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Home Wirtschaft

Multitasking Studie: Übung macht den Meister – oder doch nicht?

by Ariane
12. März 2026
in Wirtschaft
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📅 Aktualisiert: 12. März 2026
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✅ Geprüft

Die Grenzen des Multitasking sind auch mit viel Übung nicht unendlich dehnbar, wie eine aktuelle Multitasking Studie zeigt. Entgegen der landläufigen Meinung, dass man durch Training mehrere Aufgaben gleichzeitig effizienter erledigen kann, belegen die Forschungsergebnisse, dass die menschliche Fähigkeit zur parallelen Aufgabenbearbeitung deutliche Limitierungen aufweist. Dies gilt selbst für Personen, die sich selbst als Multitasking-Experten einschätzen.

Symbolbild zum Thema Multitasking Studie
Symbolbild: Multitasking Studie (Bild: Picsum)
📑 Inhaltsverzeichnis
+
  • Multitasking Studie: Was sind die zentralen Erkenntnisse?
  • Wie wirkt sich Multitasking auf die Produktivität aus?
  • Die kognitive Belastung beim Multitasking
  • Multitasking am Arbeitsplatz: Ein Mythos?
  • Alternativen zum Multitasking: Fokus und Priorisierung
  • Die Rolle der Technologie beim Multitasking

Multitasking Studie: Was sind die zentralen Erkenntnisse?

Die jüngste Forschung zu Multitasking zeigt, dass die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Aufgaben oft zu einer verminderten Leistung führt. Effizienzverluste entstehen durch den ständigen Kontextwechsel und die damit verbundene kognitive Belastung. Selbst bei geübten Multitaskern ist die Fähigkeit zur parallelen Aufgabenbearbeitung begrenzt, was sich in erhöhter Fehlerquote und längerer Bearbeitungszeit äußert.

Die wichtigsten Fakten

  • Multitasking führt zu Effizienzverlusten durch ständigen Kontextwechsel.
  • Die kognitive Belastung erhöht die Fehlerquote und Bearbeitungszeit.
  • Auch geübte Multitasker stoßen an ihre Leistungsgrenzen.
  • Konzentriertes Arbeiten an einzelnen Aufgaben steigert die Produktivität.

Wie wirkt sich Multitasking auf die Produktivität aus?

Multitasking, oft als Fähigkeit zur gleichzeitigen Erledigung mehrerer Aufgaben gepriesen, kann sich negativ auf die Produktivität auswirken. Studien zeigen, dass der ständige Wechsel zwischen Aufgaben zu einer fragmentierten Aufmerksamkeit führt, was die Konzentration auf einzelne Aufgaben erschwert. Dies resultiert in einer geringeren Effizienz und einer höheren Fehlerquote, wie Wiwo.de berichtet.

Die Forschung legt nahe, dass die sequentielle Bearbeitung von Aufgaben, bei der man sich nacheinander auf einzelne Aufgaben konzentriert, tendenziell zu besseren Ergebnissen führt. Durch die Vermeidung von Ablenkungen und den Fokus auf eine einzelne Aufgabe kann die Effizienz gesteigert und die Qualität der Arbeit verbessert werden. (Lesen Sie auch: Droneshield Aktie: Rüstungsboom treibt Kurs nach oben)

Die kognitive Belastung beim Multitasking

Ein wesentlicher Faktor, der die Leistungsfähigkeit beim Multitasking beeinträchtigt, ist die kognitive Belastung. Das menschliche Gehirn ist nicht darauf ausgelegt, mehrere komplexe Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen. Der Versuch, dies dennoch zu tun, führt zu einer Überlastung der kognitiven Ressourcen, was sich negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirkt.

Der ständige Wechsel zwischen Aufgaben erfordert eine hohe mentale Flexibilität und eine schnelle Anpassung an neue Anforderungen. Diese Prozesse beanspruchen jedoch wertvolle kognitive Ressourcen, die dann für die eigentliche Aufgabenbearbeitung fehlen. Dies kann zu einer verminderten Aufmerksamkeit, einer erhöhten Reizbarkeit und einer allgemeinen Erschöpfung führen.

💡 Tipp

Um die kognitive Belastung zu reduzieren, ist es ratsam, Aufgaben zu priorisieren und sie nacheinander zu bearbeiten. Pausen und Entspannungsübungen können ebenfalls helfen, die kognitiven Ressourcen wieder aufzufüllen.

