Ein verheerendes Lawinenunglück mit toten Skitourengehern erschüttert Kalifornien. Acht Menschen kamen ums Leben, ein weiterer wird vermisst und gilt als wahrscheinlich tot. Eine Gruppe von Skitourengehern wurde von einer Lawine überrascht, während sie sich im Tahoe National Forest in der Nähe von Castle Peak befand. Rettungskräfte kämpften stundenlang gegen den Sturm, um die Überlebenden zu bergen. Lawinenunglück Tote steht dabei im Mittelpunkt.

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| Event | Ergebnis | Datum | Ort | Schlüsselmomente |
|---|---|---|---|---|
| Lawinenabgang | 8 Tote, 1 Vermisster | Dienstag | Tahoe National Forest, Kalifornien | Automatisches Notsignal, schwierige Bergung, Überleben im Wald |
Auf einen Blick
- Acht Tote nach Lawinenabgang im Tahoe National Forest.
- Ein weiterer Skitourengeher wird vermisst und gilt als wahrscheinlich tot.
- Sechs Menschen überlebten das Unglück.
- Schwierige Rettungsaktion aufgrund von Sturm und Schneefall.
Was ist passiert?
Wie Stern berichtet, ereignete sich das Lawinenunglück am Dienstag gegen 11:30 Uhr Ortszeit nahe Castle Peak im Tahoe National Forest. Eine Gruppe von 15 Skitourengehern, bestehend aus vier Bergführern und elf Gästen, befand sich auf dem Rückweg von einer dreitägigen geführten Tour zu den Frog-Lake-Hütten. Ein automatisches Notsignal, ausgelöst durch Lawinen-Verschüttetensuchgeräte und eine Satelliten-SOS-Funktion, ging bei der Notrufzentrale ein. Eine schwere Neuschneelast auf einer instabilen Schneeschicht hatte sich gelöst und die Lawine ausgelöst.
Die dramatische Rettungsaktion
Mehr als 50 speziell ausgebildete Rettungskräfte, darunter viele Freiwillige, machten sich trotz des Sturms, Schneetreibens und der zeitweise schlechten Sicht auf den Weg zum Unglücksort. Eine Pistenraupe konnte die Einsatzkräfte nur bis auf etwa drei Kilometer an die Unglücksstelle heranbringen. Von dort aus mussten sie auf Skiern weitergehen. Das erste Team erreichte die Überlebenden erst gegen 17:30 Uhr. Das Sheriffbüro stand über einen Notfall-Satelliten-Nachrichtendienst mit ihnen in Kontakt, über den sie Textnachrichten senden konnten. Die sechs Überlebenden hatten sich in einem Wald in Sicherheit gebracht. Sie erlitten Verletzungen und medizinische Probleme; zwei von ihnen konnten nicht mehr gehen. Drei Tote hatten sie demnach selbst bereits im Lawinenfeld ausgemacht, während sie auf Hilfe warteten.
Lawinen entstehen, wenn eine instabile Schneedecke auf einem Hang durch äußere Einflüsse wie Neuschnee, Temperaturänderungen oder menschliche Aktivität ins Rutschen gerät. Die Wucht einer Lawine kann verheerend sein und Menschen, Fahrzeuge und sogar ganze Gebäude zerstören. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück Alpen: Tote und Evakuierungen in Frankreich)
„Lawine!“ – Der letzte Ruf
Laut Einsatzleiter Captain Russell Greene berichteten die Überlebenden, dass jemand noch „Lawine!“ gerufen habe, bevor die Gruppe erfasst wurde. Die Lawine soll etwa so lang wie ein Footballfeld gewesen sein – gut 100 Meter. Neun Frauen und sechs Männer befanden sich in der Gruppe. Der genaue Hergang des Unglücks wird noch untersucht. Die Lawinengefahr in der Region war in den Tagen zuvor als erheblich eingestuft worden, wie Lawinenwarndienste regelmäßig kommunizieren.
Wie konnte es zu diesem Lawinenunglück mit Toten kommen?
