Merinowolle Waschen ist eine Kunst für sich. Die feinen Fasern der Merinoschafe sind zwar ein Segen für Outdoor-Sportler, da sie wärmen und kühlen, aber bei der Pflege zeigen sie sich etwas anspruchsvoll. Anders als synthetische Stoffe ist Merinowolle ein Naturprodukt und benötigt daher besondere Aufmerksamkeit bei der Reinigung.

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Was macht Merinowolle so besonders?
Merinowolle stammt von einer speziellen Schafrasse, die ursprünglich aus Nordafrika kommt. Heutzutage stammen etwa 90 Prozent der weltweit verarbeiteten Merinowolle aus Australien und Neuseeland. Diese Wolle zeichnet sich durch ihre besonderen Eigenschaften aus. Die Fasern sind mit Lanolin beschichtet, einer wachsartigen Substanz, die Feuchtigkeit zunächst absorbiert, anstatt sie direkt abzuleiten. Dieser Trick der Natur sorgt dafür, dass sich die Wolle auch bei schweißtreibenden Aktivitäten angenehm trocken anfühlt. (Lesen Sie auch: Messerattacke Schule: Schüler in Hamburg Außer Lebensgefahr)
Ergebnis & Fakten
- Merinowolle isoliert auch im nassen Zustand.
- Sie nutzt Feuchtigkeit, um Wärme zu erzeugen (Sorptionswärme).
- Leichter Regen kann einfach abgeschüttelt werden.
- Schweiß wird aufgenommen, bevor unangenehme Gerüche entstehen.
Die Vorteile von Merinowolle im Überblick
Merinowolle bietet eine Reihe von Vorteilen, die sie besonders für Sport- und Outdoor-Bekleidung interessant machen. Sie isoliert auch im nassen Zustand und nutzt das Prinzip der Sorptionswärme, um Wärme zu erzeugen. Leichten Regen kann man einfach abschütteln. Zudem nimmt sie Schweiß auf, bevor unangenehme Gerüche entstehen. Wie Stern berichtet, ist die richtige Pflege entscheidend.
Merinowolle Waschen: So geht es richtig
Beim Merinowolle waschen gibt es einiges zu beachten, um die Qualität der feinen Fasern zu erhalten. Grundsätzlich ist Merinowolle pflegeleichter als gedacht. Oft reicht es, die Kleidungsstücke nach dem Tragen gut auszulüften. Wenn eine Wäsche nötig ist, sollte man ein spezielles Wollwaschmittel verwenden und auf Weichspüler verzichten. Dieser kann die Fasern verkleben und ihre natürlichen Eigenschaften beeinträchtigen. (Lesen Sie auch: Sicherheit Grundschule: 7 CM Geländer – 12…)
Die richtige Temperatur und der Schleudergang
Merinowolle sollte am besten im Wollwaschgang oder per Hand gewaschen werden. Die Temperatur sollte dabei nicht über 30 Grad Celsius liegen. Hohe Temperaturen können dazu führen, dass die Wolle verfilzt und einläuft. Auch der Schleudergang sollte möglichst schonend sein. Am besten ist es, die Kleidungsstücke nach dem Waschen vorsichtig auszudrücken und liegend zu trocknen. Direkte Sonneneinstrahlung oder das Trocknen im Wäschetrockner sind tabu, da dies die Fasern beschädigen kann.
Tipps zur Pflege und Lagerung
Neben dem richtigen Waschen spielt auch die Pflege und Lagerung eine wichtige Rolle, um die Lebensdauer von Merinobekleidung zu verlängern. Motten können ein Problem darstellen, daher ist es ratsam, die Kleidungsstücke in einem Kleidersack oder einer Box aufzubewahren. Lavendel oder Zedernholz sind natürliche Mittel, um Motten fernzuhalten. Weitere Informationen zur Textilpflege bietet das Deutsche Textilreinigungs-Verband. (Lesen Sie auch: „Das erste Live“: ARD-Doku-Reihe begleitet junge Menschen)

Fazit: Merinowolle richtig pflegen für langanhaltende Freude
Merinowolle ist ein tolles Material für Sportler und alle, die Wert auf natürliche, funktionelle Kleidung legen. Mit der richtigen Pflege, insbesondere beim Merinowolle waschen, kann man die Lebensdauer der Kleidungsstücke deutlich verlängern und lange Freude daran haben. Es lohnt sich, die paar Regeln zu beachten, um die besonderen Eigenschaften der Wolle optimal zu nutzen.










