Sturm Kanaren beeinträchtigt den Alltag vieler Familien. Heftige Niederschläge und hohe Wellen zwingen die Behörden zu drastischen Maßnahmen. Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten.
Eltern-Info
- Schulen und Kitas sind geschlossen.
- Arbeit von zu Hause aus ist empfohlen.
- Vermeide unnötige Wege.
- Informiere dich über aktuelle Flugausfälle.
Warum der Sturm Kanaren so gefährlich macht
Der aufziehende Sturm „Therese“ bringt für die Kanarischen Inseln eine Reihe von Gefahren mit sich. Wie Stern berichtet, werden Sturmböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde erwartet, besonders in höheren Lagen. Hinzu kommen Niederschlagsmengen, die örtlich einem ganzen Jahresniederschlag entsprechen können. Dies führt zu einem erhöhten Risiko von Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten und Erdrutschen. An den Küsten drohen Wellen von bis zu fünf Metern Höhe, die ebenfalls gefährlich werden können.
Welche Schutzmaßnahmen wurden ergriffen?
Um die Bevölkerung vor den Auswirkungen des Sturms zu schützen, haben die Behörden umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Auf den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro blieben bereits am Donnerstag alle Schulen und Kindergärten geschlossen. Für Freitag wurde die Schließung auf alle Kanarischen Inseln ausgeweitet. Die Bevölkerung wurde zudem aufgerufen, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten. Die Behörden appellieren an die Eigenverantwortung der Bürger, unnötige Wege zu vermeiden und sich über die aktuelle Lage zu informieren.
Nutze die Zeit zu Hause für gemeinsame Spiele oder zum Vorlesen. So wird der sturmbedingte Tag zu einer schönen Erinnerung.

Wie wirkt sich der Sturm auf den Flugverkehr aus?
Der Flugverkehr ist durch den Sturm ebenfalls beeinträchtigt. Es wird erwartet, dass mit zunehmender Intensität des Unwetters weitere Flüge ausfallen und Fährverbindungen zwischen den Inseln eingestellt werden müssen. Bereits jetzt wurden mehrere Flüge, vor allem zu den westlich gelegenen Inseln La Palma und El Hierro, zu anderen Flughäfen umgeleitet. Reisende sollten sich daher vorab bei ihrer Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über mögliche Flugausfälle oder -änderungen informieren. Die spanische Flughafenbetreibergesellschaft Aena bietet aktuelle Informationen online an.
Was können Familien jetzt tun?
In dieser Ausnahmesituation ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Familien sollten sich über die lokalen Warnmeldungen informieren und den Anweisungen der Behörden Folge leisten. Es ist ratsam, sich mit ausreichend Lebensmitteln und Getränken einzudecken, um im Notfall versorgt zu sein. Auch das Aufladen von Mobiltelefonen und das Bereithalten von Taschenlampen kann hilfreich sein.
Vermeide Spaziergänge in Küstennähe und halte dich von potenziell gefährdeten Gebieten fern. Die Sicherheit geht vor! (Lesen Sie auch: Sturm Narelle: Kategorie-5-Zyklon Bedroht Queensland)
Wie geht es weiter?
Der nationale Wetterdienst Aemet warnte, dass das stürmische Wetter auch am Wochenende anhalten könne. Es ist daher wichtig, sich weiterhin über die aktuelle Entwicklung zu informieren und die notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Die Kanarischen Inseln sind auf solche Ereignisse vorbereitet, und die Behörden arbeiten daran, die Auswirkungen des Sturms so gering wie möglich zu halten. Informationen zur aktuellen Wetterlage bietet der Deutsche Wetterdienst DWD.
Häufig gestellte Fragen
Welche Altersgruppe ist am meisten gefährdet?
Besonders gefährdet sind ältere Menschen und kleine Kinder. Achten Sie darauf, dass diese Gruppen besonders geschützt werden und unnötige Aufenthalte im Freien vermieden werden.
Wie lange werden die Schulen voraussichtlich geschlossen bleiben?
Die Schließung der Schulen ist zunächst bis einschließlich Freitag angeordnet. Ob die Schulen auch am Wochenende oder Anfang nächster Woche geschlossen bleiben, hängt von der weiteren Entwicklung des Sturms ab. (Lesen Sie auch: Unwetter Kanaren: Unwetterwarnung: Kanareninsel rüstet sich)
Was tun bei einem Stromausfall?
Halten Sie Taschenlampen und Batterien bereit. Vermeiden Sie es, Kerzen unbeaufsichtigt zu lassen. Informieren Sie sich über Notfallnummern und halten Sie ein batteriebetriebenes Radio bereit, um über die aktuelle Lage informiert zu bleiben.
Wie kann ich meine Kinder beruhigen?
Erklären Sie die Situation altersgerecht und vermitteln Sie Sicherheit. Bieten Sie Ablenkung durch Spiele oder Bücher und verbringen Sie Zeit miteinander. Zeigen Sie, dass Sie die Situation im Griff haben. (Lesen Sie auch: Ex Polizistin Bordell: Wienerin Tauscht Blaulicht gegen…)

Wo finde ich aktuelle Informationen zum Sturm?
Verfolgen Sie die Nachrichten und Warnmeldungen der lokalen Behörden und des nationalen Wetterdienstes Aemet. Nutzen Sie auch Social Media Kanäle der Behörden für aktuelle Updates.











