Ein Science-Fiction-Film mit Stars aus „Dune“ und dem Marvel-Universum, der im Kino floppte, schafft es nun in die Streaming-Abonnements. Zwei Monate nach dem Kinostart ist „Mercy“ ab sofort bei Amazon Prime Video verfügbar. Ob sich das Einschalten lohnt? Unser Eindruck: Solide Sci-Fi-Action mit ein paar interessanten Ideen, aber kein Blockbuster. Mercy Amazon Prime steht dabei im Mittelpunkt.

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| Titel | Mercy |
|---|---|
| Regie | Tony Dean Smith |
| Drehbuch | Chris Sparling |
| Besetzung | Leah Gibson, Sebastien Roberts, Chris Browning |
| Genre | Science-Fiction, Action |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Streaming-Start | Jetzt verfügbar |
| Plattform | Amazon Prime Video |
| FSK | 16 |
| Produktion | USA |
Mercy auf Amazon Prime: Lohnt sich das Einschalten?
Der Sci-Fi-Thriller „Mercy“ erzählt die Geschichte einer ehemaligen Militärärztin, die in einer von Kriegen verwüsteten Welt im Jahr 2039 in Dublin arbeitet. Als die Mafia sie zwingt, sich einer ihrer Operationen anzuschließen, entdeckt sie, dass die Person, die sie retten soll, ihr eigener Sohn ist. Der Film vermischt dystopische Zukunftsvisionen mit Elementen eines Actionthrillers. Wer Filme wie „Elysium“ oder „Upgrade“ mag, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen. (Lesen Sie auch: Riz Ahmed ist der neue James Bond:…)
Film-Fakten
- Regisseur Tony Dean Smith inszenierte zuvor Episoden der Serien „The Flash“ und „Supergirl“.
- Chris Sparling schrieb das Drehbuch, der bereits für Filme wie „Buried – Lebend begraben“ verantwortlich war.
- Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in Winnipeg, Manitoba, statt.
- Der Film spielte weltweit nur 54,3 Millionen Dollar ein, bei Produktionskosten von 60 Millionen Dollar.
Was unterscheidet „Mercy“ von anderen Sci-Fi-Filmen?
„Mercy“ konzentriert sich weniger auf spektakuläre Spezialeffekte als auf eine dichte, düstere Atmosphäre. Die Kameraarbeit fängt die Tristesse der zerstörten Welt eindrucksvoll ein. Die Actionsequenzen sind zwar handwerklich solide, aber nicht übertrieben. Der Film versucht, eine glaubwürdige Zukunftsvision zu entwerfen, in der Technologie und menschliches Leid eng miteinander verbunden sind. Filmstarts.de berichtet, dass der Film trotz namhafter Besetzung an den Kinokassen enttäuschte.
Der Film spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft, was ihm eine gewisse Relevanz verleiht. Die Themen Krieg, medizinische Ethik und die Rolle der Technologie werden auf interessante Weise verhandelt. (Lesen Sie auch: Scott Adkins Filme: Knallhart-Action bei Amazon Prime…)
Für wen lohnt sich „Mercy“?
„Mercy“ ist ein Film für Sci-Fi-Fans, die Wert auf eine düstere Atmosphäre und eine spannende Geschichte legen. Wer Actionfilme mit Tiefgang mag, wird hier gut unterhalten. Allerdings sollte man keine Blockbuster-Action erwarten. „Mercy“ ist eher ein kleiner, feiner Sci-Fi-Thriller, der zum Nachdenken anregt. Wer beispielsweise „Children of Men“ mochte, könnte auch hier Gefallen finden.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Film „Mercy“?
In einer dystopischen Zukunft muss eine ehemalige Militärärztin ihren Sohn retten, der in die Fänge der Mafia geraten ist. Dabei wird sie mit den moralischen Konsequenzen des Krieges und dem Missbrauch von Technologie konfrontiert. (Lesen Sie auch: „Ich wartete mit zwei Küchenmessern“: „Twilight“-Star Robert…)
Welche Schauspieler spielen in „Mercy“ mit?
Die Hauptrollen spielen Leah Gibson, bekannt aus „Jessica Jones“, Sebastien Roberts und Chris Browning. Die Besetzung trägt zur düsteren Atmosphäre des Films bei, auch wenn keine absoluten Top-Stars dabei sind.

Ist „Mercy“ ein reiner Actionfilm?
Nein, „Mercy“ ist mehr als nur ein Actionfilm. Er bietet auch interessante Einblicke in eine mögliche Zukunft und behandelt ethische Fragen. Die Actionsequenzen sind zwar vorhanden, stehen aber nicht im Vordergrund. (Lesen Sie auch: In diesem John-Wayne-Klassiker prallen Western und Gangster-Kino…)
Auf welcher Streaming-Plattform ist „Mercy“ verfügbar?
„Mercy“ ist ab sofort bei Amazon Prime Video im Abonnement enthalten. Prime-Mitglieder können den Film ohne zusätzliche Kosten ansehen. Dies macht ihn einem breiten Publikum zugänglich, nachdem er im Kino weniger erfolgreich war.









