SNB Devisenkäufe waren im Jahr 2025 kaum notwendig. Lediglich nach dem von Donald Trump ausgerufenen „Liberation Day“ intervenierte die Schweizerische Nationalbank (SNB) und kaufte Devisen im Wert von 5,2 Milliarden Franken.

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Zusammenfassung
- SNB intervenierte 2025 kaum am Devisenmarkt.
- Einzige Ausnahme: Devisenkäufe im Wert von 5,2 Milliarden Franken nach Trumps „Liberation Day“.
- Der Geschäftsbericht 2025 der SNB gibt Aufschluss über die Devisenpolitik.
- Die SNB kann durch Devisenkäufe und -verkäufe die Geldpolitik beeinflussen.
Kaum Interventionen der SNB im Jahr 2025
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Jahr 2025 nur in geringem Umfang in den Devisenmarkt eingegriffen. Wie SRF berichtet, beliefen sich die gesamten Devisenkäufe auf 5,2 Milliarden Franken. Diese Intervention erfolgte im Anschluss an den sogenannten „Liberation Day“, der von Donald Trump ausgerufen wurde.
Die SNB kann durch den Kauf und Verkauf von Devisen Einfluss auf den Wechselkurs des Schweizer Franken nehmen und somit die Geldpolitik des Landes steuern. Ein schwächerer Franken kann beispielsweise Exporte ankurbeln und die Inflation erhöhen.
Warum intervenierte die SNB nach Trumps „Liberation Day“?
Die genauen Gründe für die Intervention der SNB nach dem „Liberation Day“ sind nicht öffentlich bekannt. Es wird jedoch vermutet, dass die Nationalbank auf Turbulenzen an den Finanzmärkten reagierte, die durch die politischen Ereignisse ausgelöst wurden. Möglicherweise wollte die SNB eine übermäßige Aufwertung des Schweizer Franken verhindern. (Lesen Sie auch: Hansi Flick vor Verlängerung beim FC Barcelona?…)
Die SNB veröffentlicht regelmässig Informationen zu ihrer Geldpolitik. Diese sind auf der Webseite der SNB abrufbar.
Wie funktionieren Devisenkäufe der SNB?
Die SNB kann Devisen kaufen, indem sie Schweizer Franken verkauft. Dadurch erhöht sich das Angebot an Franken und der Wert der Währung sinkt tendenziell. Umgekehrt kann die SNB Devisen verkaufen, um den Wert des Franken zu stützen.
Deviseninterventionen sind ein Instrument der Geldpolitik, das von vielen Zentralbanken weltweit eingesetzt wird. Die Wirksamkeit dieser Interventionen ist jedoch umstritten. Einige Studien zeigen, dass Deviseninterventionen nur kurzfristige Auswirkungen haben, während andere Studien langfristige Effekte feststellen.
Der „Liberation Day“ bezieht sich auf ein Ereignis oder eine politische Entscheidung, die von Donald Trump initiiert wurde. Die genauen Hintergründe und Auswirkungen dieses Ereignisses sind für die Interpretation der SNB-Intervention relevant. (Lesen Sie auch: Trade Republic Sparkasse: Können Apps Wirklich Mithalten?)
Auswirkungen der SNB-Intervention
Die Devisenkäufe der SNB im Jahr 2025 hatten wahrscheinlich einen dämpfenden Effekt auf den Wert des Schweizer Franken. Es ist jedoch schwierig, die genauen Auswirkungen der Intervention zu quantifizieren, da der Wechselkurs von vielen Faktoren beeinflusst wird.
Die SNB beobachtet die Entwicklung an den Devisenmärkten genau und ist bereit, bei Bedarf erneut zu intervenieren. Die Nationalbank betont jedoch, dass Deviseninterventionen kein Allheilmittel sind und nur in Kombination mit anderen geldpolitischen Maßnahmen wirksam sind.
Wie geht es weiter mit der SNB-Geldpolitik?
Die SNB wird ihre Geldpolitik weiterhin an der Inflationsentwicklung und der Konjunkturlage in der Schweiz ausrichten. Es ist davon auszugehen, dass die Nationalbank auch in Zukunft bereit sein wird, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren. Eine Analyse der Geldpolitik der SNB findet sich beispielsweise bei NZZ.

Die SNB steht vor der Herausforderung, die Inflation im Zaum zu halten und gleichzeitig die Schweizer Wirtschaft zu unterstützen. Die Devisenpolitik spielt dabei eine wichtige Rolle. (Lesen Sie auch: Jantje Zimmermann-Gäde Leitet Jetzt Kriminaldienst!)
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptaufgaben der Schweizerischen Nationalbank (SNB)?
Die SNB ist für die Geldpolitik der Schweiz verantwortlich. Ihr Hauptziel ist es, die Preisstabilität zu gewährleisten und zur Stabilität des Finanzsystems beizutragen. Sie gibt Banknoten aus, verwaltet die Goldreserven und kann am Devisenmarkt intervenieren.
Warum intervenieren Zentralbanken am Devisenmarkt?
Zentralbanken intervenieren am Devisenmarkt, um den Wechselkurs ihrer Währung zu beeinflussen. Dies kann notwendig sein, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu verbessern, die Inflation zu steuern oder Turbulenzen an den Finanzmärkten zu bekämpfen.
Wie oft greift die SNB in den Devisenhandel ein?
Die Häufigkeit, mit der die SNB in den Devisenhandel eingreift, variiert je nach Marktlage und geldpolitischer Notwendigkeit. In Zeiten grosser Unsicherheit oder starker Wechselkursschwankungen kann die SNB häufiger intervenieren, um die Stabilität zu gewährleisten.
Welche anderen geldpolitischen Instrumente stehen der SNB zur Verfügung?
Neben Deviseninterventionen kann die SNB auch die Leitzinsen verändern, um die Geldmenge und die Kreditkosten zu beeinflussen. Sie kann auch geldpolitische Prognosen veröffentlichen, um die Erwartungen der Marktteilnehmer zu steuern. (Lesen Sie auch: Mindestlohn Länder: Wo ist Er Besonders Hoch?)
Wo finde ich detaillierte Informationen über die Geldpolitik der SNB?
Detaillierte Informationen über die Geldpolitik der SNB, einschliesslich Pressemitteilungen, Reden und Publikationen, sind auf der offiziellen Webseite der Schweizerischen Nationalbank (www.snb.ch) verfügbar. Dort finden Sie auch die aktuellen Geschäftsberichte.










