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Home International

Sie kämpfte für Frauenrechte und mehr Menschlichkeit: Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist tot

by Rathaus Nachrichten
7. Februar 2026
in International
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Rita Süssmuth
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⏱️ Lesezeit: 9 Min.
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📅 Aktualisiert: 1. Februar 2026
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✅ Geprüft

Deutschland trauert um eine herausragende Politikerin und Vorkämpferin für Frauenrechte und eine humanere Gesellschaft. Eine Frau, die sich stets für die Schwachen einsetzte und dabei auch vor Konflikten mit den eigenen Parteireihen nicht zurückschreckte, hat uns verlassen. Ihr Engagement, ihre Überzeugung und ihre unermüdliche Arbeit für eine gerechtere Welt werden unvergessen bleiben. Ihr Wirken prägte die deutsche Politik über Jahrzehnte hinweg und hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird.

Rita Süssmuth
Symbolbild: Rita Süssmuth (Foto: Pexels)
📑 Inhaltsverzeichnis
+
  • Eine Quereinsteigerin erobert die Politik
  • Zehn Jahre an der Spitze des Bundestages
  • Rita Süssmuth und die Migrationspolitik
  • Kontroversen und liberale Positionen
  • Ein bleibendes Erbe
  • Weiterführende Informationen
  • Häufig gestellte Fragen (FAQ)
  • Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Rita Süssmuth war eine bedeutende deutsche Politikerin, die sich insbesondere für Frauenrechte, Familienpolitik und Migrationsfragen engagierte.
  • Sie war von 1988 bis 1998 Bundestagspräsidentin und damit die zweite Frau in diesem Amt.
  • Als Bundesgesundheitsministerin setzte sie sich für eine humane Drogenpolitik und die Aids-Prävention ein.
  • Rita Süssmuth galt als eine streitbare und unabhängige Stimme, die auch innerhalb ihrer eigenen Partei, der CDU, für ihre Überzeugungen eintrat.

Eine Quereinsteigerin erobert die Politik

Der Weg von Rita Süssmuth in die Politik war alles andere als vorgezeichnet. Geboren in Schlesien und aufgewachsen in Nordrhein-Westfalen, studierte sie Geschichte, Soziologie und Pädagogik und promovierte anschließend. Ihre akademische Karriere führte sie an verschiedene Universitäten, wo sie sich intensiv mit Fragen der Sozialpolitik und der Rolle der Frau in der Gesellschaft auseinandersetzte. Diese Erfahrungen prägten ihren Blick auf die Welt und motivierten sie, sich aktiv in die Gestaltung der Politik einzubringen.

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Ihr politischer Aufstieg begann in den 1980er Jahren. Zunächst engagierte sie sich in der Kommunalpolitik, bevor sie 1985 zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit berufen wurde. In diesem Amt setzte sie sich mit Nachdruck für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien und Kindern ein. Sie initiierte zahlreiche Projekte zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und engagierte sich für eine humane Drogenpolitik. Auch die Aids-Prävention war ihr ein wichtiges Anliegen.

Besonders hervorzuheben ist, dass Rita Süssmuth stets den Dialog mit den Betroffenen suchte. Sie scheute sich nicht, kontroverse Themen anzusprechen und auch unkonventionelle Wege zu gehen. Ihr Engagement für eine offene und tolerante Gesellschaft brachte ihr nicht nur Anerkennung, sondern auch Kritik ein. Doch sie ließ sich nicht beirren und blieb ihren Überzeugungen treu. (Lesen Sie auch: Israel öffnet den Grenzposten Rafah: Ein Zugeständnis…)

💡 Wichtig zu wissen

Rita Süssmuth war eine der ersten Politikerinnen, die das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die politische Agenda setzte. Sie forderte bessere Betreuungsangebote für Kinder und flexiblere Arbeitszeitmodelle, um Frauen die Möglichkeit zu geben, sowohl ihre beruflichen als auch ihre familiären Verpflichtungen zu erfüllen.