Die Kombination aus starkem Schneefall in den Tagen vor dem Unglück und einer bereits instabilen Schneedecke dürfte die Hauptursache für die Lawine gewesen sein. Die schwere Neuschneelast erhöhte den Druck auf die unteren Schichten, was schließlich zum Abrutschen des Schneebretts führte. Auch die Wahl des Geländes könnte eine Rolle gespielt haben. Steile Hänge mit einer bestimmten Ausrichtung zur Windrichtung sind besonders anfällig für Lawinen. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich vor einer Skitour im freien Gelände über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört das Mitführen von Lawinen-Verschüttetensuchgeräten, Sonde und Schaufel sowie die Kenntnis ihrer Anwendung.
Skitouren im freien Gelände sind mit Risiken verbunden. Informieren Sie sich vor jeder Tour über die aktuelle Lawinensituation, planen Sie Ihre Route sorgfältig und führen Sie die notwendige Sicherheitsausrüstung mit sich. Im Zweifelsfall verzichten Sie auf die Tour.
Die Reaktion der Behörden
Sheriff Shannan Moon äußerte sich bestürzt über das Lawinenunglück mit Toten und sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Sie betonte, dass die Rettungskräfte alles in ihrer Macht Stehende getan hätten, um die Überlebenden zu bergen. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären und Lehren daraus zu ziehen. Die Forstbehörde des Tahoe National Forest arbeitet eng mit den Rettungskräften zusammen. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück Alpen: Drei Tote bei Tragödie in…)
Was bedeutet dieses Unglück für die Zukunft des Skitourengehens in Kalifornien?
Dieses Lawinenunglück mit Toten wird zweifellos zu einer verstärkten Sensibilisierung für die Gefahren des Skitourengehens im freien Gelände führen. Es ist zu erwarten, dass die Lawinenwarndienste ihre Informationen noch präziser und verständlicher kommunizieren werden. Auch die Ausbildung von Skitourengehern in Bezug auf Lawinenkunde und Risikomanagement dürfte verstärkt werden. Ob das Unglück zu Einschränkungen des Skitourengehens in bestimmten Gebieten führen wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Wichtig ist, dass sich Skitourengeher ihrer Verantwortung bewusst sind und alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen, um ihre Sicherheit und die Sicherheit anderer zu gewährleisten. Die Saison für Skitourengeher ist damit aber wohl vorzeitig beendet.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Menschen starben bei dem Lawinenunglück?
Bei dem Lawinenunglück im Tahoe National Forest kamen acht Menschen ums Leben. Ein weiterer Skitourengeher wird noch vermisst und gilt aufgrund der Umstände als wahrscheinlich tot. (Lesen Sie auch: Lawinenunglück Sulden: Zwei Tote in Südtirol Geborgen)
Wo genau ereignete sich das Lawinenunglück mit Toten?
Das Unglück ereignete sich in der Nähe von Castle Peak im Tahoe National Forest in Kalifornien, während die Gruppe auf dem Rückweg zu den Frog-Lake-Hütten war.
Was waren die Ursachen für das Lawinenunglück?
Die Lawine wurde wahrscheinlich durch eine Kombination aus starkem Neuschnee auf einer instabilen Schneedecke ausgelöst. Auch die Wahl des Geländes könnte eine Rolle gespielt haben.
Welche Sicherheitsmaßnahmen sollten Skitourengeher beachten?
Skitourengeher sollten sich vor jeder Tour über die aktuelle Lawinensituation informieren, ihre Route sorgfältig planen und die notwendige Sicherheitsausrüstung mitführen, einschließlich Lawinen-Verschüttetensuchgerät, Sonde und Schaufel.
Wie lief die Rettungsaktion ab?
Mehr als 50 Rettungskräfte kämpften sich bei Sturm und Schneefall zum Unglücksort vor. Die Überlebenden wurden mit Hilfe eines Notfall-Satelliten-Nachrichtendienstes lokalisiert und geborgen. (Lesen Sie auch: Lawinen österreich: Tote und Gefahr in Tirols…)
Das Lawinenunglück mit Toten im Tahoe National Forest ist eine tragische Erinnerung an die Gefahren des Skitourengehens im freien Gelände. Es ist von entscheidender Bedeutung, sich vor jeder Tour gründlich vorzubereiten und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer zu gewährleisten. Eine gute Ausbildung in Lawinenkunde ist dabei unerlässlich, wie der Deutsche Alpenverein empfiehlt.











