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Sonntagsfrage Januar 2026: AfD führt vor Union – alle Umfragen im Überblick

by Rathaus Nachrichten
21. Januar 2026
in Lokales
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Sonntagsfrage Januar 2026: AfD führt vor Union – alle Umfragen im Überblick
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Lesezeit: 6 Minuten

Sonntagsfrage Januar 2026: Die aktuellen Wahlumfragen zeigen ein enges Rennen zwischen AfD und Union. Laut INSA und Forsa liegt die AfD mit 26 Prozent knapp vor der CDU/CSU (25 Prozent). Die Regierungskoalition aus Union und SPD hat aktuell keine parlamentarische Mehrheit. Wir zeigen alle Umfrageergebnisse der wichtigsten Institute im Vergleich – von Forsa über INSA bis zum ZDF Politbarometer.

Das Wichtigste in Kürze

  • AfD führt: Mit 26 Prozent liegt die AfD in den meisten Umfragen knapp vor der Union
  • Union schwächelt: CDU/CSU kommt auf 23-28 Prozent je nach Institut
  • Koalition ohne Mehrheit: Schwarz-Rot erreicht zusammen nur 39-41 Prozent
  • BSW und FDP draußen: Beide Parteien verfehlen mit 3-4 Prozent die 5-Prozent-Hürde
  • Pistorius beliebtester Politiker: Der SPD-Verteidigungsminister führt alle Politiker-Rankings an

Die Sonntagsfrage Januar 2026 zeigt ein gespaltenes Stimmungsbild in Deutschland. Während die AfD in den meisten Umfragen die Nase vorn hat, schwankt die Union zwischen 23 und 28 Prozent – je nach Institut. Die schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz kämpft mit sinkenden Zustimmungswerten. Nur 20 Prozent der Deutschen sind mit der Regierungsarbeit zufrieden.

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Die Wahlumfragen zeigen auch: Kleinere Parteien wie das BSW und die FDP würden an der 5-Prozent-Hürde scheitern. Die Linke hingegen hat sich stabilisiert und liegt bei 10-11 Prozent. Die aktuellen Politiker-Rankings offenbaren eine weitere Überraschung: Ein SPD-Minister ist beliebter als der CDU-Kanzler.

Alle Sonntagsfrage-Ergebnisse Januar 2026 im Überblick

Die verschiedenen Meinungsforschungsinstitute kommen zu leicht unterschiedlichen Ergebnissen. Das liegt an verschiedenen Erhebungsmethoden und Befragungszeiträumen. Die folgende Tabelle zeigt alle aktuellen Sonntagsfrage-Werte im Vergleich.

Sonntagsfrage Januar 2026 – Alle Institute im Vergleich

Institut CDU/CSU AfD SPD Grüne Linke BSW FDP
INSA (20.01.) 25% 26% 14% 12% 10,5% 4% 4%
Forsa (20.01.) 25% 26% 14% 12% 10% 3% 3%
FG Wahlen (16.01.) 26% 25% 15% 12% 10% – –
Verian (16.01.) 26% 25% 15% 13% 10% 3% 3%
Ipsos (15.01.) 23% 26% 15% 13% 11% 3% 4%
YouGov (14.01.) 25% 25% 16% 12% 10% 3% 4%
Infratest dimap (08.01.) 28% 25% 13% 12% 10% 4% 3%

Grün = führende Partei, Rot = AfD führt. Quellen: wahlrecht.de, dawum.de (Stand: 21.01.2026)

Alle Sonntagsfrage-Ergebnisse Januar 2026 im Überblick

AfD stärkste Kraft – Union kämpft um Platz eins

Die AfD hat sich seit der Bundestagswahl 2025 kontinuierlich verbessert. Bei der Wahl im Februar 2025 kam die Partei auf 20,8 Prozent – jetzt liegt sie bei 25-26 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von etwa 5 Prozentpunkten innerhalb eines Jahres.

Die Union hingegen hat seit der Wahl (28,6 Prozent) an Zustimmung verloren. Je nach Institut liegt sie zwischen 23 und 28 Prozent. Besonders Forsa und INSA sehen die Union nur noch bei 25 Prozent – einen Punkt hinter der AfD.

„Die AfD bleibt mit 26 Prozent stärkste politische Kraft. Die Union kann sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 25 Prozent verbessern.“

– RTL/ntv Trendbarometer vom 20. Januar 2026

Schwarz-Rot ohne parlamentarische Mehrheit

Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD hätte aktuell keine Mehrheit im Bundestag. Zusammen kommen beide Parteien auf 39-41 Prozent – das reicht nicht für eine stabile Regierung. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2025 erreichten Union (28,6%) und SPD (16,4%) zusammen noch 45 Prozent.

Mögliche Koalitionen – Sitzverteilung im Bundestag

Koalition Prozent (Durchschnitt) Mehrheit?
Schwarz-Rot (CDU/CSU + SPD) ~40% Nein
Schwarz-Grün (CDU/CSU + Grüne) ~37% Nein
Kenia (CDU/CSU + SPD + Grüne) ~52% Ja
Schwarz-Rot-Gelb (Jamaica ohne Grüne) ~44% Nein

FDP und BSW würden den Einzug in den Bundestag verpassen. Berechnung auf Basis Durchschnittswerte Januar 2026.

BSW und FDP würden an 5-Prozent-Hürde scheitern

Sowohl das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als auch die FDP liegen in allen Umfragen unter der 5-Prozent-Hürde. Das BSW kommt auf 3-4 Prozent, die FDP auf 3-4 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2025 hatte das BSW mit 4,9 Prozent den Einzug knapp verpasst, die FDP scheiterte ebenfalls.

