Der Schweizer Ski-Rennläufer Franjo Von Allmen hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Bormio im Super G Olympia 2026 der Herren triumphiert. Mit diesem Sieg sicherte er sich nach seinen Erfolgen in der Abfahrt und der Team-Kombination bereits seine dritte Goldmedaille bei diesen Spielen. Die österreichischen Athleten konnten hingegen keine Medaillen erringen.

Hintergrund zum Super G bei Olympia 2026
Der Super-G ist eine Disziplin im alpinen Skisport, die Elemente des Abfahrtslaufs und des Riesenslaloms kombiniert. Die Strecke ist kürzer und weniger anspruchsvoll als eine Abfahrtsstrecke, aber länger und schneller als ein Riesenslalomkurs. Die Läufer erreichen hohe Geschwindigkeiten und müssen gleichzeitig präzise und technisch versiert sein, um die Tore korrekt zu passieren. Der Super-G ist seit 1988 eine olympische Disziplin.
Die Austragung des Super-G der Herren bei den Olympischen Spielen 2026 fand in Bormio statt, einer traditionsreichen Ski-Destination in Italien. Bormio hat bereits mehrfach Weltcuprennen und alpine Skiweltmeisterschaften ausgerichtet. Die anspruchsvolle Strecke „Stelvio“ ist bekannt für ihre Eisigkeit und die wellige Beschaffenheit, die den Athleten einiges abverlangt. (Lesen Sie auch: Super League 2026: Vorhersagen und Ausblicke für…)
Das Rennen: Von Allmen dominiert, Österreicher enttäuschen
Franjo Von Allmen dominierte das Rennen und holte sich mit einer herausragenden Leistung den Sieg. Er verwies den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle auf den zweiten Platz, Bronze ging an den Schweizer Marco Odermatt, der als einer der Topfavoriten ins Rennen gegangen war. Laut Kleine Zeitung trat Von Allmen mit seinem dritten Gold in die Fußstapfen von Toni Sailer und Jean-Claude Killy, die ebenfalls drei Goldmedaillen bei denselben Winterspielen gewannen. Zudem ist er der erste Super-G-Olympiasieger aus der Schweiz und der erste Athlet, der das goldene Speed-Double aus Abfahrt und Super-G schaffte.
Die österreichischen Starter blieben hinter den Erwartungen zurück. Raphael Haaser belegte als Bester den fünften Platz, Vincent Kriechmayr wurde Achter, Marco Schwarz 14. und Stefan Babinsky verpasste die Top 20. „Die Fahrt war grundsätzlich von oben bis unten viel zu brav“, analysierte Haaser gegenüber der Kleinen Zeitung selbstkritisch.
Der Olympische Gedanke von „Dabei sein ist alles“ zählte am heutigen Tag für die Athleten, die leer ausgingen. (Lesen Sie auch: Yuma Kagiyama: Kann er Malinin bei Olympia…)
Reaktionen und Stimmen zum Super G
ORF-Experte Joachim Puchner hatte im Vorfeld des Rennens erklärt, dass die österreichischen Athleten von Start weg mit Überzeugung und hohem Risiko fahren müssten, um eine Chance auf eine Medaille zu haben. „Im Endeffekt geht es nur darum, von Start weg mit Überzeugung und hohem Risiko zu fahren. Das müssen sie sich zutrauen – von oben bis unten bereit sein und das letzte Risiko eingehen. Technisch haben es die Österreicher alle drauf. Wenn sie im entscheidenden Moment das volle Potenzial abrufen, dann ist nach vorne was drin“, sagte Puchner auf sport.ORF.at.
Die Schweizer zeigten sich natürlich erfreut über den erneuten Erfolg von Franjo Von Allmen und den Gewinn der Bronzemedaille durch Marco Odermatt. Der Schweizer Skiverband feierte Von Allmen als neuen Star des alpinen Skisports.
Super G Olympia 2026: Bedeutung und Ausblick
Der Erfolg von Franjo Von Allmen unterstreicht die derzeitige Dominanz der Schweizer im alpinen Skisport. Die Eidgenossen haben in den letzten Jahren sowohl bei den Damen als auch bei den Herren zahlreiche Erfolge gefeiert und gehören zu den führenden Nationen im Ski-Weltcup. Für die österreichischen Ski-Herren gilt es, die Fehler zu analysieren und sich für die kommenden Rennen und Wettbewerbe neu aufzustellen. Insbesondere im Hinblick auf die nächsten Weltmeisterschaften und Olympischen Spiele wird es wichtig sein, wieder an die Spitze heranzukommen. (Lesen Sie auch: Hockey Su Ghiaccio alle Olimpiadi Invernali 2026)

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Bormio haben gezeigt, dass der Super-G eine Disziplin ist, in der alles passieren kann. Die Athleten müssen nicht nur über eine ausgezeichnete Technik und Kondition verfügen, sondern auch über die Fähigkeit, im entscheidenden Moment volles Risiko zu gehen. Nur wer bereit ist, alles zu geben, hat eine Chance auf den Sieg.
Tabelle: Top 5 Ergebnisse Super-G Olympia 2026
| Platz | Name | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Franjo Von Allmen | Schweiz | – |
| 2 | Ryan Cochran-Siegle | USA | – |
| 3 | Marco Odermatt | Schweiz | – |
| 4 | – | – | – |
| 5 | Raphael Haaser | Österreich | – |
Hinweis: Die vollständigen Ergebnislisten waren zum Zeitpunkt der Artikelerstellung noch nicht verfügbar.
Häufig gestellte Fragen zu super g olympia 2026
Wer hat den Super G bei Olympia 2026 gewonnen?
Franjo Von Allmen aus der Schweiz hat den Super G bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Bormio gewonnen. Es ist bereits seine dritte Goldmedaille bei diesen Spielen, nachdem er zuvor schon die Abfahrt und die Team-Kombination für sich entscheiden konnte. (Lesen Sie auch: Nordische Kombination Olympia: Geiger mit Medaillenchance)
Wo fanden die Olympischen Winterspiele 2026 statt?
Die Olympischen Winterspiele 2026 wurden in Italien ausgetragen. Der Super G der Herren fand spezifisch in Bormio statt, einer bekannten Destination für alpine Skiwettbewerbe. Die Rennen wurden auf der anspruchsvollen Strecke „Stelvio“ ausgetragen.
Wie haben die österreichischen Athleten beim Super G abgeschnitten?
Die österreichischen Athleten konnten beim Super G der Herren keine Medaillen gewinnen. Raphael Haaser war mit dem fünften Platz der beste Österreicher, Vincent Kriechmayr wurde Achter, Marco Schwarz 14. und Stefan Babinsky verpasste die Top 20.
Was zeichnet die Super G Strecke in Bormio aus?
Die Strecke „Stelvio“ in Bormio, auf der der Super G ausgetragen wurde, ist bekannt für ihre anspruchsvolle Beschaffenheit. Sie ist eisig, wellig und erfordert von den Athleten sowohl technisches Können als auch die Bereitschaft, hohe Risiken einzugehen, um erfolgreich zu sein.
Welche Bedeutung hat der Sieg von Franjo Von Allmen für die Schweiz?
Der Sieg von Franjo Von Allmen unterstreicht die derzeitige Stärke der Schweizer im alpinen Skisport. Er ist der erste Super-G-Olympiasieger aus der Schweiz und der erste Athlet, der das goldene Speed-Double aus Abfahrt und Super-G bei denselben Spielen schaffte.





