Wo ist das Spenderherz? Diese Frage quälte Italien vor einigen Jahren, als ein Wettlauf gegen die Zeit begann. Ein kleiner Junge namens Tommasino brauchte dringend ein neues Herz, doch beim spendeherz transport ging etwas furchtbar schief. Ein Fehler, der das Leben des Jungen für immer verändern sollte.

| Steckbrief: Tommasino (Name geändert) | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Tommasino (Name geändert) |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Neapel, Italien |
| Alter | Ca. 2 Jahre (zum Zeitpunkt des Vorfalls) |
| Beruf | Nicht zutreffend |
| Bekannt durch | Tragischer Vorfall um ein Spenderherz |
| Aktuelle Projekte | Nicht zutreffend |
| Wohnort | Neapel (oder Umgebung), Italien (Nicht öffentlich bekannt) |
| Partner/Beziehung | Nicht zutreffend |
| Kinder | Nicht zutreffend |
| Social Media | Nicht zutreffend |
Wie konnte es zu dem Transportfehler kommen?
Die Geschichte von Tommasino ist herzzerreißend. Mit nur vier Monaten wurde bei ihm ein schwerer Herzfehler diagnostiziert. Die einzige Hoffnung war eine Herztransplantation. Kurz vor Weihnachten schien sich das Blatt zu wenden: In Südtirol starb ein vierjähriger Junge bei einem Badeunfall. Sein Herz sollte Tommasino retten. Doch beim spendeherz transport von Bozen nach Neapel, über 800 Kilometer, kam es zu einem folgenschweren Fehler: Statt das Organ in herkömmlichem Eis zu kühlen, wurde Trockeneis verwendet, das Temperaturen von minus 78 Grad Celsius erreicht. Bei der Ankunft in Neapel war das Herz „buchstäblich erfroren“, wie es hieß.
Die korrekte Kühlung von Spenderorganen ist entscheidend für deren Funktionstüchtigkeit. Trockeneis ist für diesen Zweck ungeeignet, da es das Gewebe schädigen kann.
Ein Herz, das nicht hätte transplantiert werden dürfen?
Was dann geschah, ist kaum zu fassen: Trotz der offensichtlichen Schäden wurde das Herz Tommasino transplantiert. Die Eltern des Jungen gaben später an, nichts von dem Transportfehler gewusst zu haben. Eine unglaubliche Tragödie, denn der Eingriff brachte nicht die erhoffte Rettung. Tommasino befand sich über 50 Tage auf der Intensivstation, künstlich am Leben gehalten. Europaweit wurde fieberhaft nach einem neuen Spenderherz gesucht, doch die Chancen standen schlecht. Seine Mutter sagte gegenüber der Tageszeitung „Il Mattino“: „Mein Sohn führte ein fast normales Leben. Er nahm Medikamente, spielte und aß regelmäßig. Jetzt liegt er seit Wochen im künstlichen Koma und schwebt in Lebensgefahr.“
Die Konsequenzen des Fehlers beim Spendeherz Transport
Der Fall Tommasino löste in Italien eine Welle der Empörung und des Entsetzens aus. Wie konnte ein solch gravierender Fehler passieren? Wer trug die Verantwortung? Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf. Zwei Ärzte wurden von ihren Operationen suspendiert. Wie Stern berichtete, war der Fall zu diesem Zeitpunkt öffentlich geworden und sorgte für Entsetzen. (Lesen Sie auch: Rassistischer Angriff Erfurt: Mann in Altstadt Schwer…)
Steckbrief
- Fehlerhafter Transport eines Spenderherzens mit Trockeneis.
- Transplantation des beschädigten Herzens.
- Lange Zeit auf der Intensivstation.
- Öffentliche Empörung und Ermittlungen.
Die Suche nach einem neuen Herzen
Die Zeit drängte. Tommasino brauchte dringend ein neues Spenderherz, um zu überleben. Die Suche gestaltete sich jedoch schwierig. Die Wahrscheinlichkeit, ein passendes Organ zu finden, ist gering, und die lange Zeit auf der Intensivstation hatte Tommasinos Zustand zusätzlich verschlechtert. Die Familie klammerte sich an die Hoffnung, doch die Realität war düster.
Es ist wichtig zu verstehen, dass der Spendeherz Transport ein komplexer logistischer Prozess ist, bei dem höchste Sorgfalt geboten ist. Jede Abweichung von den Standardverfahren kann fatale Folgen haben. In diesem Fall führte der Fehler zu einer irreparablen Schädigung des Organs und gefährdete das Leben eines kleinen Jungen.
Was geschah mit Tommasino?
