Die starken Schneefälle der letzten Tage haben in den Schweizer Alpen zu erheblichen Problemen geführt. Besonders betroffen ist das Saastal, wo die Strasse zwischen Stalden und Saas-Balen am Abend des 16. Februar 2026 wegen akuter Lawinengefahr gesperrt werden musste. Damit ist das gesamte Tal vorerst nicht mehr auf dem üblichen Verkehrsweg erreichbar.

Hintergrund der Lawinengefahr im Saastal
Das Saastal, eingebettet in dieWalliser Alpen, ist bekannt für seine hohen Berge und die damit verbundene Schneesicherheit. Die Region zieht im Winter zahlreiche Touristen an, die hier Ski fahren, Snowboarden oder einfach die Winterlandschaft genießen möchten. Die Kehrseite der Schneesicherheit sind jedoch die potenziellen Gefahren durch Lawinen, die insbesondere nach Perioden mit starken Schneefällen entstehen können. (Lesen Sie auch: Wolfgang Krebs im TV: Vom Postboten zum…)
Die aktuelle Situation ist auf die intensiven Schneefälle der vergangenen Tage zurückzuführen, die die Schneedecke in den Bergen deutlich erhöht haben. In Kombination mit starkem Wind steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit von Lawinenabgängen erheblich. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) hatte bereits am Montag vor einer kritischen Lawinensituation in den Schweizer Alpen gewarnt, insbesondere am nördlichen Alpenkamm und im Wallis. Wie das SLF mitteilt, sind abseits gesicherter Pisten die Verhältnisse besonders gefährlich.
Aktuelle Entwicklung im Wallis
Die Sperrung der Strasse ins Saastal ist nur eine von mehreren Vorsichtsmassnahmen, die im Kanton Wallis aufgrund der Lawinengefahr getroffen wurden. Bereits am Montagmorgen entgleiste bei Goppenstein VS ein Zug, nachdem eine Lawine niedergegangen war. Fünf Personen wurden dabei verletzt. Die Bahnstrecke zwischen Brig VS und Frutigen BE ist seither unterbrochen. Auch die Kantonsstrasse zwischen Niederwald und Obergesteln musste gesperrt werden. Der Schienenverkehr der Matterhorn-Gotthard-Bahn zwischen Niederwald und Oberwald wurde eingestellt. Am Autoverlad Furka zwischen Oberwald und Realp verkehren derzeit keine Züge. Eine der Tagesanzeiger berichtet, dass das Saastal seit 20 Uhr nicht mehr erreichbar ist. (Lesen Sie auch: Riku Miura und Ryuichi Kihara: Fehler trüben…)
Lawinengefahr auch in anderen Regionen
Nicht nur das Wallis ist von der aktuellen Lawinengefahr betroffen. Auch in Graubünden und im Tessin kann es zu mittelgrossen und grossen Lawinenabgängen kommen, wie das SLF warnt. In Davos GR wurde am Sonntag ein 38-jähriger Snowboarder von einer Lawine verschüttet und getötet. Der Schweizer war zusammen mit einer weiteren Person abseits der Piste unterwegs.
Reaktionen und Einordnung
Die Lawinengefahr hat erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus und die Wirtschaft in den betroffenen Regionen. Viele Skigebiete mussten Pisten und Lifte sperren, was zu Umsatzeinbussen führt. Auch die Bewohner der Täler sind betroffen, da sie teilweise von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, sich an die Anweisungen zu halten und Lawinengebiete zu meiden. (Lesen Sie auch: Carolin Kebekus' "Shesus" im TV: Was erwartet…)
Saastal: Was bedeutet die Sperrung für Touristen und Bewohner?
Die Sperrung der Strasse ins Saastal bedeutet für Touristen, dass sie vorerst nicht in die Region reisen können. Wer bereits im Tal ist, muss mit Einschränkungen rechnen. Die Bewohner des Saastals sind von der Aussenwelt abgeschnitten und können nur über alternative Routen oder mit Helikoptern erreicht werden. Die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern ist jedoch gewährleistet.
Die Situation im Saastal zeigt, wie wichtig es ist, die Lawinengefahr ernst zu nehmen und die Anweisungen der Behörden zu befolgen. Nur so können Unfälle vermieden und Menschenleben geschützt werden. Die Strassensperrung wird voraussichtlich so lange aufrechterhalten, bis sich die Lawinensituation entspannt hat. Wann dies der Fall sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. (Lesen Sie auch: Megan Oldham dominiert Qualifikation im Big Air)

Ausblick auf die kommenden Tage
Die Wetterprognosen für die kommenden Tage deuten auf weitere Schneefälle in den Alpen hin. Dies dürfte die Lawinengefahr weiter erhöhen. Die Behörden werden die Situation weiterhin genau beobachten und gegebenenfalls weitere Massnahmen ergreifen. Es ist ratsam, sich vor Reisen in die betroffenen Regionen über die aktuelle Lage zu informieren und die Anweisungen der Behörden zu befolgen. Informationen zur aktuellen Lawinensituation in der Schweiz sind auf der Webseite von Swissinfo verfügbar.
Häufig gestellte Fragen zu saastal
Warum ist die Strasse ins Saastal gesperrt worden?
Die Strasse ins Saastal wurde am 16. Februar 2026 aufgrund von akuter Lawinengefahr gesperrt. Starke Schneefälle in den Tagen zuvor hatten die Schneedecke in den Bergen deutlich erhöht, was in Kombination mit starkem Wind das Risiko von Lawinenabgängen erhöht hat.
Welche Auswirkungen hat die Strassensperrung auf das Saastal?
Die Strassensperrung bedeutet, dass das Saastal vorerst nicht mehr über den üblichen Verkehrsweg erreichbar ist. Touristen können nicht in die Region reisen, und die Bewohner sind von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Versorgung mit Gütern ist jedoch gewährleistet.
Wie lange wird die Strasse ins Saastal voraussichtlich gesperrt bleiben?
Die Strassensperrung wird voraussichtlich so lange aufrechterhalten, bis sich die Lawinensituation entspannt hat. Wann dies der Fall sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Behörden beobachten die Lage genau und werden die Sperrung aufheben, sobald es die Situation zulässt.
Gibt es alternative Möglichkeiten, ins Saastal zu gelangen?
Ja, es gibt alternative Möglichkeiten, ins Saastal zu gelangen. Dazu gehören alternative Routen über andere Pässe oder der Einsatz von Helikoptern. Diese Optionen sind jedoch in der Regel mit zusätzlichen Kosten und Aufwand verbunden.
Wo kann ich mich über die aktuelle Lawinensituation informieren?
Informationen zur aktuellen Lawinensituation in der Schweiz sind auf der Webseite des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) verfügbar. Auch die lokalen Behörden informieren regelmässig über die aktuelle Lage und die getroffenen Massnahmen.






