. Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen ausreichen, um das Vertrauen in den Schweizer Finanzplatz wiederherzustellen. Die Schweizerische Bundesverwaltung setzt sich für einen integren Finanzplatz ein.
Wie geht es weiter?
Die Liquidation der MBaer Bank wird voraussichtlich mehrere Monate dauern. Der eingesetzte Liquidator wird die Vermögenswerte der Bank verwerten und die Gläubiger auszahlen. Die Finma wird die Liquidation eng begleiten und sicherstellen, dass die Interessen der Gläubiger bestmöglich gewahrt werden. Der Fall MBaer Bank zeigt, dass die Geldwäschereibekämpfung weiterhin eine große Herausforderung für den Schweizer Finanzplatz darstellt. Es bleibt zu hoffen, dass die ergriffenen Maßnahmen dazu beitragen, das Vertrauen in den Finanzplatz wiederherzustellen und zukünftige Fälle von mbaer bank geldwäsche zu verhindern. Die Aufsichtsbehörde Finma hat auf ihrer Webseite Informationen zu ihren Aufgaben und Zielen veröffentlicht. (Lesen Sie auch: Christian Huber Tot: Zürcher Alt-Regierungsrat überraschend Gestorben)