Multitasking am Arbeitsplatz: Ein Mythos?

Am Arbeitsplatz wird Multitasking oft als eine wünschenswerte Fähigkeit angesehen, die es ermöglicht, mehrere Projekte gleichzeitig voranzutreiben. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Wie eine Studie der Stanford University zeigte, sind Menschen, die regelmäßig Multitasking betreiben, in der Regel weniger produktiv und weniger effizient als diejenigen, die sich auf eine Aufgabe konzentrieren. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Journal of Experimental Psychology“ veröffentlicht. Stanford News berichtet über die Ergebnisse. (Lesen Sie auch: Noma Vorwürfe: Sternekoch Redzepi Tritt nach Kritik…)

Der Mythos des Multitaskings am Arbeitsplatz hält sich hartnäckig, obwohl zahlreiche Studien die negativen Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit belegen. Unternehmen sollten daher Strategien entwickeln, die es den Mitarbeitern ermöglichen, sich auf einzelne Aufgaben zu konzentrieren und Ablenkungen zu minimieren. Dies kann beispielsweise durch die Einführung von festen Arbeitszeiten, die Reduzierung von E-Mail-Benachrichtigungen oder die Schaffung von ruhigen Arbeitsbereichen erreicht werden.

Alternativen zum Multitasking: Fokus und Priorisierung

Anstatt zu versuchen, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, ist es sinnvoller, sich auf Fokus und Priorisierung zu konzentrieren. Dies bedeutet, dass man sich zunächst einen Überblick über alle anstehenden Aufgaben verschafft und diese nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit ordnet. Anschließend werden die Aufgaben nacheinander bearbeitet, wobei man sich jeweils voll und ganz auf die aktuelle Aufgabe konzentriert.

Eine effektive Methode zur Priorisierung von Aufgaben ist die Eisenhower-Matrix, die Aufgaben in vier Kategorien einteilt: dringend und wichtig, nicht dringend aber wichtig, dringend aber nicht wichtig, und nicht dringend und nicht wichtig. Durch die konsequente Anwendung dieser Matrix können Aufgaben effizient priorisiert und die Konzentration auf die wirklich wichtigen Aufgaben sichergestellt werden. Laut einer Studie von Forbes, kann die richtige Priorisierung die Produktivität um bis zu 25% steigern.

Detailansicht: Multitasking Studie
Symbolbild: Multitasking Studie (Bild: Picsum)

Die Rolle der Technologie beim Multitasking

Die moderne Technologie hat das Multitasking sowohl erleichtert als auch erschwert. Einerseits ermöglichen Smartphones, Tablets und Laptops den Zugriff auf eine Vielzahl von Informationen und Anwendungen, was die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Aufgaben vermeintlich vereinfacht. Andererseits führen ständige Benachrichtigungen, E-Mails und soziale Medien zu einer ständigen Ablenkung, die die Konzentration auf einzelne Aufgaben erschwert. (Lesen Sie auch: Autozulieferer Krise: Droht ein Dominoeffekt für die…)

Um die positiven Aspekte der Technologie zu nutzen und die negativen Auswirkungen zu minimieren, ist es wichtig, einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu pflegen. Dies bedeutet, dass man Benachrichtigungen reduziert, feste Zeiten für die Bearbeitung von E-Mails und sozialen Medien einplant und sich bewusst von digitalen Ablenkungen abgrenzt. Tools wie Website-Blocker oder Apps zur Zeitverwaltung können dabei helfen, die Konzentration zu verbessern und die Produktivität zu steigern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vorstellung, Multitasking sei eine erstrebenswerte Fähigkeit, durch aktuelle Forschungsergebnisse widerlegt wird. Die Multitasking Studie zeigt deutlich, dass die menschliche Fähigkeit zur parallelen Aufgabenbearbeitung begrenzt ist und dass Fokus und Priorisierung effektivere Strategien zur Steigerung der Produktivität darstellen. Es ist ratsam, sich auf die sequentielle Bearbeitung von Aufgaben zu konzentrieren und Ablenkungen zu minimieren, um die Effizienz zu steigern und die Qualität der Arbeit zu verbessern.

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