Teamchef Ralf Rangnick hat am Montag den ÖFB Kader für die kommenden Testspiele im Frühjahr bekannt gegeben. Im Fokus stehen die Vorbereitungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Vier neue Gesichter sind im Aufgebot der österreichischen Nationalmannschaft.

Hintergrund zur Nominierung des ÖFB Kaders
Die Nominierung des Kaders erfolgt im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2026. Teamchef Rangnick möchte die Gelegenheit nutzen, um neue Spieler zu testen und die Mannschaft optimal auf das Turnier vorzubereiten. Die Testspiele gegen Ghana, Südkorea und Tunesien bieten eine ideale Plattform, um verschiedene Taktiken und Aufstellungen auszuprobieren. Zudem muss Rangnick bis zum 11. Mai einen Großkader von 35 bis 55 Spielern bei der FIFA melden.
Aktuelle Entwicklung: Vier Neulinge im ÖFB Kader
Wie sport.ORF.at berichtet, stehen mit Paul Wanner und Carney Chukwuemeka zwei vielversprechende Mittelfeldspieler im Aufgebot, deren Verbandswechsel erst kürzlich von der FIFA bestätigt wurden. David Affengruber vom spanischen Club Elche ist ebenfalls neu im Kader. Zudem wurde Florian Wiegele vom tschechischen Verein Viktoria Pilsen als vierter Tormann nominiert. (Lesen Sie auch: Florian Wiegele im ÖFB-Kader: Rangnick überrascht)
Die erstmalige Nominierung von Wanner und Chukwuemeka unterstreicht Rangnicks Bemühungen, junge Talente in das Nationalteam zu integrieren. Beide Spieler haben in ihren jeweiligen Vereinen bereits ihr Können unter Beweis gestellt und sollen nun auch im Nationalteam eine wichtige Rolle spielen. Affengruber, der bereits auf Abruf stand, erhält nun die Chance, sich in der Innenverteidigung zu beweisen. Die Nominierung von Wiegele erweitert das Torhüterteam und gibt Rangnick zusätzliche Optionen.
Neben den Neulingen stehen auch erfahrene Spieler wie Saša Kalajdžić im Kader. Kalajdžić, der in der Vergangenheit bereits wichtige Tore für das Nationalteam erzielt hat, soll der Mannschaft mit seiner Erfahrung und Torgefahr helfen.
Die Testspiele im Detail
Der ÖFB Kader trifft im Rahmen der Vorbereitung auf die WM 2026 auf drei unterschiedliche Gegner. Am 27. März (18.00 Uhr) spielt Österreich in Wien gegen Ghana, gefolgt von einem weiteren Heimspiel am 31. März (20.45 Uhr) gegen Südkorea. Am 1. Juni (20.45 Uhr) empfängt die Elf von Teamchef Rangnick dann Tunesien im Ernst-Happel-Stadion. Ein vierter Testgegner in den USA steht noch aus. Die Spiele gegen Ghana und Südkorea werden live im ORF übertragen. (Lesen Sie auch: Chukwuemeka wechselt zum ÖFB: Rangnick überzeugt Talent)
Reaktionen und Stimmen zur Kader-Nominierung
Die Nominierung des ÖFB Kaders hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während die Berufung der jungen Talente Wanner und Chukwuemeka positiv aufgenommen wurde, gab es auch kritische Stimmen bezüglich der Nichtberücksichtigung anderer Spieler. Teamchef Rangnick betonte jedoch, dass er sich bei der Kaderzusammenstellung von den aktuellen Leistungen und der taktischen Ausrichtung der Mannschaft habe leiten lassen.
„Wir haben uns für diesen Kader entschieden, weil wir glauben, dass er uns die besten Möglichkeiten bietet, die Testspiele erfolgreich zu gestalten und uns optimal auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten“, so Rangnick in einer Pressekonferenz des ÖFB.
Was bedeutet die Kader-Nominierung für die Zukunft?
