Die Schornstein Sprengung des 275 Meter hohen Schornsteins des ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren markiert den Beginn eines neuen Kapitels für die Energiewende in Nordrhein-Westfalen. Das Gelände wird nun für eine Konverterstation vorbereitet, die Windstrom aus der Nordsee ins regionale Stromnetz einspeisen soll.

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- Wie trägt die Schornstein Sprengung zur Energiewende bei?
- Spektakuläre Sprengung in Ibbenbüren: Ein Wahrzeichen verschwindet
- Vorbereitung des Geländes für die Energiewende
- Was wurde bei der Schornstein Sprengung alles zerstört?
- Monatelange Vorbereitungen für die Schornstein Sprengung
- Stilllegung des Kraftwerks und neue Nutzung des Geländes
- Fazit
Wie trägt die Schornstein Sprengung zur Energiewende bei?
Die Sprengung des alten Schornsteins in Ibbenbüren ermöglicht die Umnutzung des Geländes für eine moderne Konverterstation. Diese Station wird zukünftig Windstrom von Offshore-Anlagen in der Nordsee aufnehmen und in das nordrhein-westfälische Stromnetz einspeisen, was einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen leistet.
Zusammenfassung
- Der 275 Meter hohe Schornstein eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren wurde gesprengt.
- Das Gelände wird für eine Konverterstation zur Einspeisung von Windstrom aus der Nordsee vorbereitet.
- Insgesamt wurden 15.500 Tonnen Masse gesprengt, wobei 97 Prozent des Materials recycelt werden sollen.
- Die neue Konverteranlage soll 2031 in Betrieb gehen und die Energiewende in NRW vorantreiben.
Spektakuläre Sprengung in Ibbenbüren: Ein Wahrzeichen verschwindet
Am Tag der Sprengung versammelten sich zahlreiche Schaulustige in Ibbenbüren, um das Ereignis mitzuerleben. Allerdings war die Sicht auf den oberen Teil des Schornsteins durch Nebel und Wolken beeinträchtigt. Mit dem Fall des Schornsteins verschwand die letzte Landmarke des ehemaligen RWE-Kraftwerks, die bis nach Niedersachsen sichtbar war. Wie Stern berichtet, markiert die Sprengung einen wichtigen Schritt für die Energiewende in der Region.
Vorbereitung des Geländes für die Energiewende
Nach der Sprengung übernimmt die Hagedorn Unternehmensgruppe die Aufarbeitung des Geländes. Ab Sommer soll dann der Übertragungsnetzbetreiber Amprion das Grundstück übernehmen, um mit dem Bau der Konverterstation zu beginnen. Diese Anlage ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende, da sie die Einspeisung von Windstrom aus der Nordsee in das nordrhein-westfälische Stromnetz ermöglicht. Die neue Konverteranlage soll nach aktuellem Stand im Jahr 2031 in Betrieb gehen. (Lesen Sie auch: Wetter Mittwoch: Frühlingsgefühle und 20 Grad schon…)
Was wurde bei der Schornstein Sprengung alles zerstört?
Neben dem imposanten Stahlbeton-Schornstein wurden auch eine Rauchgas-Entschwefelungsanlage und die Entstickungsanlage gesprengt. Insgesamt mussten 15.500 Tonnen Masse zu Fall gebracht werden. Für die Sprengung aller drei Bauwerke setzten die Experten 600 Kilogramm Sprengstoff ein. Laut einer Mitteilung von Hagedorn können 97 Prozent des Materials recycelt werden, was einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit des Projekts leistet.
Monatelange Vorbereitungen für die Schornstein Sprengung
Die Sprengung war das Ergebnis monatelanger Vorbereitungen durch die Abriss- und Recyclingfirma Hagedorn. So musste beispielsweise das Fallbett für den Schornstein mit 35.000 Tonnen Bauschutt aufgefüllt werden. Aus dem Inneren des Schornsteins wurden rund 2.000 Kubikmeter Füllsand entfernt. Für die Sprengung mussten zudem knapp 500 Anwohner in einem Radius von 600 Metern den Bereich verlassen. Bereits im April 2025 waren der Kühlturm und das Kesselhaus des Kraftwerks gesprengt worden. Die Bundesnetzagentur überwacht solche Projekte.
Die Stilllegung des Steinkohlekraftwerks in Ibbenbüren und der Abriss der Anlagen sind Teil des deutschen Kohleausstiegs. Ziel ist es, die Stromerzeugung bis 2030 weitgehend auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Konverterstation in Ibbenbüren ist ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen.
Stilllegung des Kraftwerks und neue Nutzung des Geländes
RWE hatte bereits 2021 seine letzten beiden Steinkohlekraftwerke in Deutschland in Hamm und Ibbenbüren stillgelegt. Seit 2023 ist die Hagedorn Unternehmensgruppe Eigentümerin des Geländes in Ibbenbüren. Die neue Konverteranlage von Amprion soll dazu beitragen, die Versorgungssicherheit mit erneuerbarer Energie in Nordrhein-Westfalen zu gewährleisten. Die Energiewende erfordert solche Anpassungen der Infrastruktur, wie das Umweltbundesamt betont. (Lesen Sie auch: Heiliger Franziskus Reliquien Erstmals nach 800 Jahren…)
RWE legt die Steinkohlekraftwerke in Hamm und Ibbenbüren still.
Die Hagedorn Unternehmensgruppe wird Eigentümerin des Geländes in Ibbenbüren.
Der Kühlturm und das Kesselhaus des Kraftwerks werden gesprengt.

Der 275 Meter hohe Schornstein wird gesprengt. (Lesen Sie auch: Tötungsdelikt Dortmund: Mann Getötet – Was ist…)
Die neue Konverteranlage von Amprion soll in Betrieb gehen.
Fazit
Die Schornstein Sprengung in Ibbenbüren ist mehr als nur der Abriss eines alten Bauwerks; sie symbolisiert den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung. Die Umnutzung des Geländes für eine Konverterstation unterstreicht die Bedeutung von Investitionen in moderne Infrastruktur, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Es bleibt zu hoffen, dass solche Projekte dazu beitragen, die Klimaziele zu erreichen und eine zukunftsfähige Energieversorgung zu sichern.











