Der neueste Eintrag im Predator-Franchise verspricht ein spannendes Filmerlebnis für Fans des außerirdischen Jägers. Der neue Predator Film, der sowohl alteingesessene Fans als auch ein neues Publikum ansprechen soll, kombiniert dabei die bewährten Elemente der Reihe mit frischen Ideen und visuellen Effekten. Doch kann der Film den hohen Erwartungen gerecht werden und das Franchise wiederbeleben? Neuer Predator Film steht dabei im Mittelpunkt.

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Film-Fakten
- Actionreicher Sci-Fi-Horror
- Hommage an den Originalfilm
- Neue, innovative Jagdtechniken des Predators
- Starke weibliche Hauptrolle
| Titel | Prey |
|---|---|
| Originaltitel | Prey |
| Regie | Dan Trachtenberg |
| Drehbuch | Patrick Aison |
| Besetzung | Amber Midthunder, Dakota Beavers, Dane DiLiegro |
| Genre | Action, Sci-Fi, Horror |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Streaming-Start | 05. August 2022 |
| Plattform | Disney+ |
| FSK | 16 |
| Produktion | 20th Century Studios |
Unser Eindruck: Ein gelungener Beitrag zum Predator-Universum, der mit einer starken Hauptdarstellerin und spannender Action überzeugt.
Welche Elemente machen den neuen Predator Film besonders?
Der neue Predator Film, „Prey“, wählt einen ungewöhnlichen Ansatz, indem er die Handlung in die Vergangenheit verlegt, genauer gesagt ins Jahr 1719. Im Zentrum steht eine junge indigene Frau vom Stamm der Comanche namens Naru, die sich beweisen und als Kriegerin ihres Stammes anerkennen lassen will. Als ein hoch entwickelter außerirdischer Jäger, ein Predator, in ihrem Jagdgebiet landet, sieht Naru ihre Chance gekommen, ihren Mut und ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. „Prey“ unterscheidet sich von seinen Vorgängern durch das historische Setting, die Fokussierung auf indigene Kulturen und die Betonung von Survival-Aspekten in der Wildnis. Wie Filmstarts.de berichtet, verzichtet der Film weitgehend auf moderne Technologie und setzt stattdessen auf traditionelle Waffen und Taktiken.
Regisseur Dan Trachtenberg ist bekannt für seine Fähigkeit, spannungsgeladene Geschichten zu erzählen, wie er bereits mit „10 Cloverfield Lane“ bewiesen hat. Er legt großen Wert auf Authentizität und hat eng mit Vertretern der Comanche-Nation zusammengearbeitet, um die Kultur und Lebensweise des Stammes akkurat darzustellen. (Lesen Sie auch: Weltraum Film 90ER: „Apollo 13“ Jetzt Neu…)
Wie unterscheidet sich „Prey“ von anderen Predator-Filmen?
„Prey“ vermeidet weitgehend die Fehler seiner Vorgänger, insbesondere „Predator – Upgrade“, der viele Fans enttäuschte. Statt auf übertriebene Action und komplizierte Handlungsstränge setzt der neue Film auf eine einfache, aber effektive Geschichte, die sich auf den Kampf zwischen Naru und dem Predator konzentriert. Die Kameraarbeit fängt die Schönheit und Gefährlichkeit der nordamerikanischen Wildnis eindrucksvoll ein, während der Schnitt die Spannung kontinuierlich steigert. Die Musik von Sarah Schachner unterstreicht die Atmosphäre des Films und verleiht den Actionszenen zusätzliche Wucht. Im Vergleich zu anderen Filmen der Reihe, die oft auf militärische Einheiten und moderne Waffen setzten, bietet „Prey“ eine erfrischende Perspektive, die den Fokus auf die Fähigkeiten und den Überlebenswillen der Hauptfigur legt.
Welche schauspielerischen Leistungen sind hervorzuheben?
Amber Midthunder überzeugt in der Rolle der Naru mit einer starken und authentischen Darstellung. Sie verkörpert die Entschlossenheit und den Mut ihrer Figur glaubhaft und verleiht ihr eine Tiefe, die in vielen Actionfilmen dieser Art fehlt. Dakota Beavers, der Narus Bruder Taabe spielt, liefert ebenfalls eine solide Leistung ab und ergänzt Midthunders Darstellung auf harmonische Weise. Dane DiLiegro, der den Predator verkörpert, überzeugt durch seine beeindruckende Physis und seine Fähigkeit, die Bedrohlichkeit der Figur ohne viele Worte zu vermitteln. Die Chemie zwischen den Darstellern trägt maßgeblich dazu bei, dass die Geschichte fesselt und die Zuschauer mitfiebern lässt. Laut Rotten Tomatoes loben Kritiker vor allem Midthunders Performance als treibende Kraft des Films.
