Südamerika, ein Kontinent voller Kontraste und atemberaubender Naturwunder, verzaubert Reisende aus aller Welt mit seiner unvergleichlichen Vielfalt. Von den majestätischen Anden über den geheimnisvollen Amazonas-Regenwald bis hin zu den kulturellen Schätzen der alten Zivilisationen – Südamerika bietet Sehenswürdigkeiten, die selbst erfahrene Weltenbummler sprachlos zurücklassen. Die acht faszinierendsten Highlights dieses facettenreichen Kontinents stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor.
Wer einmal den Sonnenaufgang über Machu Picchu erlebt, die gewaltigen Iguazú-Wasserfälle gehört oder durch die bunten Straßen von Cartagena geschlendert ist, versteht die magische Anziehungskraft Südamerikas. Dieser Kontinent vereint auf einzigartige Weise Naturwunder von Weltrang mit tiefgreifender Geschichte und lebendigen Kulturen. Unsere sorgfältig ausgewählten acht Sehenswürdigkeiten repräsentieren die Essenz dessen, was Südamerika zu einem unvergesslichen Reiseziel macht.
Südamerika auf einen Blick: Der viertgrößte Kontinent umfasst 12 Länder und erstreckt sich über 17,8 Millionen Quadratkilometer.
Beste Reisezeit: Je nach Region variierend, generell sind die trockeneren Monate (Mai bis Oktober) für die meisten Sehenswürdigkeiten ideal.
UNESCO-Welterbestätten: Südamerika beherbergt 76 Kultur- und Naturerbestätten, darunter Machu Picchu, Galápagos-Inseln und das Amazonas-Gebiet.
Die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas im Überblick
Südamerika beeindruckt mit einer atemberaubenden Vielfalt an weltberühmten Sehenswürdigkeiten, die jährlich Millionen von Besuchern in ihren Bann ziehen. Von der geheimnisvollen Inkastadt Machu Picchu in Peru über die majestätischen Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien bis hin zum farbenfrohen Caminito-Viertel in Buenos Aires – der Kontinent bietet unvergessliche Eindrücke für jeden Geschmack. Die salzige Weite der Salar de Uyuni in Bolivien erinnert mit ihrer endlosen weißen Fläche an die wunderschönen Naturlandschaften, die man auch in anderen Teilen der Welt finden kann. Das mächtige Amazonasgebiet, das sich über mehrere Länder erstreckt, rundet mit seiner unvergleichlichen Artenvielfalt und den einzigartigen Ökosystemen die Liste der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas ab.
Machu Picchu: Die ikonischste Sehenswürdigkeit in Südamerika
Hoch über dem Urubamba-Tal thront Machu Picchu, die atemberaubende Inka-Stadt, die erst 1911 von Hiram Bingham für die westliche Welt entdeckt wurde. Die perfekt erhaltenen Steinbauten, die ohne Mörtel errichtet wurden, zeugen von der architektonischen Meisterleistung der Inka-Baumeister und ihrer tiefen Verbundenheit mit der umgebenden Berglandschaft. Umgeben von nebelverhangenen Gipfeln und dichtem Dschungel bietet die heilige Stätte einen geradezu magischen Anblick, besonders wenn die ersten Sonnenstrahlen die antiken Mauern in goldenes Licht tauchen. Der mehrstündige Aufstieg über den klassischen Inka Trail gehört für viele Reisende zum ultimativen Südamerika-Erlebnis, obwohl die archäologische Stätte heute auch bequem mit der Bahn von Cusco aus erreicht werden kann. Mit seiner einzigartigen Lage zwischen den Andengipfeln Huayna Picchu und Machu Picchu Mountain verkörpert dieses UNESCO-Weltkulturerbe wie kaum ein anderer Ort die geheimnisvolle Pracht der präkolumbianischen Zivilisationen Südamerikas.
