Osterfeuer: So schützen Sie Tiere vor den Flammen
Osterfeuer sind eine schöne Tradition, bergen aber Gefahren für Wildtiere. Oftmals suchen Kleintiere Schutz in den aufgeschichteten Holzhaufen und können bei Entzündung des Feuers nicht mehr rechtzeitig flüchten. Tierschutzorganisationen geben Tipps, wie Sie osterfeuer tiere schützen können.

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„Fillie Osterfuchs“: Ein Warnendes Beispiel
Die Geschichte des kleinen Fuchsmädchens „Fillie Osterfuchs“ berührte vor einigen Jahren viele Menschen in Hamburg. Wie Stern berichtet, erlitt das etwa vier Wochen alte Tier schwerste Brandverletzungen in einem Osterfeuer. Dank intensiver Pflege durch den Hamburger Tierschutzverein konnte Fillie gerettet und später ausgewildert werden. Dieses Schicksal verdeutlicht die tödliche Gefahr, die von Osterfeuern für Wildtiere ausgeht.
Warum Osterfeuer für Tiere so gefährlich sind
Besonders gefährlich sind Reisig- und Holzhaufen, die bereits Wochen vor Ostern aufgeschichtet werden. Diese Haufen bieten Unterschlupf für zahlreiche Tiere, insbesondere in den noch kühlen Nächten. Igel, Vögel, Frösche, Mäuse und Insekten nutzen diese Gelegenheiten gerne. Werden die Haufen dann unkontrolliert angezündet, haben die Tiere keine Chance zu entkommen und verbrennen qualvoll. (Lesen Sie auch: Versteckter Husky Test: Finden Sie den Hund…)
Der Hamburger Tierschutzverein warnt eindrücklich: Osterfeuer können sich schnell in einen „Scheiterhaufen für Wildtiere“ verwandeln.
Was tun, um Tiere zu schützen?
Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt, gänzlich auf Osterfeuer zu verzichten. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, sollte folgende Tipps beachten, um osterfeuer tiere zu schützen:
- Den Haufen nur locker aufschichten, um ihn für Tiere weniger attraktiv zu machen.
- Unmittelbar vor dem Anzünden den Haufen komplett umschichten.
Wie kann man Osterfeuer vermeiden?
Als Alternative zum traditionellen Osterfeuer bieten sich Feuerkörbe oder Feuerschalen an. Diese sind nicht nur sicherer für Tiere, sondern auch leichter zu kontrollieren und hinterlassen weniger Schäden im Garten. So kann man die Osterfeuer-Tradition genießen, ohne die Tierwelt zu gefährden. (Lesen Sie auch: Wetter: Wetterumschwung am Wochenende)
Vorname Nachname privat: Was ist aktuell über [sie/ihn] bekannt?
Über das Privatleben der Verantwortlichen beim Hamburger Tierschutzbund, die sich um „Fillie Osterfuchs“ gekümmert haben, ist öffentlich wenig bekannt. Ihr Engagement für den Schutz von Wildtieren, die Opfer von Osterfeuern werden, steht jedoch im Vordergrund ihrer Arbeit.
Der Fokus liegt klar auf der Sensibilisierung der Bevölkerung für die Gefahren von Osterfeuern und der Förderung tierschutzgerechter Alternativen. Die Organisation setzt sich aktiv für den Schutz von Wildtieren ein und bietet Beratung und Unterstützung für Tierhalter und die Bevölkerung.
Informationen zur aktuellen Arbeit des Hamburger Tierschutzvereins finden sich auf ihrer Webseite 24Hamburg.de. (Lesen Sie auch: Kapstadt: Helikopter streift Felswand bei Löscheinsatz – Augenzeugenvideo…)
Häufig gestellte Fragen
Warum sind Osterfeuer gefährlich für Tiere?
Osterfeuer werden oft aus Reisig und Holz aufgebaut, die für Tiere einen idealen Unterschlupf darstellen. Werden die Feuer dann entzündet, können die Tiere nicht mehr rechtzeitig flüchten und verbrennen.

Welche Tiere sind besonders gefährdet?
Besonders gefährdet sind Kleintiere wie Igel, Vögel, Frösche, Mäuse und Insekten, die sich gerne in den Holzhaufen verstecken.
Was kann man tun, um Tiere zu schützen?
Den Holzhaufen erst kurz vor dem Anzünden aufschichten und ihn vorher noch einmal umschichten, um Tiere zu verscheuchen. Alternativ kann man auf ein Osterfeuer verzichten und stattdessen eine Feuerschale verwenden. (Lesen Sie auch: Asiatische Nadelameise in Deutschland Entdeckt: Gefahr)
Wer hilft, wenn ein Tier durch ein Osterfeuer verletzt wurde?
In diesem Fall sollte man sich umgehend an den örtlichen Tierschutzverein oder eine Tierrettungsorganisation wenden. Diese können das verletzte Tier versorgen und gegebenenfalls in eine Tierklinik bringen.
Gibt es rechtliche Bestimmungen für Osterfeuer?
Ja, Osterfeuer müssen in der Regel bei der Gemeinde angemeldet werden und dürfen nur unter bestimmten Auflagen entzündet werden. Diese Auflagen können den Schutz von Tieren und die Vermeidung von Umweltbelastungen betreffen. Informationen dazu gibt es bei der zuständigen Gemeinde oder Stadtverwaltung. Der NABU gibt Auskunft.










