Hollywood auf der Straße: Robert De Niro führte die „No Millionen planen neue Proteste“>Kings“-Proteste gegen Trump an – mit Millionen Gleichgesinnten.
Hollywoodstar Robert De Niro, 82, gilt als berühmter wie scharfer Kritiker des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, 79. Das zeigte er nun einmal mehr auf den Straßen von New York City: Der Oscarpreisträger marschierte beim dritten „No Kings“-Protesttag an der Spitze des Zugs – Seite an Seite mit Bürgerrechtler Reverend Al Sharpton, 71, und Staatsanwältin Letitia James, 67. Rund 3.000 Kundgebungen waren laut US-Medien landesweit für diesen Samstag angesetzt worden.
In seiner Rede ließ De Niro keinen Zweifel daran, worum es ihm geht. Die Proteste seien ein „großer Schlachtruf, und enorm erfolgreich – Millionen von uns sind dem Aufruf gefolgt“. Dann wurde er noch direkter: „Es ist Zeit, Nein zu Königen zu sagen. Es ist Zeit, Nein zu Donald Trump zu sagen. Wir haben genug. Kein König Trump, keine unnötigen Kriege, die unsere Ressourcen verschlingen und unschuldige Menschen töten. Kein korrupter Anführer, der sich selbst bereichert. Keine Kürzungen bei der Gesundheitsversorgung, keine unbezahlbaren Lebensmittel, kein unerschwinglicher Wohnraum.“ Doch Trump, so De Niro, könne all das nicht allein anrichten – ohne die Komplizenschaft von „maskierten Verbrechern, die unsere Nachbarn erschießen“ und des Kongresses sowie seiner Gefolgsleute in der Verwaltung.
Springsteen singt für Minneapolis
Während De Niro New York aufmischte, stand Bruce Springsteen in St. Paul, Minnesota, vor einer der größten Menschenansammlungen des Tages – begleitet von Senator Bernie Sanders und Gouverneur Tim Walz. Springsteen spielte „Streets of Minneapolis“, einen Song, den er nach den tödlichen ICE-Einsätzen gegen Alex Pretti und Renee Good geschrieben hatte. „Diesen vergangenen Winter brachten Bundestruppen Tod und Terror in die Straßen von Minneapolis“, sagte er. „Nun, sie haben sich die falsche Stadt ausgesucht.“
Renee Goods Witwe Becca Good ließ eine Erklärung verlesen, die Jane Fonda auf der Bühne vortrug: „Die Welt weiß jetzt, dass meine Frau mit Sonnenschein und einer unvergleichlichen Güte strahlte. Wir wurden um einen unglaublichen Menschen beraubt.“
Baez und Fonda auch in Washington
In Washington D.C. versammelten sich Tausende vor dem Kennedy Center zur Veranstaltung „Artists United for Our Freedom“, organisiert von Fondas Komitee für den Ersten Zusatzartikel. Joan Baez und die Singer-Songwriterin Maggie Rogers traten auf, der Schauspieler Billy Porter und die Lyrikerin Rupi Kaur sprachen. Fonda selbst hatte den Tag zuvor mit einem Presserundgang verbracht, um für die Kundgebungen in Städten von San Diego bis Boston und sogar in London zu werben.
Quelle: Gala




