Whatsapp Status für Fremde? Eine neue Funktion des beliebten Messengers sorgt für Aufsehen: Statusmeldungen werden nun auch Nutzern angezeigt, mit denen man zwar schon einmal Kontakt hatte, die aber nicht in der eigenen Kontaktliste gespeichert sind. Das bedeutet, dass Handwerker, entfernte Bekannte oder Unternehmen plötzlich Einblicke in private Momente erhalten könnten. Glücklicherweise lässt sich diese Änderung aber auch wieder rückgängig machen. WhatsApp Status Fremde steht dabei im Mittelpunkt.

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Zusammenfassung
- Whatsapp erweitert die Reichweite von Statusmeldungen auf Nutzer, mit denen man bereits in Kontakt stand, auch ohne gegenseitiges Speichern der Kontaktdaten.
- Die neue Funktion ist bereits in einigen Ländern für iPhones verfügbar und wird schrittweise ausgerollt.
- Nutzer können die Anzeige von Statusmeldungen von Nicht-Kontakten deaktivieren und ihre eigenen Statusmeldungen einschränken.
- Die Entscheidung, welche Statusmeldungen angezeigt werden, erfolgt laut WABetaInfo auf dem Gerät selbst.
| PRODUKT | Whatsapp Status, Meta, Kostenlos, Verfügbar, iOS und Android, Teilen von Fotos, Videos und Texten mit Kontakten |
|---|---|
| SICHERHEIT | Betroffen: Whatsapp-Nutzer, Schweregrad: Mittel, Patch verfügbar?: Nein (Konfiguration über Einstellungen möglich), Handlungsempfehlung: Datenschutzeinstellungen überprüfen und anpassen |
| APP | Whatsapp, iOS und Android, Kostenlos, Meta Platforms, Inc. |
Whatsapp Status: Mehr Reichweite, mehr Risiko?
Der Whatsapp Status ist ein beliebtes Feature, um schnell und unkompliziert Updates mit seinen Kontakten zu teilen. Ob Urlaubsfotos, lustige Videos oder kurze Gedanken – der Status ermöglicht es, den eigenen Alltag mit anderen zu teilen. Bisher galt die Regel: Nur wer im eigenen Adressbuch gespeichert ist, konnte die Statusmeldungen sehen. Doch nun ändert sich das. Wie Stern berichtet, werden Statusmeldungen nun auch Kontakten angezeigt, mit denen man zwar schon einmal geschrieben hat, deren Nummer aber nicht gespeichert wurde. Stern berichtete zuerst über die Änderung.
Die Experten von WABetaInfo haben diese Neuerung entdeckt und darüber berichtet. Demnach werden Statusmeldungen nun mit allen geteilt, mit denen man jemals eine Konversation geführt hat – selbst wenn diese Personen nicht als Kontakte gespeichert sind. Diese Änderung ist bereits in der neuesten Version der App für iPhones in einzelnen Ländern zu finden und wird aktuell weiter ausgerollt. Das bedeutet, dass die Reichweite der Statusmeldungen deutlich erweitert wird.
Was bedeutet das konkret für die Nutzer?
Konkret bedeutet das: Hat man beispielsweise mit einem Handwerker, einem entfernten Bekannten, einer Autovermietung oder ähnlichen flüchtigen Bekanntschaften Nachrichten ausgetauscht, tauchen die eigenen Statusmeldungen nun auch bei diesen Personen auf. Umgekehrt sieht man auch die Statusmeldungen dieser Personen im eigenen Feed. Das kann zu ungewollten Einblicken in das Privatleben führen und den Kreis der Personen, die die Statusmeldungen sehen, erheblich erweitern.
WABetaInfo betont, dass die Entscheidung, welche Statusmeldungen angezeigt werden, auf dem Gerät selbst erfolgt. Whatsapp speichert diese Daten demnach nicht auf den Servern. Unbekannte Personen werden in den Statusmeldungen mit einem Tilden-Symbol (~), also dem Zeichen „~“, vor dem angezeigten Namen beziehungsweise der Rufnummer gekennzeichnet. So lassen sich die Statusmeldungen von Nicht-Kontakten leicht erkennen. (Lesen Sie auch: WhatsApp Status Datenschutz: So Schützt Du Deine…)
Prüfen Sie regelmäßig Ihre Whatsapp-Privatsphäre-Einstellungen. So behalten Sie die Kontrolle darüber, wer Ihre Statusmeldungen sehen kann.