Leider konnte Tommasino nicht gerettet werden. Er starb, ohne ein neues Herz erhalten zu haben. Sein tragischer Fall verdeutlicht die Bedeutung einer lückenlosen Organisation und Kontrolle beim Transport von Spenderorganen. Der Fehler, der ihm das Leben kostete, hätte niemals passieren dürfen. Die Geschichte des kleinen Jungen aus Neapel mahnt zur Sorgfalt und erinnert daran, dass hinter jeder Organspende ein Mensch steht, dessen Leben von der reibungslosen Funktion der medizinischen Prozesse abhängt.
Der Fall Tommasino warf auch Fragen nach der Verantwortung der beteiligten Ärzte auf. Durfte ein offensichtlich geschädigtes Herz überhaupt transplantiert werden? Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sollten klären, ob ein Fehlverhalten vorlag und ob Konsequenzen gezogen werden mussten.
Ein Blick auf die Organspende in Italien
Die Tragödie um Tommasino lenkte die Aufmerksamkeit auch auf die Situation der Organspende in Italien. Wie viele Menschen stehen auf der Warteliste für ein Spenderorgan? Wie ist die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung? Gibt es Verbesserungspotenzial bei der Organisation und Durchführung von Organtransplantationen? (Lesen Sie auch: Tumbler Ridge Schießerei: Neun Tote in Kanada…)
Laut dem italienischen Transplantationszentrum (Centro Nazionale Trapianti) warten Tausende Menschen in Italien auf ein lebensrettendes Organ. Die Spendenbereitschaft ist zwar vorhanden, aber es gibt immer noch Luft nach oben. Eine Sensibilisierung der Bevölkerung und eine verbesserte Aufklärung über die Organspende könnten dazu beitragen, die Zahl der Spenderorgane zu erhöhen und somit mehr Leben zu retten.
Informieren Sie sich über die Organspende und treffen Sie eine bewusste Entscheidung. Sie können einen Organspendeausweis ausfüllen oder Ihre Entscheidung in einer Patientenverfügung festhalten.
Tommasino privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Da Tommasino ein Kind war, sind keine Details über sein Privatleben im üblichen Sinne bekannt. Sein Leben war von seiner Krankheit geprägt, aber Berichten zufolge versuchte er, ein möglichst normales Leben zu führen, spielte und aß regelmäßig, bevor sich sein Zustand verschlechterte. Die Tragödie seines Falls liegt gerade darin, dass ihm ein normales Leben verwehrt blieb.
Über seine Familie ist wenig bekannt, abgesehen von der Aussage seiner Mutter gegenüber „Il Mattino“, in der sie ihre Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zum Ausdruck brachte. Der Verlust ihres Sohnes aufgrund eines vermeidbaren Fehlers ist unvorstellbar.
Es ist wichtig zu betonen, dass Tommasinos Geschichte nicht in Vergessenheit geraten darf. Sie soll als Mahnung dienen, die Bedeutung der Organspende zu würdigen und die Prozesse rund um die Transplantation zu optimieren, um solche Tragödien in Zukunft zu verhindern. (Lesen Sie auch: Charlotte Merz: Richterin, Kanzlergattin & Fahrradsturz 2026)

Obwohl Tommasino selbst keine Social-Media-Präsenz hatte, wurde sein Fall in den Medien und in Online-Foren diskutiert, wodurch das Bewusstsein für die Herausforderungen und Risiken im Zusammenhang mit Organtransplantationen geschärft wurde.
Sein Andenken lebt in den Bemühungen weiter, die Organspende in Italien und weltweit zu verbessern.
Häufig gestellte Fragen
Wie kam es zu dem Fehler beim Spendeherz Transport?
Statt das Spenderherz in herkömmlichem Eis zu kühlen, wurde es in Trockeneis transportiert, das Temperaturen von minus 78 Grad Celsius erreicht. Dies führte zu einer irreparablen Schädigung des Organs. (Lesen Sie auch: Tarifverhandlungen öffentlicher Dienst: Warnstreiks nehmen)
Wie alt war Tommasino zum Zeitpunkt des Vorfalls?
Tommasino war etwa zwei Jahre alt, als er das Spenderherz erhielt, das durch den fehlerhaften Transport beschädigt wurde.
Hat Tommasino einen Partner/ist verheiratet?
Da Tommasino ein Kind war, ist diese Frage nicht zutreffend.
Hat Tommasino Kinder?
Da Tommasino ein Kind war, ist diese Frage nicht zutreffend.
Welche Konsequenzen hatte der Vorfall für die beteiligten Ärzte?
Zwei Ärzte wurden von ihren Operationen suspendiert, und die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf, um ein mögliches Fehlverhalten zu prüfen.
Der Fall Tommasino ist ein trauriges Beispiel dafür, was passieren kann, wenn beim spendeherz transport Fehler gemacht werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle Beteiligten die notwendigen Vorkehrungen treffen, um sicherzustellen, dass Spenderorgane sicher und unversehrt transportiert werden, damit sie Leben retten und nicht zerstören.











