Sport Im Alltag: Jedes Krafttraining ist besser als gar keins
Sport Im Alltag muss nicht kompliziert sein. Bereits kleine, regelmäßige Krafttrainingseinheiten zeigen deutliche positive Effekte. Eine aktuelle Studie belegt, dass es wichtiger ist, überhaupt aktiv zu werden und dranzubleiben, als einem vermeintlich perfekten Trainingsplan nachzujagen. Auch ohne Fitnessstudio lässt sich die Muskulatur stärken und die Ausdauer verbessern.

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- Sport Im Alltag: Jedes Krafttraining ist besser als gar keins
- Krafttraining: Warum Regelmäßigkeit wichtiger ist als Perfektion
- Was sind die Vorteile von Krafttraining im Alltag?
- Fitnessstudio oder Heimtraining: Was ist effektiver?
- Wie oft und wie intensiv sollte man trainieren?
- Krafttraining für ein gesundes Altern
Krafttraining: Warum Regelmäßigkeit wichtiger ist als Perfektion
Eine aktuelle Überblicksstudie, veröffentlicht im Fachblatt „Medicine & Science in Sports & Exercise“, analysierte 137 Studien zum Thema Krafttraining mit über 30.000 Teilnehmenden. Das Ergebnis: Regelmäßigkeit schlägt Komplexität. Laut Studienautor Stuart Phillips ist es wichtiger, alle großen Muskelgruppen mindestens zweimal pro Woche zu trainieren, als einem komplexen Plan zu folgen. (Lesen Sie auch: Erdrotation Klimawandel: Verlangsamt sich die Erde Wirklich?)
Die wichtigsten Fakten
- Regelmäßiges Krafttraining ist wichtiger als ein komplexer Trainingsplan.
- Es ist nicht zwingend notwendig, ins Fitnessstudio zu gehen.
- Auch Training bis zur völligen Erschöpfung ist nicht nötig.
- Krafttraining verbessert langfristig Lebensqualität.
Was sind die Vorteile von Krafttraining im Alltag?
Krafttraining im Alltag verbessert nicht nur Muskelkraft und Ausdauer. Die Studie zeigt, dass es auch positive Auswirkungen auf die langfristige Lebensqualität hat. So verbessert sich beispielsweise die Gehgeschwindigkeit, das Gleichgewicht und die Schlafqualität. Gleichzeitig sinkt das Risiko für altersbedingte Beschwerden.
Fitnessstudio oder Heimtraining: Was ist effektiver?
Laut der Studie ist der Gang ins Fitnessstudio nicht zwingend erforderlich. Ob mit Hanteln, Gummibändern oder dem eigenen Körpergewicht – mit Beständigkeit lassen sich Muskeln aufbauen und die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Die Techniker Krankenkasse bietet beispielsweise Anleitungen für ein effektives Training ohne Geräte. (Lesen Sie auch: ölpreis Aktuell: Eskalation im Nahen Osten Treibt…)
Wie oft und wie intensiv sollte man trainieren?
Die Studie räumt mit der Annahme auf, dass man bis zur absoluten Erschöpfung trainieren muss, um Muskeln aufzubauen. Dies birgt sogar eher Verletzungsrisiken. Auch das ständige Variieren des Trainingsplans ist für Hobbysportler weniger wichtig als gedacht. Wichtig ist, überhaupt anzufangen und dranzubleiben, wie auch Stern berichtet.
Finde eine Sportart oder eine Form des Krafttrainings, die dir Spaß macht. So fällt es leichter, langfristig am Ball zu bleiben. (Lesen Sie auch: Quanten Patentanmeldungen: Europa Holt Technologisch)
Krafttraining für ein gesundes Altern
Die größten positiven Effekte sind laut der Studie festzustellen, wenn man von keinerlei Krafttraining auf irgendeine Art von Krafttraining umsteigt. Regelmäßiges Krafttraining kann somit einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden und aktiven Lebensstil im Alter leisten. Weitere Informationen zum Thema bietet die Deutsche Sporthochschule Köln.

Krafttraining muss also nicht perfekt sein. Wichtig ist, dass es überhaupt stattfindet und regelmäßig in den Alltag integriert wird. So kann jeder, unabhängig von Alter und Fitnesslevel, von den zahlreichen positiven Effekten profitieren. (Lesen Sie auch: Neobroker Zinsen: Scalable Capital bietet 2,5 %…)