Höhe: 2.430 Meter über dem Meeresspiegel, eingebettet zwischen den Berggipfeln Huayna Picchu und Machu Picchu Mountain
Erbauung: Mitte des 15. Jahrhunderts unter dem Inka-Herrscher Pachacútec, vermutlich als königliche Residenz und religiöses Zentrum
Besucherinfo: Limitierte Besucherzahl pro Tag, frühzeitige Reservierung (besonders für den Inka Trail) dringend empfohlen
Amazonas-Regenwald: Südamerikas atemberaubendes Naturwunder

Der Amazonas-Regenwald erstreckt sich über neun südamerikanische Länder und beherbergt die größte Artenvielfalt der Erde mit über 40.000 Pflanzenarten und unzähligen exotischen Tieren. Mit seiner beeindruckenden Fläche von 5,5 Millionen Quadratkilometern produziert dieser „grüne Ozean“ etwa 20 Prozent des weltweiten Sauerstoffs und wird deshalb auch als „Lunge der Erde“ bezeichnet. Abenteuerlustige Reisende können auf geführten Touren die faszinierende Natur und Kultur dieser Region erleben, von Begegnungen mit indigenen Stämmen bis hin zu Bootsfahrten auf dem majestätischen Amazonas-Fluss. Die zunehmende Abholzung und der Klimawandel bedrohen jedoch dieses einzigartige Ökosystem, weshalb nachhaltige Tourismuskonzepte und Schutzmaßnahmen für den Erhalt dieses unersetzlichen Naturwunders immer wichtiger werden.
Die Galapagos-Inseln: Einzigartige Tierwelt unter Südamerikas Sehenswürdigkeiten
Die Galapagos-Inseln, ein abgelegenes Archipel im Pazifik, gehören zu Ecuador und zählen zu den faszinierendsten Naturwundern Südamerikas. Hier können Besucher eine einzigartige Tierwelt bestaunen, darunter die berühmten Riesenschildkröten, Meerechsen und Darwin-Finken, die maßgeblich zur Entwicklung der Evolutionstheorie beigetragen haben. Die isolierte Lage der Inseln, rund 1.000 Kilometer vom Festland entfernt, hat zur Entstehung einer Vielzahl endemischer Arten geführt, die sich perfekt an die vulkanische Landschaft angepasst haben. Naturliebhaber und Fotografen aus aller Welt werden von der Möglichkeit angezogen, hier Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, die keine Scheu vor Menschen zeigen und ein unvergessliches Reiseerlebnis garantieren.
- Die Galapagos-Inseln beherbergen zahlreiche endemische Tierarten wie Riesenschildkröten und Meerechsen.
- Charles Darwin entwickelte hier wichtige Grundlagen für seine Evolutionstheorie.
- Die Tiere zeigen keine natürliche Furcht vor Menschen, was einzigartige Begegnungen ermöglicht.
- Der Archipel liegt etwa 1.000 km vor der Küste Ecuadors im Pazifischen Ozean.
Iguazú-Wasserfälle: Grenzüberschreitende Naturschönheit in Südamerika
Die Iguazú-Wasserfälle bilden mit ihren über 270 Einzelfällen eine der spektakulärsten Naturlandschaften Südamerikas und erstrecken sich über die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Das donnernde Wasser stürzt über eine Länge von fast drei Kilometern bis zu 82 Meter in die Tiefe und schafft dabei ein atemberaubendes Panorama, das jährlich Millionen von Besuchern anzieht. Von der brasilianischen Seite genießt man den besten Panoramablick auf die gesamte Wasserfallkette, während die argentinische Seite mit Stegen direkt über und unter den tosenden Wassermassen beeindruckt. Der „Teufelsschlund“ (Garganta del Diablo) bildet das imposante Herzstück der Fälle, wo 14 Wasserfälle in einer U-förmigen, 150 Meter breiten und 700 Meter langen Schlucht zusammenfließen. Umgeben von dichtem subtropischem Regenwald bieten die zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärten Wasserfälle zusätzlich ein Zuhause für zahlreiche exotische Tier- und Pflanzenarten, die bei geführten Touren durch den Nationalpark entdeckt werden können.
Anreise: Am besten über die Flughäfen Puerto Iguazú (Argentinien) oder Foz do Iguaçu (Brasilien), von dort Shuttlebusse zu den Nationalparks.
Besuchszeit: Mindestens zwei Tage einplanen, um beide Seiten der Wasserfälle zu erkunden (separate Eintritte erforderlich).
Beste Reisezeit: März bis November, wenn die Wassermassen moderater und Stege besser begehbar sind.