Zehn Jahre an der Spitze des Bundestages

Ein weiterer Meilenstein in der Karriere von Rita Süssmuth war ihre Wahl zur Bundestagspräsidentin im Jahr 1988. Sie war die zweite Frau in diesem Amt und prägte die Arbeit des Parlaments über zehn Jahre hinweg. Als Bundestagspräsidentin setzte sie sich für eine offene und transparente Debattenkultur ein. Sie achtete darauf, dass alle Abgeordneten zu Wort kamen und dass auch Minderheiten ihre Anliegen vortragen konnten.

Rita Süssmuth verstand ihr Amt als eine neutrale Instanz, die überparteilich agieren sollte. Sie war stets bemüht, Kompromisse zu finden und die unterschiedlichen Positionen im Parlament zusammenzuführen. Ihr diplomatisches Geschick und ihre Fähigkeit, zuzuhören, trugen dazu bei, dass sie von allen Fraktionen respektiert wurde.

Auch als Bundestagspräsidentin scheute sich Rita Süssmuth nicht, unbequeme Themen anzusprechen. Sie setzte sich beispielsweise für eine Reform des Wahlrechts ein und forderte eine stärkere Beteiligung von Frauen in der Politik. Auch die Migrationspolitik war ihr ein wichtiges Anliegen. Sie plädierte für eine humane und weltoffene Politik, die den Schutz der Menschenrechte in den Mittelpunkt stellt. Ihre Arbeit als Bundestagspräsidentin trug maßgeblich zur Stärkung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland bei.

Rita Süssmuth und die Migrationspolitik

Ein besonders wichtiges Thema für Rita Süssmuth war die Migrationspolitik. Sie setzte sich vehement für eine humane und gerechte Behandlung von Flüchtlingen und Migranten ein. Sie war der festen Überzeugung, dass Deutschland als Einwanderungsland von der Vielfalt und den Talenten der Zuwanderer profitieren kann. Sie forderte eine offene und tolerante Gesellschaft, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben, unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion.

Rita Süssmuth war Vorsitzende der von der Bundesregierung eingesetzten „Unabhängigen Kommission Zuwanderung“. Die Kommission legte im Jahr 2001 einen Bericht vor, der wegweisende Empfehlungen für eine moderne Migrationspolitik enthielt. Der Bericht plädierte unter anderem für ein Punktesystem bei der Zuwanderung von Fachkräften und für eine bessere Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.

Die Empfehlungen der Süssmuth-Kommission stießen auf breite Zustimmung, wurden aber auch kontrovers diskutiert. Insbesondere die Forderung nach einem Punktesystem wurde von einigen Politikern und Medien kritisiert. Dennoch trug der Bericht dazu bei, die Debatte über die Migrationspolitik zu versachlichen und neue Perspektiven zu eröffnen. Rita Süssmuth blieb auch nach ihrer Zeit als Bundestagspräsidentin eine gefragte Expertin in Fragen der Migration und Integration.

Kontroversen und liberale Positionen

Rita Süssmuth eckte mit ihren liberalen Positionen immer wieder in den eigenen Reihen an. Gerade in der CDU, die traditionell eher konservativ ausgerichtet ist, sorgten ihre Ansichten zu Themen wie Familienpolitik, Drogenpolitik und Migrationspolitik für Diskussionen. Sie scheute sich jedoch nicht, ihre Meinung zu vertreten und auch gegen den Strom zu schwimmen. Diese Unabhängigkeit und ihr Mut, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen, machten sie zu einer respektierten und geachteten Politikerin über Parteigrenzen hinweg.

Rita Süssmuth
Symbolbild: Rita Süssmuth (Foto: Pexels)

Ihre Haltung zur Familienpolitik, die sie als Bundesministerin prägte, war stets von dem Gedanken der Wahlfreiheit geprägt. Sie setzte sich für die Förderung von Familien ein, unabhängig von ihrer Form. Ob traditionelle Familie mit Vater, Mutter und Kind oder Alleinerziehende oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften – für Rita Süssmuth waren alle Familienformen gleichwertig und verdienten die gleiche Unterstützung.

Auch in der Drogenpolitik vertrat sie progressive Ansichten. Sie plädierte für eine Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten und für eine verstärkte Prävention. Sie war der Überzeugung, dass eine repressive Drogenpolitik nicht zielführend ist und dass es wichtig ist, den Betroffenen zu helfen und ihnen eine Perspektive zu geben.

