„Es ist eine brutale Sportart, aber auch unglaublich faszinierend!“, so ein Zuschauer am Rande der Testrennen für die Olympischen Winterspiele 2026. Skibergsteigen Olympia, was bedeutet das eigentlich? Es ist eine Kombination aus Ausdauer, technischem Können und mentaler Stärke, bei der Athleten mit Ski bergauf laufen, klettern und anschließend rasant abfahren. Eine Disziplin, die nun erstmals olympische Weihen erhält.

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- Was ist Skibergsteigen und wie funktioniert es?
- Schweizer Dominanz im Visier: Wer sind die Favoriten?
- Die Herausforderungen der olympischen Disziplin
- Taktik und Strategie: Mehr als nur Ausdauer
- Die Vorfreude auf Olympia 2026 steigt
- Was bedeutet das Ergebnis?
- Ausblick auf die Zukunft des Skibergsteigens
| Disziplin | Gold | Silber | Bronze | Datum | Austragungsort |
|---|---|---|---|---|---|
| Skibergsteigen (Testrennen) | Rémi Bonnet (SUI) | Werner Marti (SUI) | Iwan Arnold (SUI) | 15. März 2024 | Cortina d’Ampezzo (ITA) |
Was ist Skibergsteigen und wie funktioniert es?
Skibergsteigen, auch Ski Mountaineering genannt, ist eine Ausdauersportart, die Elemente des Skilanglaufs, des alpinen Skilaufs und des Bergsteigens vereint. Athleten müssen dabei eine vorgegebene Strecke bewältigen, die sowohl Aufstiege als auch Abfahrten beinhaltet. Für die Aufstiege werden spezielle Steigfelle unter die Ski geklebt, um Halt auf Schnee und Eis zu gewährleisten. In steilem Gelände kommen zudem Steigeisen und Pickel zum Einsatz. Vor der Abfahrt werden die Felle entfernt und die Ski für die rasante Fahrt präpariert.
Die wichtigsten Fakten
- Skibergsteigen feiert 2026 in Mailand-Cortina Olympia-Premiere.
- Die Disziplin kombiniert Aufstieg und Abfahrt mit Ski, Fellen und teils Steigeisen.
- Schweizer Athleten gehören zu den Top-Favoriten.
- Die Rennen erfordern Ausdauer, Technik und Risikobereitschaft.
Schweizer Dominanz im Visier: Wer sind die Favoriten?
Die Schweiz gilt als eine der führenden Nationen im Skibergsteigen. Athleten wie Rémi Bonnet, Werner Marti und Iwan Arnold dominieren seit Jahren die internationale Szene. Bei den Testrennen für Olympia 2026 in Cortina d’Ampezzo demonstrierten die Schweizer ihre Stärke eindrucksvoll. Rémi Bonnet sicherte sich den Sieg, gefolgt von Werner Marti und Iwan Arnold, die das Podium komplettierten. Ob die Eidgenossen auch bei den Olympischen Spielen triumphieren können, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist stark, insbesondere aus Frankreich, Italien und Spanien.
Skibergsteigen ist in den Alpenländern, insbesondere in der Schweiz, Frankreich und Italien, seit Jahrzehnten populär. Die ersten Wettkämpfe wurden bereits in den 1920er Jahren ausgetragen. In den letzten Jahren hat die Sportart auch international an Bedeutung gewonnen. (Lesen Sie auch: Finnland Schweiz Eishockey: Olympia-Traum Platzt in Overtime)
Die Herausforderungen der olympischen Disziplin
Die Aufnahme von Skibergsteigen ins olympische Programm stellt die Athleten vor neue Herausforderungen. Die Rennen sind technisch anspruchsvoll und erfordern ein hohes Maß an Risikobereitschaft. Ein Sturz kann fatale Folgen haben, insbesondere in steilem und felsigem Gelände. Zudem ist die Ausdauer ein entscheidender Faktor. Die Athleten müssen in der Lage sein, stundenlang mit hoher Intensität zu laufen und zu klettern. Die Vorbereitung auf Olympia ist daher äußerst intensiv und umfasst sowohl körperliches Training als auch technisches Skitraining und taktische Schulungen.
Die Balance zwischen Risiko und Sicherheit ist ein schmaler Grat. Die Athleten müssen in der Lage sein, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und einzuschätzen, wann es zu gefährlich wird. Auch das Material spielt eine wichtige Rolle. Die Ski müssen leicht und stabil sein, die Felle zuverlässig und die Steigeisen griffig. Die Athleten arbeiten eng mit ihren Ausrüstern zusammen, um das optimale Material für die jeweiligen Bedingungen zu finden.
