Vergewaltigungsvorwürfe gegen Russell Brand: Prozessbeginn verzögert sich
Der Prozess gegen Russell Brand wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung verzögert sich. Ursprünglich für Mitte Juni angesetzt, wurde der Beginn des Russell Brand Prozess nun auf Oktober verschoben. Grund dafür sind Schwierigkeiten bei der Geschworenensuche während der Sommerferien und eine längere erwartete Verfahrensdauer.

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Das ist passiert
- Prozessbeginn gegen Russell Brand wegen Vergewaltigung verschoben.
- Neuer Termin: 12. Oktober.
- Grund: Schwierigkeiten bei Geschworenensuche und längere Verfahrensdauer.
- Zwei Anklageschriften wurden zusammengeführt.
Verschiebung des Prozessbeginns
Wie Gala berichtet, wurde der Prozess gegen Russell Brand wegen schwerwiegender Vorwürfe um mehrere Monate verschoben. Statt des ursprünglich geplanten Termins am 16. Juni soll der Prozess nun am 12. Oktober in London beginnen. Bei einer Anhörung am Montag, an der Brand nicht teilnahm, wurde die Verschiebung beschlossen.
Warum wurde der Prozess verschoben?
Als Hauptgrund für die Verschiebung nannte der Richter Schwierigkeiten bei der Auswahl von Geschworenen während der Sommerferien. Zudem rechnet das Gericht nun mit einer Verfahrensdauer von etwa zwei Monaten, was die ursprüngliche Planung von fünf Wochen deutlich übersteigt. (Lesen Sie auch: Russell Brand vor Gericht: Er bestreitet Vergewaltigung)
Die Sommerferien erschweren es, Geschworene zu finden, die über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen. Dies ist ein entscheidender Faktor, da ein vollständiger Abschluss des Prozesses vor Beginn der Ferien kaum möglich gewesen wäre.
Zusammenführung der Anklagepunkte
Der Richter ordnete zudem die Zusammenführung von zwei separaten Anklageschriften an. Brand war erstmals im April 2023 angeklagt worden und plädierte im Mai desselben Jahres auf nicht schuldig. Die Anklage umfasst zwei Vergewaltigungsvorwürfe, einen Vorwurf wegen eines unsittlichen Übergriffs sowie zwei Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe. Diese beziehen sich auf mutmaßliche Taten in London und Bournemouth zwischen 1999 und 2005, wobei insgesamt vier Frauen betroffen sein sollen.
Später kamen weitere Vorwürfe hinzu, darunter ein weiterer Vergewaltigungsvorwurf und ein Vorwurf wegen sexuellen Übergriffs, bei denen Brand ebenfalls auf nicht schuldig plädierte. Diese neuen Vorwürfe beziehen sich auf Vorfälle im Jahr 2009 in London, bei denen zwei weitere Frauen betroffen sein sollen. Nun werden alle diese Vorwürfe in einem einzigen Prozess behandelt. (Lesen Sie auch: RR VS CSK: IPL 2026: RR gegen…)
Russell Brand streitet alle Vorwürfe ab. Es gilt die Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskräftigen Urteil.
Russell Brands Karriere im Überblick
Der aus Essex stammende Russell Brand begann seine Karriere als Stand-up-Comedian. Bekannt wurde er durch TV-Shows wie „Big Brother’s Big Mouth“ sowie Radiosendungen bei BBC Radio 2 und 6 Music. Er spielte auch in Filmen wie „Männertrip“ und „Hop – Osterhase oder Superstar?“ mit.

Ausblick auf den Prozess
Der nun auf den 12. Oktober verschobene Russell Brand Prozess wird voraussichtlich umfassend und langwierig sein. Die Zusammenführung der Anklagepunkte deutet auf eine komplexe Beweisführung hin, bei der zahlreiche Zeugen gehört und Beweismittel geprüft werden müssen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Fall weiterentwickelt. Informationen zum britischen Rechtssystem bietet gov.uk. (Lesen Sie auch: Lisa Kudrow Matthew Perry: Trost in Alten…)
Die BBC berichtete ausführlich über die ersten Anklagen gegen Russell Brand.