Salar de Uyuni: Südamerikas faszinierendes Salzwüsten-Phänomen
Der Salar de Uyuni im Südwesten Boliviens ist mit über 10.000 Quadratkilometern die größte Salzwüste der Welt und verzaubert jährlich tausende Besucher mit seinem surrealen, weißen Horizont. Bei Regenzeit verwandelt sich die Salzfläche in einen gigantischen Spiegel, der den Himmel so perfekt reflektiert, dass die Grenze zwischen oben und unten zu verschwimmen scheint – ein Naturspektakel, das zu den fotografisch beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas zählt. Inmitten der gleißenden Weite erheben sich kleine Kakteeninseln wie Incahuasi, die als einzigartige Kontraste zur salzigen Unendlichkeit einen faszinierenden Einblick in die geologische Vielfalt des Kontinents bieten.
Die pulsierenden Metropolen: Urbane Sehenswürdigkeiten Südamerikas

Südamerikas pulsierende Metropolen bieten einen faszinierenden Kontrast zu den natürlichen Wundern des Kontinents und sind selbst unverzichtbare Reiseziele für Kulturliebhaber. In Buenos Aires verzaubert das farbenfrohe Künstlerviertel La Boca mit seinen Tangoshows, während Rio de Janeiro mit der imposanten Christusstatue auf dem Corcovado und den lebendigen Stränden von Copacabana und Ipanema lockt. Die kolumbianische Hauptstadt Bogotá überrascht Besucher mit ihrem charmanten historischen Zentrum La Candelaria und dem beeindruckenden Goldmuseum, das eine der bedeutendsten Sammlungen präkolumbischer Kunstschätze beherbergt. In Lima, der Hauptstadt Perus, verschmelzen koloniale Architektur und moderne Wolkenkratzer zu einem einzigartigen Stadtbild, das von einer weltberühmten Gastronomieszene gekrönt wird.
- Buenos Aires‘ La Boca Viertel bietet authentische Tangoshows und bunte Häuserfassaden.
- Rio de Janeiros Christusstatue und weltberühmte Strände sind ikonische Wahrzeichen Südamerikas.
- Bogotás La Candelaria und das Goldmuseum zeugen von Kolumbiens reicher Geschichte.
- Lima entwickelte sich zum kulinarischen Hotspot mit preisgekrönten Restaurants.
Südamerikas verborgene Sehenswürdigkeiten abseits der Touristenpfade
Während Machu Picchu und die Copacabana jährlich Millionen von Besuchern anziehen, verbergen sich in Südamerikas unberührten Regionen wahre Schätze, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Canaima-Nationalpark in Venezuela beherbergt den höchsten Wasserfall der Welt, den Angel Falls, fernab von Massentourismus und inmitten einer atemberaubenden Landschaft aus Tafelbergen und üppigem Regenwald. In Kolumbiens vergessener Stadt Ciudad Perdida, die älter als Machu Picchu ist, wandern Reisende durch dichten Dschungel, um zu den terrassenförmigen Ruinen zu gelangen, die nur wenige hundert Besucher pro Jahr sehen. Die surreale Salar de Uyuni in Bolivien verwandelt sich während der Regenzeit in einen gigantischen Spiegel, der Himmel und Erde verschmelzen lässt und jenseits der bekannten Fotospots unentdeckte Winkel für Abenteuerlustige bereithält.
Häufige Fragen zu Südamerika Sehenswürdigkeiten
Was sind die bekanntesten UNESCO-Welterbestätten in Südamerika?
Südamerika beherbergt zahlreiche beeindruckende Weltkulturerbestätten. Die antike Inkastadt Machu Picchu in Peru zählt zu den meistbesuchten Attraktionen des Kontinents. Die historische Altstadt von Cartagena in Kolumbien besticht durch koloniale Architektur und bunte Straßen. Im brasilianischen Amazonasgebiet liegt das größte Naturschutzgebiet der Welt. Die geheimnisvollen Moai-Statuen auf der Osterinsel (Chile) ziehen Kulturinteressierte an. Weitere bedeutende Monumente sind die präkolumbischen Ruinen von Tiwanaku in Bolivien und die Galapagosinseln in Ecuador mit ihrer einzigartigen Tierwelt.
Wann ist die beste Reisezeit für die Hauptsehenswürdigkeiten in Südamerika?
Die optimale Besuchszeit variiert je nach Region und Touristenattraktion. Für Machu Picchu und den Inkapfad empfiehlt sich die Trockenperiode von Mai bis Oktober, wobei Juli und August Hochsaison mit entsprechendem Besucherandrang bedeuten. Das Amazonasgebiet lässt sich ganzjährig erkunden, jedoch bietet die niederschlagsärmere Zeit von Juni bis November bessere Bedingungen für Wanderungen. Die Patagonien-Region und Torres del Paine sind von November bis März am zugänglichsten. Die Salzwüste Salar de Uyuni in Bolivien präsentiert sich während der Regenzeit (Dezember bis März) als spektakulärer Wasserspiegel, in der Trockenzeit (April bis November) erleben Besucher die klassische weiße Salzfläche.