Taktik und Strategie: Mehr als nur Ausdauer
Skibergsteigen ist nicht nur eine Frage der Ausdauer, sondern auch der Taktik. Die Athleten müssen ihre Kräfte optimal einteilen und die richtige Renntaktik wählen. In den Aufstiegen gilt es, einen konstanten Rhythmus zu finden und nicht zu überpacen. In den Abfahrten ist eine gute Linienwahl entscheidend, um Zeit zu sparen und Stürze zu vermeiden. Auch die Übergänge zwischen Aufstieg und Abfahrt sind von Bedeutung. Hier gilt es, schnell und effizient die Felle zu entfernen oder anzubringen und die Ski für die jeweilige Disziplin vorzubereiten.
Swiss-Ski bietet weitere Informationen zum Skibergsteigen in der Schweiz. Die Athleten müssen sich ständig an die wechselnden Bedingungen anpassen und flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren.
Die Strecken bei Skibergsteigen-Wettkämpfen weisen oft eine Höhendifferenz von 1500 bis 2000 Metern auf. Die Aufstiege können eine Steigung von bis zu 45 Grad erreichen. Die Abfahrten sind oft technisch anspruchsvoll und führen durch steiles und unwegsames Gelände. (Lesen Sie auch: Teamsprint Langlauf: Schweizer Damen Holen Silber!)
Die Vorfreude auf Olympia 2026 steigt
Die Aufnahme von Skibergsteigen ins olympische Programm ist ein Meilenstein für die Sportart. Sie bietet den Athleten die Möglichkeit, sich auf der größten Bühne der Welt zu präsentieren und um olympische Medaillen zu kämpfen. Die Vorfreude auf die Spiele 2026 in Mailand-Cortina ist bereits jetzt groß. Die Organisatoren arbeiten mit Hochdruck daran, perfekte Wettkampfbedingungen zu schaffen und ein unvergessliches Erlebnis für Athleten und Zuschauer zu garantieren. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, wird die Disziplin ein neues Publikum begeistern.
Die Olympischen Spiele 2026 werden zeigen, ob sich Skibergsteigen als feste Größe im olympischen Programm etablieren kann. Die Sportart hat das Potenzial, ein breites Publikum anzusprechen und neue Fans zu gewinnen. Die Kombination aus Ausdauer, Technik und Nervenkitzel macht Skibergsteigen zu einer faszinierenden Disziplin, die perfekt zu den Olympischen Winterspielen passt.
Der Skibergsteiger Rémi Bonnet äusserte sich gegenüber Medien: „Olympia ist ein Traum, der wahr wird. Ich werde alles geben, um mein Land zu vertreten und eine Medaille zu holen.“ Ob er diese hohen Erwartungen erfüllen kann, wird sich zeigen.

ispo.com bietet einen umfassenden Überblick über die Ausrüstung im Skibergsteigen.
Was bedeutet das Ergebnis?
Die Dominanz der Schweizer Athleten bei den Testrennen unterstreicht ihre Favoritenrolle für die Olympischen Spiele 2026. Es zeigt aber auch, dass die Konkurrenz nicht schläft und die anderen Nationen alles daran setzen werden, die Schweizer zu schlagen. Die nächsten Monate werden entscheidend sein für die Vorbereitung auf Olympia. Die Athleten werden hart trainieren, um ihre Form zu verbessern und sich optimal auf die Bedingungen in Mailand-Cortina einzustellen. (Lesen Sie auch: Olympia Slalom Frauen: Vlhová Siegt, Rast Verpasst…)
Für die Schweiz bedeutet der Erfolg bei den Testrennen eine Bestätigung ihrer jahrelangen Aufbauarbeit im Skibergsteigen. Der Schweizer Skiverband investiert viel in die Nachwuchsförderung und die Unterstützung der Top-Athleten. Die Olympischen Spiele 2026 sind eine große Chance für die Schweiz, sich als führende Nation im Skibergsteigen zu präsentieren und den Sport weiter zu popularisieren.
Ausblick auf die Zukunft des Skibergsteigens
Skibergsteigen hat eine vielversprechende Zukunft vor sich. Die Aufnahme ins olympische Programm wird die Sportart weiter professionalisieren und neue Zielgruppen erschließen. Es ist zu erwarten, dass die Anzahl der Athleten und Wettkämpfe in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Auch die technologische Entwicklung wird eine wichtige Rolle spielen. Neue Materialien und Ausrüstungen werden die Athleten noch schneller und effizienter machen. Die Faszination des Skibergsteigens wird aber immer im Vordergrund stehen: Die Herausforderung der Berge, die Schönheit der Natur und der Kampf gegen die eigenen Grenzen.