Wie kann man die Anzeige von Statusmeldungen von Fremden deaktivieren?
Die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten, die Anzeige von Statusmeldungen von Nicht-Kontakten zu deaktivieren und die eigenen Statusmeldungen einzuschränken. Whatsapp bietet verschiedene Privatsphäre-Einstellungen, mit denen man festlegen kann, wer den Status sehen darf. Diese Einstellungen sind zwar nicht neu, aber in Anbetracht der aktuellen Änderung wichtiger denn je.
Um die Privatsphäre-Einstellungen anzupassen, geht man wie folgt vor:
- Öffnen Sie Whatsapp auf Ihrem Smartphone.
- Tippen Sie auf die drei Punkte (Menü) in der oberen rechten Ecke.
- Wählen Sie „Einstellungen“ aus.
- Gehen Sie zu „Datenschutz“.
- Wählen Sie „Status“ aus.
Hier haben Sie drei Optionen:
- Meine Kontakte: Nur Ihre Kontakte sehen Ihren Status.
- Meine Kontakte außer…: Wählen Sie bestimmte Kontakte aus, die Ihren Status nicht sehen sollen.
- Nur teilen mit…: Wählen Sie bestimmte Kontakte aus, mit denen Sie Ihren Status teilen möchten.
Indem man die Option „Meine Kontakte“ auswählt, stellt man sicher, dass nur die Personen, die man selbst im Adressbuch gespeichert hat, die Statusmeldungen sehen können. Wer noch mehr Kontrolle möchte, kann die Option „Meine Kontakte außer…“ nutzen, um bestimmte Personen auszuschließen. Die Option „Nur teilen mit…“ eignet sich besonders, wenn man den Status nur mit einem ausgewählten Personenkreis teilen möchte. (Lesen Sie auch: Disney Plus Rückforderung: So Bekommen Sie Ihr…)
Die hier beschriebenen Schritte können je nach Whatsapp-Version und Betriebssystem leicht variieren. Achten Sie auf die entsprechenden Menüpunkte in Ihrer App.
So funktioniert es in der Praxis
Um die neuen Einstellungen in der Praxis zu testen, empfiehlt es sich, den eigenen Status anzupassen und die verschiedenen Optionen durchzuspielen. Teilen Sie beispielsweise einen Status nur mit ausgewählten Kontakten und prüfen Sie, ob er für andere Personen sichtbar ist. So können Sie sicherstellen, dass die Privatsphäre-Einstellungen wie gewünscht funktionieren. Außerdem ist es ratsam, Freunde und Bekannte zu bitten, zu überprüfen, ob sie den Status sehen können, um sicherzugehen, dass die Einstellungen korrekt vorgenommen wurden.
Ein weiterer Tipp: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontaktliste und entfernen Sie Kontakte, mit denen Sie nicht mehr in Kontakt stehen oder denen Sie keinen Einblick in Ihren Status gewähren möchten. So behalten Sie die Kontrolle über Ihren persönlichen Kreis.
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Einstellungen nur für zukünftige Statusmeldungen gelten. Bereits veröffentlichte Statusmeldungen bleiben für die Personen sichtbar, die sie zuvor sehen konnten. Um sicherzustellen, dass ältere Statusmeldungen nicht von ungewollten Personen gesehen werden, können Sie diese manuell löschen.
Vorteile und Nachteile der erweiterten Status-Reichweite
Die erweiterte Status-Reichweite von Whatsapp hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein Vorteil ist, dass man leichter mit Personen in Kontakt bleiben kann, mit denen man zwar nicht regelmäßig schreibt, aber dennoch verbunden ist. So kann man beispielsweise ehemalige Kollegen oder entfernte Familienmitglieder über den eigenen Alltag auf dem Laufenden halten. Auch für Unternehmen kann die erweiterte Reichweite von Vorteil sein, da sie so leichter Kunden erreichen und über Angebote oder Neuigkeiten informieren können. (Lesen Sie auch: Bell X-76: Revolutioniert Dieser Heli die Kriegsführung?)