Die Linke hingegen hat sich gefestigt. Mit 10-11 Prozent liegt die Partei stabil im zweistelligen Bereich. Seit der Abspaltung des BSW scheint sich die Linke konsolidiert zu haben.

BSW und FDP würden an 5-Prozent-Hürde scheitern

Politikerranking Januar 2026: Pistorius unangefochten auf Platz 1

Das ZDF Politbarometer vom 16. Januar 2026 zeigt: Boris Pistorius ist und bleibt der beliebteste Politiker Deutschlands. Der SPD-Verteidigungsminister erreicht auf der Skala von +5 bis -5 einen Wert von +1,9 – mit großem Abstand vor allen anderen.

Top 10 Politiker – ZDF Politbarometer Januar 2026

Rang Politiker/in Partei Wert
1 Boris Pistorius SPD +1,9
2 Johann Wadephul CDU +0,7
3 Lars Klingbeil SPD +0,4
4 Bärbel Bas SPD 0,0
5 Alexander Dobrindt CSU -0,3
6 Friedrich Merz CDU -0,4
7 Markus Söder CSU -0,5
8 Katherina Reiche CDU -0,6
9 Sahra Wagenknecht BSW -2,0
10 Alice Weidel AfD -2,5

Skala von +5 (sehr positiv) bis -5 (sehr negativ). Quelle: Forschungsgruppe Wahlen/ZDF, 13.-15.01.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz landet mit -0,4 nur auf Platz 6 – ein ungewöhnlich schwaches Ergebnis für einen amtierenden Regierungschef. Drei SPD-Politiker (Pistorius, Klingbeil, Bas) platzieren sich in den Top 4.

Stimmung im Land: 84 Prozent sind beunruhigt

Der ARD-DeutschlandTREND vom Januar 2026 zeigt eine pessimistische Grundstimmung. 84 Prozent der Deutschen geben an, die Verhältnisse in Deutschland gäben eher Anlass zur Beunruhigung. Nur 13 Prozent sind zuversichtlich.

Weitere Kennzahlen aus der Umfrage:

  • 71 Prozent meinen, die Bundesregierung tue zu wenig zur Ankurbelung der Wirtschaft
  • 78 Prozent glauben, Trumps Politik gefährde den Fortbestand der NATO
  • 48 Prozent glauben, die Koalition übersteht das Jahr 2026
  • 45 Prozent rechnen mit einem Scheitern der Regierung
  • Nur 20 Prozent sind mit der Regierungsarbeit zufrieden
  • Nur 24 Prozent sind mit Kanzler Merz zufrieden
Stimmung im Land: 84 Prozent sind beunruhigt

Häufige Fragen zur Sonntagsfrage Januar 2026

Wer führt aktuell in der Sonntagsfrage Januar 2026?

Die AfD führt in den meisten Umfragen mit 25-26 Prozent. Bei INSA, Forsa und Ipsos liegt sie vor der Union. Nur bei der Forschungsgruppe Wahlen (ZDF Politbarometer) und Infratest dimap (ARD) liegt die CDU/CSU knapp vorn.

Hat die Regierungskoalition noch eine Mehrheit?

Nein. Die schwarz-rote Koalition aus CDU/CSU und SPD kommt zusammen nur auf etwa 39-41 Prozent. Für eine parlamentarische Mehrheit wären mindestens 50 Prozent nötig. Die Regierung hätte aktuell keine Mehrheit im Bundestag.

Würden FDP und BSW in den Bundestag einziehen?

Nein. Sowohl die FDP (3-4 Prozent) als auch das BSW (3-4 Prozent) liegen in allen Umfragen unter der 5-Prozent-Hürde. Beide Parteien würden den Einzug in den Bundestag verpassen – so wie schon bei der Bundestagswahl 2025.

Wer ist der beliebteste Politiker im Januar 2026?

Boris Pistorius (SPD) ist mit großem Abstand der beliebteste Politiker Deutschlands. Im ZDF Politbarometer erreicht der Verteidigungsminister einen Wert von +1,9 auf der Skala von +5 bis -5. Bundeskanzler Friedrich Merz liegt nur auf Platz 6 mit -0,4.

Wie zufrieden sind die Deutschen mit der Bundesregierung?

Die Zufriedenheit ist gering. Nur 20 Prozent sind mit der Regierungsarbeit zufrieden, nur 24 Prozent mit Kanzler Merz. 84 Prozent der Deutschen sehen die Verhältnisse in Deutschland als beunruhigend an. 71 Prozent meinen, die Regierung tue zu wenig für die Wirtschaft.

Fazit: Sonntagsfrage Januar 2026 zeigt gespaltenes Stimmungsbild

Die Sonntagsfrage Januar 2026 zeichnet ein klares Bild: Die AfD hat sich als stärkste Kraft etabliert, die Regierungskoalition kämpft mit sinkenden Werten. Schwarz-Rot hätte aktuell keine Mehrheit im Bundestag. Die Stimmung in der Bevölkerung ist mehrheitlich pessimistisch – 84 Prozent sind beunruhigt.

Für die schwarz-rote Koalition wird 2026 ein entscheidendes Jahr. Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stehen an. Ob die Regierung das Jahr übersteht, daran zweifelt fast jeder zweite Deutsche.

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von der Redaktion von rathausnachrichten.de verfasst. Quellen: Forschungsgruppe Wahlen (ZDF Politbarometer), INSA, Forsa, Infratest dimap (ARD-DeutschlandTREND), Ipsos, YouGov, Verian/Emnid, wahlrecht.de, dawum.de (Stand: 21.01.2026).

Tags: AfDBundestagswahlCDUCSUForsaINSAPolitbarometerSonntagsfrageSPDWahlumfrage
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