Die aktuelle ÖFB Kader-Nominierung gibt einen Ausblick auf die zukünftige Ausrichtung des Nationalteams. Die Integration junger Talente wie Wanner und Chukwuemeka zeigt, dass Rangnick auf eine Verjüngung der Mannschaft setzt. Gleichzeitig sollen erfahrene Spieler wie Kalajdžić weiterhin eine wichtige Rolle spielen und die jungen Spieler führen. Die kommenden Testspiele werden zeigen, ob diese Strategie aufgeht und ob die Mannschaft bereit ist für die Herausforderungen der WM-Qualifikation. (Lesen Sie auch: Erster Todestag von AnNa R.: Peter Plate…)

Die Vorbereitung auf die WM 2026 ist ein langfristiger Prozess. Teamchef Rangnick wird die kommenden Monate nutzen, um die Mannschaft weiter zu entwickeln und verschiedene Optionen auszuprobieren. Die Tür für weitere Spieler steht offen, und es ist zu erwarten, dass es bis zum endgültigen WM-Kader noch einige Veränderungen geben wird.
Fahrplan des ÖFB-Teams zur WM 2026
Der Weg zur WM 2026 ist klar strukturiert. Nach den Testspielen im März und Juni wird es weitere Vorbereitungsphasen geben, in denen die Mannschaft weiter an ihrer Form und Taktik arbeiten wird. Die Qualifikationsspiele für die WM 2026 beginnen voraussichtlich im Herbst 2026. Bis dahin hat Teamchef Rangnick noch genügend Zeit, um die Mannschaft optimal auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.
| Datum | Ereignis | Ort |
|---|---|---|
| 23. bis 26. März 2026 | Kurztrainingslager | Marbella |
| 27. März 2026 | Testspiel gegen Ghana | Wien |
| 31. März 2026 | Testspiel gegen Südkorea | Wien |
| 1. Juni 2026 | Testspiel gegen Tunesien | Wien |
Häufig gestellte Fragen zu öfb kader
Welche Spieler wurden neu in den ÖFB Kader berufen?
Teamchef Ralf Rangnick hat vier neue Spieler in den ÖFB Kader berufen: Paul Wanner, Carney Chukwuemeka, David Affengruber und Florian Wiegele. Wanner und Chukwuemeka sind Mittelfeldspieler, Affengruber spielt in der Abwehr und Wiegele ist Torwart. (Lesen Sie auch: SPD in Geldnot? Parteizentrale wird Jetzt Teilweise…)
Wann finden die nächsten Testspiele des ÖFB Teams statt?
Das ÖFB Team bestreitet am 27. März 2026 ein Testspiel gegen Ghana in Wien. Am 31. März 2026 folgt ein weiteres Testspiel gegen Südkorea, ebenfalls in Wien. Am 1. Juni 2026 spielt das Team gegen Tunesien.
Warum wurden Paul Wanner und Carney Chukwuemeka in den Kader berufen?
Paul Wanner und Carney Chukwuemeka wurden in den ÖFB Kader berufen, weil sie als vielversprechende Talente gelten und ihre Verbandswechsel zum österreichischen Verband kürzlich von der FIFA bestätigt wurden. Rangnick setzt auf die Integration junger Spieler.
Welche Bedeutung haben die Testspiele für die Vorbereitung auf die WM 2026?
Die Testspiele sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf die WM 2026. Sie bieten Teamchef Rangnick die Möglichkeit, neue Spieler zu testen, verschiedene Taktiken auszuprobieren und die Mannschaft optimal auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.
Wann muss der endgültige Kader für die WM 2026 bekannt gegeben werden?
Der endgültige ÖFB Kader mit maximal 26 Spielern muss spätestens am 1. Juni 2026 bekannt gegeben werden. Zuvor muss Rangnick am 11. Mai einen Großkader von 35 bis 55 Spielern bei der FIFA melden.
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