Allerdings gibt es auch erhebliche Nachteile. Die Privatsphäre kann leiden, wenn Personen Einblick in den Status erhalten, denen man diesen Einblick nicht gewähren möchte. Auch das Risiko von Missverständnissen oder ungewollten Reaktionen steigt, wenn der Kreis der Personen, die den Status sehen, größer wird. Es ist daher wichtig, sich bewusst zu machen, wer den eigenen Status sehen kann und die Privatsphäre-Einstellungen entsprechend anzupassen.
Wie sicher ist der Whatsapp Status wirklich?
Whatsapp betont immer wieder, dass die Kommunikation über den Messenger Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist. Das bedeutet, dass nur Sender und Empfänger die Nachrichten lesen können. Allerdings gilt diese Verschlüsselung nicht für den Status. Zwar können Dritte die Statusmeldungen nicht abfangen oder mitlesen, aber sie können sie sehen, wenn sie im Kreis der Personen sind, denen der Status angezeigt wird. Es ist daher wichtig, sich bewusst zu machen, dass der Status nicht so privat ist wie eine persönliche Nachricht.
Um die Sicherheit des eigenen Whatsapp-Kontos zu erhöhen, empfiehlt es sich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren. Diese Funktion bietet zusätzlichen Schutz vor unbefugtem Zugriff. Außerdem sollte man regelmäßig die Berechtigungen der App überprüfen und sicherstellen, dass Whatsapp nur auf die Daten zugreifen kann, die für die Nutzung des Messengers erforderlich sind. Weitere Informationen zur Sicherheit von Whatsapp finden sich beispielsweise auf der Seite des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Whatsapp Status im Vergleich zu Alternativen
Der Whatsapp Status ist nicht das einzige Feature, mit dem man schnell und unkompliziert Updates mit anderen teilen kann. Auch andere Messenger wie Telegram, Signal oder Threema bieten ähnliche Funktionen. Telegram beispielsweise verfügt über die „Stories“-Funktion, mit der man Fotos und Videos mit seinen Kontakten teilen kann. Signal bietet ebenfalls eine Status-Funktion, die jedoch standardmäßig nur für die eigenen Kontakte sichtbar ist. Threema, ein Messenger mit Fokus auf Privatsphäre, bietet ebenfalls eine Status-Funktion, bei der man genau festlegen kann, wer den Status sehen darf.
Im Vergleich zu diesen Alternativen bietet Whatsapp eine größere Reichweite, da der Messenger von vielen Menschen genutzt wird. Allerdings geht diese Reichweite auch mit einem höheren Risiko für die Privatsphäre einher. Wer Wert auf Datenschutz legt, sollte daher die Alternativen in Betracht ziehen und die Privatsphäre-Einstellungen von Whatsapp genau prüfen. Ein Vergleich der verschiedenen Messenger und ihrer Datenschutzrichtlinien findet sich beispielsweise auf der Seite von Datenschutz.org. (Lesen Sie auch: Rosalie Unglaube Biathlon: beendet -Karriere überraschend)
Ausblick: Wohin geht die Reise für den Whatsapp Status?
Die erweiterte Status-Reichweite von Whatsapp ist ein Beispiel dafür, wie sich Messenger-Dienste ständig weiterentwickeln und neue Funktionen einführen. Es ist zu erwarten, dass auch in Zukunft weitere Änderungen und Neuerungen im Bereich des Status und anderer Features geben wird. Dabei wird es wichtig sein, dass die Nutzer die Kontrolle über ihre Privatsphäre behalten und die Einstellungen entsprechend anpassen können. Auch die Messenger-Dienste selbst müssen sich der Verantwortung bewusst sein und die Privatsphäre der Nutzer schützen. Die Entwicklung im Bereich der Messenger-Dienste wird spannend bleiben und es bleibt abzuwarten, welche Neuerungen die Zukunft bringt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die neue Whatsapp-Funktion, die Statusmeldungen auch für Personen anzeigt, die nicht als Kontakte gespeichert sind, sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. Es ist entscheidend, die eigenen Datenschutzeinstellungen im Blick zu behalten und anzupassen, um die Kontrolle über die Sichtbarkeit der eigenen Statusmeldungen zu gewährleisten und ungewollte Einblicke in das Privatleben zu verhindern.