Ein bleibendes Erbe

Das politische Erbe von Rita Süssmuth ist immens. Sie hat die deutsche Politik über Jahrzehnte hinweg geprägt und wichtige Impulse für eine moderne und gerechtere Gesellschaft gegeben. Ihr Engagement für Frauenrechte, Familienpolitik und Migrationsfragen wird noch lange nachwirken. Sie war eine Vorreiterin, die den Weg für viele Frauen in der Politik geebnet hat. Ihre Stimme der Vernunft und ihr unermüdlicher Einsatz für die Schwachen werden uns fehlen. Die Erinnerung an Rita Süssmuth wird in der deutschen Politik und Gesellschaft lebendig bleiben.

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Weiterführende Informationen

Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:

  • Wikipedia
  • Statistisches Bundesamt

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche politischen Schwerpunkte hatte Rita Süssmuth?

Rita Süssmuths politische Schwerpunkte lagen insbesondere in den Bereichen Frauenrechte, Familienpolitik, Gesundheitswesen und Migrationspolitik. Sie setzte sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien und Kindern, eine humane Drogenpolitik und eine gerechte Behandlung von Flüchtlingen und Migranten ein.

Was war die Süssmuth-Kommission?

Die Süssmuth-Kommission war eine von der Bundesregierung eingesetzte „Unabhängige Kommission Zuwanderung“, die im Jahr 2001 einen Bericht mit Empfehlungen für eine moderne Migrationspolitik vorlegte. Der Bericht plädierte unter anderem für ein Punktesystem bei der Zuwanderung von Fachkräften und für eine bessere Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.

Warum eckte Rita Süssmuth in der CDU an?

Rita Süssmuth eckte in der CDU an, weil sie mit ihren liberalen Positionen zu Themen wie Familienpolitik, Drogenpolitik und Migrationspolitik von der traditionell eher konservativen Ausrichtung der Partei abwich. Sie scheute sich jedoch nicht, ihre Meinung zu vertreten und auch gegen den Strom zu schwimmen.

Welche Rolle spielte Rita Süssmuth in der Aids-Prävention?

Als Bundesgesundheitsministerin setzte sich Rita Süssmuth intensiv für die Aids-Prävention ein. Sie initiierte Kampagnen zur Aufklärung über die Krankheit und forderte eine offene und tolerante Haltung gegenüber HIV-Infizierten und Aids-Kranken. Sie war eine der ersten Politikerinnen, die das Thema Aids öffentlich ansprach und damit zur Entstigmatisierung der Krankheit beitrug.

Was war Rita Süssmuths Haltung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Rita Süssmuth war eine der ersten Politikerinnen, die das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die politische Agenda setzte. Sie forderte bessere Betreuungsangebote für Kinder und flexiblere Arbeitszeitmodelle, um Frauen die Möglichkeit zu geben, sowohl ihre beruflichen als auch ihre familiären Verpflichtungen zu erfüllen. Sie war der Überzeugung, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiger Faktor für die Gleichstellung von Frauen und Männern ist.

Fazit

Mit dem Tod von Rita Süssmuth verliert Deutschland eine außergewöhnliche Politikerin, die sich unermüdlich für eine gerechtere und humanere Gesellschaft eingesetzt hat. Ihre Stimme wird fehlen, doch ihr Erbe wird weiterleben und zukünftige Generationen von Politikern und Bürgerinnen inspirieren. Ihr Name wird untrennbar mit dem Kampf für Frauenrechte, einer modernen Familienpolitik und einer weltoffenen Migrationspolitik verbunden bleiben. Die Erinnerung an Rita Süssmuth wird uns stets daran erinnern, dass es sich lohnt, für seine Überzeugungen einzustehen und für eine bessere Welt zu kämpfen.

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Rita Süssmuth
Symbolbild: Rita Süssmuth (Foto: Pexels)
Tags: BundestagspräsidentinCDUFrauenrechteLiberale PositionenMenschlichkeitNachrufPolitik DeutschlandQuereinsteigerinRita SüssmuthTod
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