Schockanruf Betrug in Ravensburg: Ein 78-jähriger Mann hat am Mittwochnachmittag einen Schockanruf durchschaut und so die Festnahme eines 22-jährigen Tatverdächtigen ermöglicht. Der Mann erkannte die Betrugsmasche und alarmierte die Polizei, was zur Festnahme des Verdächtigen führte.

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Einsatz-Übersicht
- Datum/Uhrzeit: Mittwochnachmittag
- Ort: Ravensburg (Landkreis Ravensburg)
- Art des Einsatzes: Schockanruf Betrug, Festnahme
- Beteiligte Kräfte: Polizeipräsidium Ravensburg, Staatsanwaltschaft Ravensburg
- Verletzte/Tote: Keine
- Sachschaden: Nicht bekannt
- Ermittlungsstand: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
- Zeugenaufruf: Nein
Wie funktioniert der Schockanruf Betrug?
Beim Schockanruf Betrug kontaktieren Betrüger meist ältere Menschen telefonisch und geben sich als Verwandte oder Amtspersonen aus. Sie schildern eine Notlage, beispielsweise einen Unfall, und fordern hohe Geldbeträge, um vermeintliche Schäden zu begleichen oder eine Haftstrafe abzuwenden. Oft wird Druck ausgeübt, um die Opfer zu einer schnellen Zahlung zu bewegen.
Was ist bisher bekannt?
Ein 78-jähriger Mann aus Ravensburg erhielt am Mittwochnachmittag einen Anruf, bei dem ihm eine Notlage vorgetäuscht wurde. Der Senior erkannte jedoch den versuchten Schockanruf Betrug und informierte umgehend die Polizei. Durch sein besonnenes Handeln konnte ein 22-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden. Dieser befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. (Lesen Sie auch: Schockanruf Betrug: Mann verliert 1.000 Euro –…)
Reaktionen auf den vereitelten Schockanruf Betrug
Die Polizei lobt das umsichtige Verhalten des 78-jährigen Mannes. „Sein schnelles Handeln hat maßgeblich zur Festnahme des Verdächtigen beigetragen“, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ravensburg. Die Polizei warnt jedoch weiterhin vor derartigen Betrugsversuchen und rät zur Vorsicht im Umgang mit unbekannten Anrufern. Weitere Informationen zum Thema Betrugsprävention bietet die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
Der 22-jährige Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ravensburg dauern an.
Wie kann ich mich vor Schockanruf Betrug schützen?
Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von unbekannten Nummern. Fragen Sie nach Details, die nur echte Verwandte oder Bekannte wissen können. Überprüfen Sie die Angaben des Anrufers, indem Sie selbst bei den genannten Institutionen oder Personen nachfragen. Geben Sie niemals persönliche Informationen oder Geld an unbekannte Personen weiter.

Was soll ich tun, wenn ich einen Schockanruf erhalte?
Beenden Sie das Gespräch sofort und notieren Sie sich die Telefonnummer des Anrufers. Informieren Sie umgehend die Polizei und erstatten Sie Anzeige. Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen über den Vorfall, um sie für diese Betrugsmasche zu sensibilisieren. Wenden Sie sich an eine Beratungsstelle, um psychologische Unterstützung zu erhalten. (Lesen Sie auch: Schockanruf Gera: Polizei Sucht Zeugen nach Trickbetrug)
An wen kann ich mich wenden, wenn ich Opfer eines Schockanruf Betrugs geworden bin?
Neben der Polizei können Sie sich an Opferberatungsstellen oder den Weißen Ring wenden. Diese Organisationen bieten kostenlose und vertrauliche Beratung und Unterstützung für Betroffene von Straftaten. Auch Ihre Bank kann Ihnen möglicherweise helfen, wenn Sie bereits Geld überwiesen haben.
Gibt es bestimmte Personengruppen, die besonders gefährdet sind?
Ältere Menschen sind besonders häufig Opfer von Schockanruf Betrug, da sie oft gutgläubiger sind und weniger Erfahrung mit Betrugsmaschen haben. Betrüger suchen gezielt nach älteren Namen im Telefonbuch und versuchen, deren Vertrauen zu gewinnen. Es ist wichtig, ältere Angehörige über die Gefahren aufzuklären.
Presseportal berichtet über den erfolgreichen Einsatz der Polizei in Ravensburg. Die Polizei rät weiterhin zu erhöhter Wachsamkeit.