Wie gelingt die Balance zwischen Action und Horror?
„Prey“ findet eine gelungene Balance zwischen actionreichen Szenen und spannungsgeladenen Horrorelementen. Der Film scheut sich nicht, die Brutalität des Predators und die Gefahren der Wildnis zu zeigen, ohne dabei in übermäßigen Gore zu verfallen. Die Actionszenen sind gut choreografiert und bieten eine Mischung aus traditionellen Kampftechniken und cleveren Fallen, die Naru einsetzt, um dem Predator entgegenzutreten. Die Horrorelemente werden subtil eingesetzt, um eine Atmosphäre der Angst und des Unbehagens zu erzeugen, die den Zuschauer bis zum Schluss in Atem hält. Die Inszenierung des Predators als unaufhaltsame Jagdmaschine, kombiniert mit der Verletzlichkeit der menschlichen Protagonisten, sorgt für eine effektive Mischung aus Nervenkitzel und Spannung.
Der erste „Predator“-Film mit Arnold Schwarzenegger aus dem Jahr 1987 gilt als Klassiker des Action- und Sci-Fi-Genres. Er etablierte das Konzept des Predators als hoch entwickelten Jäger, der auf der Erde Jagd auf Menschen macht. Die nachfolgenden Filme und Ableger konnten an den Erfolg des Originals nur bedingt anknüpfen. (Lesen Sie auch: Scream Film Kehrt Zurück: Der Slasher-Meilenstein im…)
Für wen lohnt sich „Prey“?
„Prey“ ist ein Muss für alle Fans des „Predator“-Franchise, die sich nach einem frischen und spannenden Eintrag in die Reihe sehnen. Wer Filme wie „The Revenant – Der Rückkehrer“ oder „Apocalypto“ mochte, wird hier ebenfalls auf seine Kosten kommen. Der Film bietet eine gelungene Mischung aus Action, Horror und Survival-Elementen, die durch eine starke weibliche Hauptrolle und ein ungewöhnliches historisches Setting ergänzt wird. Auch Zuschauer, die sich für indigene Kulturen und ihre Geschichte interessieren, werden in „Prey“ eine interessante und respektvolle Darstellung finden. Wer jedoch auf übertriebene Special Effects und bombastische Actionsequenzen Wert legt, könnte von dem eher bodenständigen Ansatz des Films enttäuscht sein.
Häufig gestellte Fragen
Wo kann man den neuen Predator Film „Prey“ sehen?
Der neue Predator Film „Prey“ ist exklusiv auf der Streaming-Plattform Disney+ verfügbar. Ein Kinostart ist nicht geplant. Abonnenten von Disney+ können den Film ohne zusätzliche Kosten ansehen. (Lesen Sie auch: Predator Badlands: Wann startet der Film bei…)
Spielt „Prey“ in derselben Kontinuität wie die anderen Predator-Filme?
Ja, „Prey“ ist Teil derselben Kontinuität wie die anderen Filme des Predator-Franchise. Der Film spielt jedoch in der Vergangenheit, was neue Möglichkeiten für die Geschichte eröffnet, ohne die etablierte Mythologie zu verändern.
Gibt es eine Fortsetzung zu „Prey“ oder weitere Predator-Filme in Planung?
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keine offiziellen Ankündigungen bezüglich einer Fortsetzung zu „Prey“ oder weiterer Predator-Filme. Der Erfolg von „Prey“ könnte jedoch dazu führen, dass 20th Century Studios das Franchise in Zukunft weiter ausbaut.
Welche Altersfreigabe hat der neue Predator Film „Prey“?
„Prey“ hat in Deutschland eine Altersfreigabe ab 16 Jahren (FSK 16). Dies ist auf die teils brutalen Gewaltdarstellungen und die düstere Atmosphäre des Films zurückzuführen.
Wer ist die Hauptdarstellerin in „Prey“ und was hat sie vorher gemacht?
Die Hauptdarstellerin in „Prey“ ist Amber Midthunder. Sie ist eine US-amerikanische Schauspielerin indigener Abstammung. Zuvor war sie in Serien wie „Legion“ und „Roswell, New Mexico“ zu sehen. Ihre Rolle in „Prey“ gilt als ihr bisher größter Erfolg. (Lesen Sie auch: Alan Ritchson neuer Film: Kämpft Er gegen…)
Mit „Prey“ ist dem Predator-Franchise ein echter Neustart gelungen. Der Film beweist, dass frische Ideen und eine starke Geschichte auch in einem etablierten Franchise für positive Überraschungen sorgen können. Der neue Predator Film ist ein spannendes und unterhaltsames Filmerlebnis, das Fans des Genres nicht verpassen sollten.