Welche Naturwunder sollte man in Südamerika unbedingt gesehen haben?
Der Kontinent beeindruckt mit einer überwältigenden Vielfalt an Naturschätzen. Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien gehören mit ihren 275 Kaskaden zu den spektakulärsten Wasserfällen weltweit. Der Amazonas-Regenwald, die grüne Lunge unseres Planeten, beheimatet unzählige Tier- und Pflanzenarten. In Bolivien erstreckt sich Salar de Uyuni, die größte Salzpfanne der Erde, die bei Regenwetter zum gigantischen Spiegel wird. Das Andengebirge bietet mit dem Titicacasee auf 3.812 Metern den höchsten schiffbaren See der Welt. Weitere atemberaubende Landschaften sind das Tal des Mondes in Chile, die Galapagosinseln mit ihrer einzigartigen Fauna und das Pantanal-Feuchtgebiet mit seinem unvergleichlichen Ökosystem.
Wie viel Zeit sollte man für eine Rundreise zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Südamerikas einplanen?
Für eine umfassende Erkundungstour durch die Hauptattraktionen Südamerikas sollten mindestens 3-4 Wochen veranschlagt werden. Die enormen Distanzen zwischen den Highlights erfordern großzügige Reisepläne. Eine kompakte Tour könnte Peru (Machu Picchu, Lima, Cusco) und Bolivien (Salzebene, La Paz) in 14 Tagen verbinden. Für die Einbeziehung Argentiniens (Buenos Aires, Iguazú, Patagonien) und Brasiliens (Rio de Janeiro, Amazonas) sind zusätzliche 2 Wochen realistisch. Tiefgreifende Erlebnisse wie Galapagos-Kreuzfahrten oder mehrtägige Trekkingtouren benötigen weitere Zeitreserven. Viele Weltenbummler widmen einzelnen Ländern separate Reisen oder planen mehrmonatige Sabbaticals für die vollständige Erkundung des vielseitigen Kontinents.
Welche historischen Städte in Südamerika sind besonders sehenswert?
Südamerika glänzt mit zahlreichen geschichtsträchtigen Metropolen. Das koloniale Juwel Cartagena in Kolumbien verzaubert mit farbenfrohen Fassaden und imposanten Befestigungsanlagen. In Peru lockt Cusco, die ehemalige Inkahauptstadt, mit einer faszinierenden Mischung aus präkolumbischer und spanischer Architektur. Buenos Aires, oft als „Paris Südamerikas“ bezeichnet, besticht durch elegante Boulevards und historische Viertel wie San Telmo. Die brasilianische Stadt Salvador da Bahia beeindruckt mit afro-brasilianischer Kultur und kolonialen Bauten im Pelourinho-Viertel. Quito in Ecuador besitzt eines der besterhaltenen historischen Zentren des Kontinents mit prachtvollen Kirchen und Plätzen. In Montevideo, der uruguayischen Hauptstadt, finden Besucher gut erhaltene Art-Déco-Gebäude und eine charmante Altstadt.
Wie sicher ist das Reisen zu den Sehenswürdigkeiten Südamerikas für Touristen?
Die Sicherheitslage variiert erheblich zwischen verschiedenen Regionen und Urlaubszielen. Touristenhochburgen wie Machu Picchu, die Galapagosinseln und die Iguazú-Wasserfälle verfügen über gut ausgebaute Infrastruktur und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen. In Großstädten wie Rio de Janeiro, Bogotá oder Lima sollten Besucher in bestimmten Vierteln erhöhte Vorsicht walten lassen und typische Vorsichtsmaßnahmen beachten: Wertsachen sicher verwahren, Taxis vorab bestellen und auffälligen Schmuck vermeiden. Ländliche Attraktionen und Naturreservate sind generell weniger von Kleinkriminalität betroffen. Die meisten Reisenden erleben problemlose Aufenthalte, wenn sie lokale Hinweise beachten, sich vor der Reise über aktuelle Sicherheitsempfehlungen informieren und auf organisierte Touren zu abgelegenen Sehenswürdigkeiten setzen.






