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Söders Steuern-runter-Plan: CSU fordert schnelle Senkung

by Rathaus Nachrichten
Januar 6, 2026
in Gesellschaft
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Söders Steuern-runter-Plan: CSU fordert schnelle Senkung
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📖 Lesezeit: 5 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 6. Januar 2026

Söders Steuern-runter-Plan: Was fordert der CSU-Chef?

Söders Steuern-runter-Plan sorgt für Bewegung in der Koalition: CSU-Chef Markus Söder fordert, die für 2028 geplante Senkung der Körperschaftsteuer auf 2026 vorzuziehen. Doch damit nicht genug – die CSU will auch die Einkommensteuer, die Erbschaftsteuer und die Grunderwerbsteuer senken. Die CDU signalisiert Zustimmung, die Wirtschaft applaudiert. Aber ist das finanzierbar?

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📊 Söders Steuern-runter-Plan – Auf einen Blick:

• Körperschaftsteuer: Senkung von 15% auf 10% vorziehen (2026 statt 2028)

• Einkommensteuer: Entlastung für kleine und mittlere Einkommen

• Erbschaftsteuer: Höhere Freibeträge, Regionalisierung

• Grunderwerbsteuer: Senkung für Immobilienkäufer

• Ziel: Wirtschaft ankurbeln, Standort Deutschland stärken

• Quelle: CSU-Klausur Seeon, Bild, Handelsblatt

Körperschaftsteuer: Söder will schnellere Senkung

Der Kern von Söders Steuern-runter-Plan ist das Vorziehen der Unternehmenssteuerreform. Aktuell beträgt die Körperschaftsteuer 15 Prozent. Laut Koalitionsvertrag soll sie ab 2028 schrittweise auf 10 Prozent sinken – bis 2032.

Söder will das deutlich beschleunigen: „Es wäre sinnvoll, die schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer von 2028 auf den 1. Juli 2026 vorzuziehen – sofern es unsere finanziellen Spielräume zulassen“, sagte der bayerische Ministerpräsident dem Handelsblatt. „Das würde unserer Wirtschaft einen wichtigen Schub geben.“

Am Sonntag legte Söder in der Bild nach und forderte sogar eine rückwirkende Senkung zum 1. Januar 2026.

Zeitpunkt Körperschaftsteuer Status
Aktuell (2026) 15% Geltendes Recht
Koalitionsvertrag (ab 2028) Schrittweise auf 10% Geplant bis 2032
Söder-Forderung Senkung ab Juli 2026 Vorziehen um 2 Jahre

CDU unterstützt Söders Steuerplan

Der Vorstoß stößt in der CDU auf Zustimmung. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sagte der Bild: „Die Wirtschaft wieder auf den Wachstumspfad zu bringen und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken, muss 2026 oberste Priorität haben. Das Vorziehen der Reduzierung der Körperschaftsteuer würde dabei helfen.“

Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann unterstützt rasche Steuersenkungen: „Die Menschen in unserem Land, gerade die mit kleinen und mittleren Einkommen, müssen entlastet werden. Wir haben uns im Koalitionsvertrag darauf geeinigt, dass wir zur Mitte der Legislaturperiode eine große Einkommensteuerreform auf den Weg bringen wollen. Daran müssen wir festhalten.“

💬 Markus Söder (CSU) zur Wirtschaftslage:

„Wir brauchen ein klares Signal auch pro Wirtschaft. Wegen der anhaltend schwierigen Wirtschaftslage reicht das bisher Geplante nicht. Wir müssen unsere Unternehmen zusätzlich entlasten.“

CDU unterstützt Söders Steuerplan

CSU-Klausur Seeon: Das komplette Steuerpaket

Bei der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Kloster Seeon geht es nicht nur um die Körperschaftsteuer. Der Beschlussentwurf, der dem Handelsblatt vorliegt, enthält ein umfassendes Steuerpaket:

1. Einkommensteuer senken: Die CSU möchte „die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen so schnell wie möglich senken“. Der Grundfreibetrag soll erhöht werden.

2. Erbschaftsteuer reformieren: Die CSU fordert eine deutliche Erhöhung der Freibeträge und eine Regionalisierung der Steuer. „Der Staat darf sich nicht unverhältnismäßig an der Lebensleistung von Eltern bereichern, die jahrzehntelang Wohlstand erarbeitet haben, um ihre Kinder und Enkel abzusichern“, heißt es im Papier. Zusätzlich soll die steuerfreie Vererbung von Unternehmen ermöglicht werden.

3. Grunderwerbsteuer senken: Um den Immobilienkauf zu erleichtern, will die CSU auch hier Entlastungen.

Söders Steuern-runter-Plan: CSU-Chef Markus Söder bei der Klausur in Seeon

Wirtschaft fordert schnelles Handeln

Die Wirtschaftsverbände unterstützen Söders Steuern-runter-Plan nachdrücklich:

Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), sagte der Bild: „Ein Vorziehen der Steuersenkung und damit eine sofortige Entlastung schon in diesem Jahr würde der Wirtschaft dringend benötigte Impulse für Investitionen geben.“ In der aktuellen Krise zähle für die Unternehmen jeder Monat.

