Ein Wintereinbruch sorgt in der Schweiz und den Alpen für ergiebigen Schneefall. Die Schneefallgrenze sinkt, und oberhalb von 1500 Metern werden bis zu einem Meter Neuschnee erwartet. Dies führt zu erheblicher Lawinengefahr und möglichen Einschränkungen im Verkehr.

Was bedeutet die Schneefallgrenze?
Die Schneefallgrenze bezeichnet die Höhe, bis zu der Niederschlag in Form von Schnee fällt. Sie ist abhängig von der Temperatur der Luft: Je kälter die Luft, desto tiefer liegt die Schneefallgrenze. Im Winter liegt sie oft in tieferen Lagen, während sie im Sommer in den Hochgebirgen zu finden ist. Die aktuelle Wetterlage bringt nun eine deutliche Absenkung dieser Grenze mit sich.
Aktuelle Entwicklung in der Schweiz
Meteo Schweiz hat für mehrere Regionen der Schweiz eine Schneefallwarnung der Stufe 3 herausgegeben. Diese Warnung gilt ab Sonntagabend bis Mittwoch. Besonders betroffen sind Regionen im Osten der Schweiz, die Innerschweiz sowie einige Gebiete im Westen. Meteo Schweiz begründet dies mit einer starken bis stürmischen Höhenströmung, die feuchte Luft am Alpennordhang staut. (Lesen Sie auch: Rentenkommission Vorschläge: Werden zur Rente mit 70)
Konkret bedeutet dies, dass oberhalb von 1500 Metern mit 70 bis 100 Zentimetern Neuschnee zu rechnen ist. SRF Meteo meldet sogar bis zu einem Meter Neuschnee in den Alpen. Die Schneefallgrenze selbst variiert im Laufe der Tage. Zunächst liegt sie laut 20 Minuten bei 400 bis 600 Metern und steigt in der Nacht auf Montag auf 1100 bis 1500 Meter. Am Montag sinkt sie dann wieder auf 800 bis 1200 Meter und am Abend sowie in der Nacht auf Dienstag sogar auf 600 Meter.
Auswirkungen und Vorsichtsmaßnahmen
Der viele Neuschnee erhöht die Lawinengefahr in den betroffenen Gebieten erheblich. Stephanie Westerhuis, Meteorologin bei SRF Meteo, erklärt, dass die Schweiz derzeit turbulentes Wetter erlebt und es in diesen Tagen so viel Schnee geben soll wie im ganzen restlichen Winter. Es ist daher ratsam, sich vor Aufenthalten in den Bergen über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Informationen dazu bietet das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF.
Auch im Straßenverkehr kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Schneebedeckte Straßen und schlechte Sichtverhältnisse erfordern eine angepasste Fahrweise. Es ist mit Verzögerungen und Behinderungen zu rechnen. (Lesen Sie auch: Ramadan 2026: Starttermin rückt näher – Was…)
Schneefallgrenze: Was bedeutet das für den Tourismus?
Für den Tourismus in den Alpenregionen bedeutet der Wintereinbruch sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Einerseits können die starken Schneefälle zu Einschränkungen und Sicherheitsbedenken führen, die den Betrieb von Skigebieten und anderen touristischen Angeboten beeinträchtigen. Andererseits lockt viel Neuschnee natürlich auch Wintersportler an und kann die Attraktivität der Regionen steigern.
Es ist jedoch entscheidend, dass die Sicherheit der Gäste gewährleistet ist. Die Betreiber von Skigebieten und Tourismusunternehmen müssen die Lawinengefahr genau beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um die Pisten und Wege zu sichern. Auch die Information der Gäste über die aktuelle Situation und die notwendigen Verhaltensregeln ist von großer Bedeutung.

Wie entsteht die aktuelle Wetterlage?
Die aktuelle Wetterlage ist auf eine spezielle Konstellation von Hoch- und Tiefdruckgebieten zurückzuführen. Ein Hoch vor Portugal und ein Tief über der Nordsee haben sich so positioniert, dass eine starke nordwestliche Strömung direkt auf die Alpen gerichtet ist. Diese Strömung bringt feuchte Luft vom Atlantik mit sich, die sich an den Alpen staut und zu ergiebigen Niederschlägen führt. Da die Luft kalt ist, fällt der Niederschlag bis in tiefere Lagen als Schnee. (Lesen Sie auch: Uae VS Afghanistan: gegen VAE: Spannung beim…)
Schneefallgrenze: Was bedeutet das für die kommenden Tage? / Ausblick
Auch in den kommenden Tagen bleibt die Wetterlage in der Schweiz und den Alpen unbeständig. Es ist weiterhin mit Niederschlägen und tiefen Temperaturen zu rechnen. Die Schneefallgrenze wird voraussichtlich weiterhin schwanken, wobei es immer wieder zu Schneefall bis in tiefere Lagen kommen kann. Es ist daher ratsam, die Wettervorhersagen genau zu verfolgen und sich auf winterliche Verhältnisse einzustellen.
Tabelle: Erwartete Neuschneemengen in der Schweiz
| Region | Erwartete Neuschneemenge (oberhalb 1500m) |
|---|---|
| Osten der Schweiz | 70-100 cm |
| Innerschweiz | 70-100 cm |
| Westen der Schweiz | 70-100 cm |
Häufig gestellte Fragen zu schneefallgrenze
Wo genau in der Schweiz gilt die Schneefallwarnung Stufe 3?
Die Schneefallwarnung der Stufe 3 gilt vor allem für Regionen im Osten der Schweiz, die Innerschweiz sowie einige Gebiete im Westen. Meteo Schweiz hat die Warnung herausgegeben, da bis zu einem Meter Neuschnee erwartet wird.
Wie hoch liegt die Schneefallgrenze aktuell in den Alpen?
Die Schneefallgrenze variiert derzeit. Zuerst lag sie bei 400 bis 600 Metern, stieg dann auf 1100 bis 1500 Meter und sinkt nun wieder auf 600 bis 800 Meter. Es ist ratsam, die aktuellen Wetterberichte zu verfolgen, da die Grenze sich schnell ändern kann. (Lesen Sie auch: Extreme Wetterlagen: Was bedeutet الطقس für Deutschland?)
Welche Auswirkungen hat der viele Schnee auf die Lawinengefahr?
Der viele Neuschnee erhöht die Lawinengefahr in den betroffenen Gebieten erheblich. Es ist daher ratsam, sich vor Aufenthalten in den Bergen über die aktuelle Lawinensituation zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Mit welchen Einschränkungen muss ich im Straßenverkehr rechnen?
Im Straßenverkehr kann es zu Beeinträchtigungen durch schneebedeckte Straßen und schlechte Sichtverhältnisse kommen. Es ist mit Verzögerungen und Behinderungen zu rechnen. Eine angepasste Fahrweise ist unbedingt erforderlich.
Wie entsteht die aktuelle Wetterlage mit dem vielen Schnee?
Die aktuelle Wetterlage ist auf eine spezielle Konstellation von Hoch- und Tiefdruckgebieten zurückzuführen. Eine starke nordwestliche Strömung bringt feuchte Luft vom Atlantik mit sich, die sich an den Alpen staut und zu ergiebigen Niederschlägen führt.





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