Wolfgang Große Entrup, Chef des Chemie-Verbandes VCI: „Berlin muss die Steuern jetzt senken. Sonst verliert Deutschland den Anschluss und Jobs an das Ausland. Jeder Tag Warten ist ein Tag gegen den Standort. Die Industrie leidet schon heute, nicht erst in zwei Jahren.“

Grüner Finanzminister unterstützt Söder

Überraschende Unterstützung kommt aus Baden-Württemberg: Der grüne Finanzminister Danyal Bayaz plädiert ebenfalls für eine vorgezogene Senkung – und geht sogar noch weiter als Söder.

„Die Körperschaftsteuer kann zum kommenden Jahr um zwei Prozentpunkte gesenkt werden, statt erst 2028 mit einer stufenweisen Senkung zu beginnen“, sagte Bayaz dem Handelsblatt. So könne „der avisierte Steuersatz von zehn Prozent noch in dieser Legislatur erreicht werden“.

Bayaz fordert allerdings im Gegenzug, andere Projekte hinten anzustellen – etwa die Pendlerpauschale oder die Gastro-Mehrwertsteuer.

Was kostet Söders Steuerplan?

Die zentrale Frage: Ist das finanzierbar? Die Senkung der Körperschaftsteuer von 15 auf 10 Prozent bedeutet Steuerausfälle in Milliardenhöhe. Genaue Zahlen für ein vorgezogenes Inkrafttreten liegen noch nicht vor.

Im Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) gibt es laut Handelsblatt bereits Überlegungen zu weiteren steuerlichen Entlastungen für Unternehmen. 2026 werde es ein Gesetz für „weitere Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der Unternehmensbesteuerung“ geben, heißt es im Entwurf für den Jahreswirtschaftsbericht.

Söder selbst macht das Vorziehen von der Haushaltslage abhängig: Die Senkung solle erfolgen, „sofern es unsere finanziellen Spielräume zulassen“.

Hintergrund: Warum jetzt?

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise. Laut einer Ifo-Umfrage empfindet eine große Mehrheit der Unternehmen die Steuer- und Abgabenlast als zu hoch. Deutschland hat unter den G7-Staaten die höchsten Unternehmenssteuern.

Die CSU sieht sich bestätigt: Bei der Klausurtagung in Seeon wird neben der Steuerpolitik auch die Migrationspolitik ein Schwerpunkt sein. Die Partei will Syrer schneller abschieben und fordert eine Rückkehr zur Kernkraft.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist Söders Steuern-runter-Plan?

CSU-Chef Markus Söder fordert ein umfassendes Steuerpaket zur Entlastung von Bürgern und Unternehmen. Kern ist das Vorziehen der Körperschaftsteuersenkung von 2028 auf 2026. Zusätzlich will die CSU die Einkommensteuer, Erbschaftsteuer und Grunderwerbsteuer senken.

Wie hoch ist die Körperschaftsteuer aktuell?

Die Körperschaftsteuer beträgt aktuell 15 Prozent. Laut Koalitionsvertrag soll sie ab 2028 schrittweise auf 10 Prozent sinken. Söder fordert, diese Senkung auf Mitte 2026 vorzuziehen, um die Wirtschaft schneller zu entlasten.

Unterstützt die CDU Söders Steuerplan?

Ja, die CDU signalisiert Zustimmung. Steffen Bilger (CDU) und Generalsekretär Carsten Linnemann unterstützen schnelle Steuersenkungen. Auch der grüne Finanzminister Baden-Württembergs, Danyal Bayaz, plädiert für ein Vorziehen der Körperschaftsteuersenkung.

Was sagt die Wirtschaft zu Söders Steuerforderungen?

Die Wirtschaftsverbände applaudieren. DIHK-Chefin Helena Melnikov fordert „dringend benötigte Impulse für Investitionen“. VCI-Chef Wolfgang Große Entrup sagt: „Berlin muss die Steuern jetzt senken“ – jeder Tag Warten sei ein Tag gegen den Standort Deutschland.

Was plant die CSU bei der Erbschaftsteuer?

Die CSU fordert deutlich höhere Freibeträge bei der Erbschaftsteuer und eine Regionalisierung. Zusätzlich soll die steuerfreie Vererbung und Schenkung von Unternehmen ermöglicht werden, um Familienunternehmen zu schützen.

Fazit: Söders Steuern-runter-Plan als Koalitionstest

Söders Steuern-runter-Plan ist mehr als nur ein Vorstoß aus Bayern – er ist ein Stimmungstest für die schwarz-rote Koalition. Die CSU positioniert sich als Wirtschaftspartei und drängt auf schnelle Entlastungen. Die CDU signalisiert Zustimmung, muss aber die Finanzierbarkeit prüfen. Die SPD hat sich noch nicht positioniert.

Klar ist: Die Debatte über Steuersenkungen wird 2026 prägen. Bei der CSU-Klausur in Seeon diese Woche werden Bundeskanzler Friedrich Merz und Markus Söder die Weichen stellen müssen.

Dieser Artikel wird bei neuen Entwicklungen aktualisiert.


Über den Autor

Redaktion Rathausnachrichten | Politik & Wirtschaft

Die Redaktion berichtet über aktuelle politische Entwicklungen. Quellen: Handelsblatt, Bild, dts Nachrichtenagentur, CSU. Alle Angaben ohne Gewähr.

Tags: CDU CSU WirtschaftCSU SteuerplanDIHK SteuernKoalition SteuerpolitikKörperschaftsteuer 2026Markus SöderSöder SteuernStandort DeutschlandSteuersenkung Unternehmen
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